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Krypto-Börse mit Transparenz: eToro vereinheitlicht Tradinggebühren

Von

Thumb

Für die Auswahl des passenden Kryptobrokers ist die Frage nach den Gebühren oft zentral. Wer im Frühling 2022 seine ersten eToro Erfahrungen gesammelt hat, der kam von Anfang an in den Genuss des neuen Geschäftsmodells, das das Unternehmen im März lancierte. Seitdem zahlen Kunden eine einheitliche Gebühr auf Tradingprodukte, unabhängig davon, welche Kryptowährung sie traden möchten. Mit seinem zukunftsfähigen Konzept möchte eToro mehr Transparenz für seine Kunden schaffen. Nach dem alten Gebührenmodell wurden vor allem für Altcoins ganz unterschiedliche Beträge fällig, sodass Einsteiger die eigenen Kosten nur schwer kalkulieren konnten. Nun geht eToro mit gutem Beispiel voran und erhebt beim Öffnen und Schließen von Positionen grundsätzlich eine Pauschale von 1 Prozent. Außerdem berücksichtigt die Plattform die neuen Gebühren auch schon bei der Vorschauansicht, sodass Kunden realistische Werte zu sehen bekommen.

 

unsplash.com ©PiggyBank CCO Public Domain

 

Raus aus dem Gebührendschungel: eToro räumt auf

Für einen international erfolgreichen Online- und Kryptobroker sind die Nutzerfreundlichkeit und ein möglichst umfassender Service entscheidende Kriterien. Das Angebot umfasst aktuell bereits ein eigenes Bitcoin-E-Wallet und eine eToro-Money-App. Kunden von eToro zeigen sich vom Angebot zwar begeistert, doch sorgten die Gebühren im Kryptobereich oft für große Irritation. Für Bitcoin-Trader machte sich dieses Problem kaum bemerkbar, da die erhobenen Gebühren mit 0,75 % durchaus im marktüblichen Bereich lagen. Sobald man über die Plattform jedoch in Altcoins investieren wollte, begann das Verwirrspiel. Die tatsächlich anfallenden Gebühren schwankten nämlich von Währung zu Währung teils sehr stark. Besonders kostspielig waren Coins wie der Tezos (TXZ), für den eToro zusätzlich ganze 5 % auf den Marktpreis addierte. Dies führte bei einigen Kunden immer wieder zu Frust, weshalb sich eToro dieses Problems annahm und den gesamten Gebührenkatalog im Frühling 2022 neu aufstellte. Das neue pauschale Modell verlangt nun grundsätzlich eine Gebühr von 1 % beim Öffnen oder Schließen einer Position – ganz unabhängig von der gehandelten Kryptowährung. Damit müssen sich Bitcoin-Enthusiasten zwar auf eine leichte Erhöhung einstellen, doch Altcoins werden gleichzeitig für Trader auf eToro deutlich günstiger.

Außerdem sind die tatsächlichen Kosten jetzt auch direkt im Portfolio sichtbar. Die fälligen Gebühren für den Verkauf werden automatisch einkalkuliert, sodass Nutzer diese nicht mehr eigenhändig von den angezeigten Wertstellungen der Token abziehen müssen. Durch die konkrete und unkomplizierte Darstellung der Endsummen erhalten die Kunden von eToro eine deutlich transparentere und intuitiver zu handhabende Benutzeroberfläche. In Anbetracht der wachsenden Anzahl an handelbaren Kryptowährungen begrüßen die User diese Neuerungen.

 

eToro-Gebühren in der Übersicht

Grundsätzlich erheben Onlinebroker verschiedene Arten von Gebühren und eToro ist da selbstverständlich keine Ausnahme. Durch die Vereinheitlichung der Trading-Gebühren im Bereich der Altcoins wird es dennoch deutlich übersichtlicher. Darüber hinaus sollten Nutzer der Plattform folgende Gebührenarten kennen:

· Auszahlungsgebühr: Auf Anträge zur Auszahlung erhebt eToro eine Gebühr von 5 % 

· Inaktivitätsgebühr: Nach 12 Monaten ohne Aktivität auf einem Konto wird jeden weiteren Monat eine Gebühr von umgerechnet 10 US-Dollar fällig.

· Umrechnungsgebühr: Auf Ein- und Auszahlungen in allen Währungen außer dem US-Dollar entfallen Gebühren. Diese sind jedoch unterschiedlich hoch.

· Spread-Gebühr: Ergibt sich aus der Differenz zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis.

· Overnight- und Rollover-Gebühr: Wird nur erhoben, wenn eine CFD-Position über Nacht offen bleibt.

Welche Gebühren anfallen, hängt also stark davon ab, welche Finanzinstrumente Kunden nutzen und wie sie diese einsetzen. Für Stocks und ETFs fallen beispielsweise keine weiteren Management- oder Rollover-Gebühren an. Die Overnight-Gebühren für CFDs sind variabel und richten sich nach den zu deckenden Kosten im Kontext der Marktwerte. Wichtig ist, dass es bei Letzteren auch zu Erstattungen kommen kann, je nachdem, ob es sich um eine Kauf- oder Verkaufsposition handelt.

 

Vereinheitlichung der Gebühren macht Altcoin-Handel günstiger 

Im Vergleich zu vielen anderen Brokern hat eToro sich durch seine recht frühe Integration von Kryptowährungen bereits von der Konkurrenz abgehoben. So war der Broker auch der erste Anbieter mit EU-Lizenz, dem man den Handel mit Kryptowährungen erlaubte. Anfänglich konnten Kunden nur CFDs handeln, während mittlerweile das Kryptotrading auch mit Tokens möglich ist und immer beliebter wird. Schon aufgrund dieses selbst gesetzten Schwerpunkts war die Überarbeitung des bestehenden Gebührenkatalogs unumgänglich. Während der Handel mit dem Bitcoin durch die neue 1-%-Regelung unwesentlich teurer wird, sinken die Gebühren für Altcoins teilweise drastisch um mehrere Prozentpunkte. Exemplarisch lässt sich dieses am TXZ-Coin zeigen, für den vorher eine Gebühr von 5 % fällig wurde. Nach dem neuen Gebührensystem sparen Trader nun 4 %. Bei einem angenommenen Durchschnittswert von 1,50 Euro und einer gehandelten Menge von 500 Token entspricht dies immerhin einer Ersparnis von 30 Euro. Bei Altcoins mit größerer Marktkapitalisierung kann der Betrag selbstverständlich noch deutlich höher ausfallen.