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Trotz steigender Preise - warum man jedem CBD zugänglich machen sollte

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Die Inflation greift immer weiter um sich und die Preise der meisten Waren des täglichen Gebrauchs schießen in die Höhe. Dies trifft auch auf CBD (Cannabidiol) zu. Die Hersteller des Trendprodukts, dem zahlreiche positive Wirkungen auf das menschliche Wohlbefinden zugeschrieben werden, müssen sich auch ohne Inflation mit Faktoren auseinandersetzen, welche die Produktion verteuern.

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Umso überraschender mutet es an, dass mit Nordic Oil CBD ein Erzeuger seine Preise gerade senkt. Er möchte weiterhin einer breiten Öffentlichkeit CBD zugänglich machen.

CBD Öl - viele Faktoren beeinflussen den Preis des Naturprodukts!


Was ist CBD?

CBD ist ein Wirkstoff, der aus der Hanfpflanze gewonnen wird. Dieser Umstand trug in der Vergangenheit dazu bei, dass sich die Hersteller veranlasst sahen, unzählige kostenintensive Aufklärungsmaßnahmen auf den Weg zu bringen. Wurde CBD doch immer mit THC (Tetrahydrocannabinol) in Verbindung gebracht. THC ist der Wirkstoff des Hanfs (Cannabis), welcher für die psychoaktiven Wirkungen verantwortlich ist. Aufgrund dessen erschwert sich der Anbau und der Vertrieb anderer hanfhaltiger Produkte.

CBD dagegen wird aus Nutzhanf gewonnen. Diese Sorten besitzen einen außergewöhnlich hohen Gehalt an CBD. Dagegen tendiert der THC-Anteil gen Null. CBD werden entzündungshemmende, schmerzlindernde, krampflösende und beruhigende Eigenschaften attestiert.

Zudem verursacht der Konsum von CBD keine Risiken für die menschliche Gesundheit. Auch eine Suchtgefahr geht von dem natürlichen Wirkstoff nicht aus. Dies wurde eindrucksvoll im Report der WHO (Weltgesundheitsorganisation) von 2018 bestätigt.

 

Wie setzt sich der Preis von CBD Öl zusammen?

Derzeit ist es vor allem die Inflation, die die Preise von CBD-haltigen Produkten in die Höhe treibt. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette vom Anbau über die Ernte bis hin zur Extraktion, Herstellung und Vertrieb befeuert sie die Preise. Doch es ist nicht allein der Kaufkraftverlust des Euro, der für den relativ hohen Preis von CBD verantwortlich ist. 

Neben der großen Nachfrage sind es hohe gesetzliche Standards und aufwendige Extraktionsprozesse, die verhindern, dass CBD zu verbilligten Preisen erworben werden kann. Zudem bestehen vertrauenswürdige Hersteller wie Nordic Oil auf Spitzenqualität bei den Ausgangsprodukten und Inhaltsstoffen. 

Der Vertrieb ist über zahlreiche Zwischenhändler organisiert, die alle ein bisschen an der Preisspirale drehen, um ihre Margen einzuhalten. Letztendlich tragen die Krankenkassen mit ihrer zurückhaltenden Erstattungspolitik dazu bei, dass CBD für den Verbraucher so teuer erscheint.

Hohe Nachfrage treibt den Preis nach oben

In den letzten Jahren ist die Nachfrage nach Produkten, die CBD enthalten, explodiert. Immer mehr Menschen wenden sich von synthetisch hergestellten Medikamenten ab. Werden mit diesen doch gravierende Nebenwirkungen und eine erhöhte Suchtgefahr in Verbindung gebracht. Das Bewusstsein für eine natürliche Lebensweise liegt im Trend, sodass die Nachfrage nach natürlichen Substanzen, die dem Wohlbefinden förderlich sind, stetig steigt.

 Demgegenüber konnten sich bis heute nur wenige lizenzierte Betriebe durchsetzen, die auf natürliche Cannabisprodukte bauen. Zu hoch sind immer noch die gesetzlichen Anforderungen, um CBD günstig anzubauen, herzustellen und zu vertreiben. Damit trifft eine sehr hohe Nachfrage auf ein limitiertes Angebot, was automatisch zu einer Verknappung führt und die Preise stabil auf hohem Niveau hält.

Gesetzliche Standards

CBD als Produkt der Hanfpflanze wurde lange Zeit die Marktzulassung verwehrt. Überlappen sich doch die europäischen und die nationalen Zuständigkeiten und Gesetzgebungen in einigen Punkten. Das führte dazu, dass die Hersteller den langwierigen Gang durch die Instanzen beschreiten mussten, der sie bis zum Europäischen Gerichtshof führte. Jeder Schritt zur Liberalisierung musste teuer erkauft werden. 

Noch Mitte 2020 drohte die Kommission der EU (Europäische Union) damit, CBD als Betäubungsmittel zu klassifizieren, wodurch der Wirkstoff mit harten Drogen wie Heroin, Kokain und Ecstasy auf eine Stufe gesetzt worden wäre. Im November des gleichen Jahres konnte man sich darauf einigen, dass CBD-Hanf bei einem THC-Gehalt geringer als 0,2 % nicht als Rauschmittel zählt und frei verkäuflich ist. Das gilt allerdings nur für Sorten, die von der EU lizenziert sind. 

Mit der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) spielt ein weiteres Gremium bei der Bewertung von CBD eine Rolle. Sie empfiehlt, CBD an die Novel-Food-Verordnung zu knüpfen. Danach benötigen neuartige Lebensmittel, welche vor 1997 nicht als solche verwendet wurden, eine gesonderte Zulassung. Diese ist für die Hersteller mit hohen Kosten verbunden. Bevor also ein Anbieter sein Produkt zur Marktreife bringen kann, sind hohe bürokratische Hürden zu überwinden, die mit kostenintensiven Lizenzgebühren einhergehen.

Produktqualität

Der Hanf, der für hochwertige CBD-Produkte verwendet wird, unterliegt höchsten Qualitätsansprüchen hinsichtlich des Saatguts, der Herstellung und der Verarbeitung. So werden von den meisten Anbietern Hanfsorten bevorzugt, die mit den aufwendigen Methoden des biologischen Anbaus hochgezogen werden. Durch den Verzicht auf Pestizide müssen dabei viele Arbeiten kostenintensiv per Hand erledigt werden. 

Das von der EU erlaubte Saatgut enthält weitaus weniger CBD, als es bei Sorten in Ländern außerhalb der Gemeinschaft der Fall ist. Das bedeutet, dass eine große Menge Pflanzenmaterial gebraucht wird, um die Erzeugnisse herzustellen. Die Produkte lizenzierter Hersteller werden zudem regelmäßig kontrolliert. Das geschieht in eigens beauftragten Laboren, die angemietet werden müssen. In der Summe trägt die Einhaltung der hohen Qualitätsanforderungen dazu bei, dass Discountpreise bei CBD-Produkten nicht erwartet werden können.

Aufwendige Extraktionsmethoden

Ein weiterer Faktor, der CBD-haltige Produkte verteuert, ist die kostenintensive Methode der Extraktion. Um den Wirkstoff aus dem Pflanzenmaterial herauszulösen, sind mehrere Verfahren möglich. So kann CDB mithilfe von Lösungsmitteln, Alkohol oder durch Erhitzung aus dem Biomaterial ausgefällt werden. Dabei werden aber entweder das CBD oder die weiteren wertvollen Inhaltsstoffe teilweise zerstört oder beschädigt. Außerdem sind giftige Rückstände nicht auszuschließen. 

Daher wenden lizenzierte Hersteller die sogenannte CO2-Extraktion an, die unter Laborbedingungen durchgeführt wird. Dabei wird Kohlenstoffdioxid (CO2) in hermetisch abgeschlossenen Extraktionskörpern komprimiert, sodass es einen Aggregatzustand erreicht, der sich als Zwischenstadium von flüssig und gasförmig bezeichnen lässt. Vereinfacht gesagt, dringt das CO2 als Gas in die Biomasse ein und bindet die Wirkstoffe als Flüssigkeit an sich. Die Methode ist äußerst schonend, kostet aber ein Vielfaches im Vergleich zu den herkömmlichen Verfahren.

Keine industrielle Fertigung

CBD ist kein Massenprodukt. Es wird eher in kleinen Chargen hergestellt, denn in industrieller Produktion. So existieren keine großen Hersteller, die CBD tonnenweise produzieren. Das hat positive Auswirkungen auf die Qualität und die Diversität der Produkte.

Der Preis dagegen wird eher hochgehalten, wenn viele Hersteller wenige Produkte auf den Markt werfen. Dann muss jeder Erzeuger seine eigenen Betriebswege aufbauen, die dadurch gekennzeichnet sind, dass eine Menge Zwischenhändler benötigt werden, um die Ware an den Endverbraucher zu bringen.

Keine Erstattung durch die Krankenkassen

CBD ist kein Medikament, das auf Rezept verschrieben wird. Obwohl es eine Unmenge von Anbietern überzeugt, ist der Wirkstoff als Nahrungsergänzungsmittel eingestuft. Das hat den Vorteil, dass CBD für jedermann frei zugänglich ist. Andererseits müssen die gesamten Kosten aus eigener Tasche bezahlt werden.
 

Fazit

Neben dem Wertverfall des Euros ist es nicht nur die steigende Nachfrage, die CBD derzeit so teuer erscheinen lässt. Anbau, Ernte, Verarbeitung und Vertrieb benötigen eine Menge humaner Arbeitskraft und den Einsatz modernster Technik, um Erzeugnisse von hoher Qualität zu produzieren. Zudem ist es die Vielzahl der übertrieben anmutenden gesetzlichen Vorgaben, welche die Investitionskosten in die Höhe schrauben.

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