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Studienergebnisse: 1,9 Mrd. EUR weniger Ausgaben im Weihnachtsgeschäft – Erwartungen der Händler bleiben trotzdem optimistisch!

Von Packlink GmbH

Deutsche Verbraucher werden ihre Ausgaben in der Vorweihnachtszeit voraussichtlich um 9,4 Prozent reduzieren. Im Europa-Vergleich zeigen die Konsumenten hierzulande dennoch die höchste Resilienz. Erwartungen der Händler bleiben optimistisch.

Die Vorweihnachtszeit, Black Friday und Cyber Monday gelten im Handel als Shopping-Hochsaison. Neue Untersuchungen deuten jedoch auf einen möglichen Rückgang der Einzelhandelsausgaben in dieser Saison hin. Das ist das Ergebnis einer Studie der Einzelhandelsberatung...
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München, 27.10.2022 (PresseBox) - Die Vorweihnachtszeit, Black Friday und Cyber Monday gelten im Handel als Shopping-Hochsaison. Neue Untersuchungen deuten jedoch auf einen möglichen Rückgang der Einzelhandelsausgaben in dieser Saison hin. Das ist das Ergebnis einer Studie der Einzelhandelsberatung Retail Economics, die innerhalb des jährlichen Bericht: Trends im Weihnachtsgeschäft im Auftrag der führenden Anbieter von E-Commerce-Liefertechnologien Metapack und Packlink (Muttergesellschaft Auctane) veröffentlicht wurde.

In den acht untersuchten Märkten (Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, USA, Italien, Kanada und Spanien) zeigt der Report, dass im Laufe des Weihnachtsgeschäfts 2022 voraussichtlich über 43,2 Milliarden Euro weniger (durchschnittlich 13,7 Prozent) für Non-Food-Artikel ausgegeben werden als im Vorjahr – das entspricht auch den Ergebnissen in den Europäischen ländern (durchschnittlich 13,8 Prozent). Laut Bericht werden diese Länder im Vergleich zu 2021 11,7 Milliarden Euro weniger für Geschenke ausgeben. Zu den Beweggründen gehören besonders der Anstieg der Inflation und die wachsende wirtschaftliche Unsicherheit. Laut Studie werden die deutschen Verbraucher in der Vorweihnachtszeit rund 1,9 Milliarden Euro weniger ausgeben als im Vorjahr. Mit einer erwarteten Reduktion der Ausgaben um nur 9,4 Prozent zeigen deutsche Verbrauchen im Europa-Vergleich jedoch trotzdem die höchste Resilienz. Beispielsweise in Großbritannien (-22 Prozent) oder Spanien (-14 Prozent) fällt die Prognose weit ernüchternder aus.  Und immerhin geben hierzulande  mehr als die Hälfte (52,9 Prozent) der Befragten an, aktuell noch keine Einsparungen in der Weihnachtszeit zu planen.

“Es ist logisch, dass eine der primären Maßnahmen der europäischen Konsumenten darin besteht, zu sparen, um den steigenden Preisen entgegenzuwirken. In Deutschland haben sich beispielsweise Google-Suchen bezüglich ‘Geld sparen’ im Vergleich zum letzten Jahr mehr als verdoppelt (+111 Prozent). Wir können also davon ausgehen, dass sich Verbraucher beispielsweise vermehrt für günstigere Produkte entscheiden. Auf der anderen Seite zeigen unsere Studienergebnisse aber auch die starke Resilienz der Konsumenten hierzulande. Deshalb sehen wir Grund für Optimismus in diesen für Verbraucher und Handel so herausfordernden Zeiten”, sagt Roland Buquet, Sales Director bei Packlink.

Der große Engpass: Inflation, ein Hauptfaktor für die Verbraucherausgaben 

Die Inflation ist in Deutschland, sowie den meisten europäischen Ländern, auf ein Jahrzehntehoch gestiegen und die steigenden Lebensmittel-, Kraftstoff- und Energiekosten senken die Konsumstimmung. In Deutschland nennen knapp 38 Prozent der Verbraucher die Inflation als größte Sorge in allen Märkten. So geben 22 Prozent der Verbraucher an, dass sie unsicher sind, was die Wirtschaft angeht, 11 Prozent machen sich Sorgen über fehlende Ersparnisse.

“In der Vorweihnachtszeit stehen Verbraucher und Einzelhändler dieses Jahr vor äußerst unsicheren Zeiten. Die steigende Inflation und die Krise haben erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft, und dies wird nicht nur die Kaufgewohnheiten der Verbraucher beeinflussen, sondern auch die Strategien der Einzelhändler, die versuchen, die Betriebskosten niedrig zu halten und von der traditionell größten Einkaufszeit des Jahres zu profitieren.”, sagt Andrew Normal, General Manager bei Metapack.

Den Umfragedaten zufolge sind die am stärksten von Kürzungen bedrohten Kategorien in Deutschland: Mode (28,5 Prozent), vor Elektrogeräten (23,6 Prozent), Spielzeug (17,2 Prozent) und Heimwerker- und Gartenprodukte (15,3 Prozent). Gesundheits- und Schönheitsprodukte (10,8 Prozent) sowie Haushaltswaren (10,2 Prozent) sind die Kategorien, bei denen die geringsten Kürzungen vorhergesehen werden. “Dies kann in den kommenden Monaten zu Veränderungen in den Verbrauchergewohnheiten und zwischen Off- und Online-Kanälen führen, wo Konsumenten versuchen, das Beste für ihr Geld zu bekommen. Da erfahrungsgemäß Kategorien, bei denen Einsparungen geplant sind, bevorzugt Online gekauft werden.”, sagt Roland Buquet, Sales Director bei Packlink.

Erwartungen der Einzelhändler bleiben optimistisch

Unternehmen sowie Verbraucher werden von den steigenden Kosten betroffen sein. Neun von zehn der befragten Unternehmen (91,9 Prozent) gehen davon aus, dass sie in der Hochsaison von steigenden Kosten betroffen sein werden. Trotz der Besorgnis über die makroökonomischen Faktoren planen die befragten Einzelhändler für dieses Jahr einen Anstieg ihres Umsatzes. Der Bericht hebt insbesondere hervor, dass 48 Prozent der großen Unternehmen einen Anstieg des Auftragsvolumens im Vergleich zum Vorjahr planen – bei den kleinen Einzelhändlern sind es sogar 52 Prozent. Dies scheint im Widerspruch zur aktuellen Verbraucherstimmung zu stehen, denn 47 Prozent der deutschen Käufer erwarten, dass sie ihre Ausgaben einschränken werden. Am stärksten werden sich die Verbraucher übrigens im Vereinigten Königreich einschränken: Über 70 Prozent der britischen Verbraucher erwarten, dass sie ihre Ausgaben in irgendeiner Form reduzieren werden.

“Unsere Untersuchungen zeigen, dass die Einzelhändler in dieser Hochsaison mit Wachstum rechnen, während die Verbraucher ihre Ausgaben reduzieren wollen. Zwischen den Erwartungen der Einzelhändler und der Stimmung der Verbraucher besteht also eine deutliche Diskrepanz, die es in der derzeitigen Wirtschaftslage zu überwinden gilt. Erfolgreiche Einzelhändler sollten eine Omnichannel-Strategie in Betracht ziehen, die ein breites Spektrum von Verbrauchern anspricht. Wir sind der Meinung, dass proaktive Maßnahmen wie eine Multi-Carrier-Strategie oder eine größere Auswahl an Lieferoptionen wie Click & Collect den Einzelhändlern helfen können, sich in einem überfüllten Markt abzuheben und Kunden in dieser Hochsaison zu binden, anstatt sie zu verlieren.”, schließt Andrew Normal, General Manager bei Metapack, ab.

Laut Umfrage erwägen die Einzelhändler bereits verschiedene Maßnahmen, um die steigenden Betriebskosten während der umsatzstärksten Zeit des Jahres in den Griff zu bekommen. 35 Prozent gaben an, dass sie die Lieferpreise erhöhen wollen, und 26 Prozent erklärten, dass sie Änderungen bei den Lieferfristen planen. Daneben gaben über 18 Prozent der Einzelhändler an, dass sie die Zahl der Werbeaktionen erhöhen wollen, und 10 Prozent wollen die kostenlose Rücksendung abschaffen.

Um mehr über den Bericht von Metapack zu erfahren, kann er hier heruntergeladen werden:

https://info.metapack.com/Trends-im-Weihnachtsgeschaeft-2022.html?utm_source=pr&utm_medium=pr&utm_campaign=peak_22+

Um mehr über den Bericht von Packlink zu erfahren, kann er hier heruntergeladen werden:

https://pro.packlink.de/berichte/trends-im-weihnachtsgeschaft-2022/?utm_source=press_release&utm_medium=pr&utm_campaign=peak_2022

Studien-Design:

Der Bericht “Trends im Weihnachtsgeschäft: Trotz der Unsicherheit Kunden Gewinnen” basiert auf den Ergebnissen einer Studie der Einzelhandelsberatung Retail Economics, die innerhalb des jährlichen Trends im Weihnachtsgeschäft im Auftrag der Anbieter von E-Commerce-Liefertechnologien Metapack und Packlink (Muttergesellschaft Auctane) veröffentlicht wurde. Der Bericht analysiert die Entwicklung des Einzelhandelsumsatzes im aktuellen wirtschaftlichen Kontext. Diese Daten wurden durch Umfragen unter über 8.000 Verbrauchern sowie über 850 Einzelhandelsunternehmen aus acht Ländern (Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, USA, Italien, Kanada und Spanien).

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