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„Häufig fehlen im Mittelstand einfach nur die Konzepte.“


Von elpa consulting GmbH & Co. KG

Horst Emde spricht bei Wirtschaft-TV über das Thema Fachkräftemangel

Hamburg/Holzminden/Hannover. Nicht zum ersten Mal stand Horst Emde, Geschäftsführer der elpa consulting, beim in Hamburg ansässigen Sender Wirtschaft TV vor der Kamera. Der Online-Sender mit den Schwerpunkten Wirtschaft, Unternehmen und Börse ist Medienpartner vieler der größten Nachrichtenportale im deutschsprachigen Raum. In diesem Interview stand das allgegenwärtige Thema „Fachkräftemangel“ auf der Agenda.

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Ein streitbares, bereits seit vielen Jahren in mehr oder minder stärkerer Ausprägung diskutiertes Thema. Moderator Sascha Oliver Martin begann sofort mit der Gretchen-Frage: „Gibt es ihn denn überhaupt, den Fachkräftemangel? Oder lassen einfach nur die Recruiting-Kompetenzen der Firmen zu wünschen übrig?“ Horst Emde führte aus, dass laut offizieller Zahlen der Bundesagentur für Arbeit aus dem Januar 2023 in Deutschland etwa 1,2 Millionen Arbeitskräfte fehlen, von denen etwa 800.00 Fachkräfte seien. „Eine Quote von etwa 2,7% ist nicht zuviel, wenn man sich die Quoten in vielen anderen Ländern anschaut. Zumal der Fachkräftemangel in Deutschland nicht flächendeckend ist. Aber trotz allem: Wenn der Mittelstand nicht auf den gewohnten Wegen an das dringend benötigte Fachpersonal gelangt, kann das existenzbedrohend sein.“

 

 

 

 

 

 

Der Regie im wahrsten Sinne des Wortes über die Schulter geschaut: Horst Emde im
Interview mit Wirtschaft TV-Moderator Sascha Oliver Martin.

 

 

 

 

Zumal es den mittelständischen Unternehmen im Regelfall nicht möglich ist, einen eventuellen Fachkräftemangel wie in großen Konzernen abzufedern: „Dort werden häufig durch die Digitalisierung Fachkräfte frei, die dann an anderer Stelle im Unternehmen wieder eingesetzt werden können“, führte Emde aus.

Der mittelstandsaffine Consulting-Profi Horst Emde hat es bei Beratungsmandaten oft genug erlebt, dass wenn das halbherzige Werben um den doch eigentlich sehr begehrten Nachwuchs scheitert, viele schnell mit der Ausrede bei der Hand seien, dass dieses Ergebnis aufgrund des akuten Fachkräftemangel in Deutschland ja klar und eben nicht änderbar sei. „Das Recruiting muss mit der gleichen Leidenschaft und Kompetenz bearbeitet werden wie jeder andere Bereich im Betrieb. Ansonsten ist das Scheitern vorprogrammiert. Aber häufig fehlen im Mittelstand einfach nur die Konzepte“, konstatiert Emde. Denn eines ist klar: Nicht zuletzt auch durch das Internet stehen den arbeits- und wechselwilligen machtvolle Instrumente zur Recherche zur Verfügung, um den besten Job zu finden. Und häufig ist es einfach so, dass der Wettbewerber eben doch attraktiver ist als man selbst.

Neben einer Erweiterung der Zielgruppe, in der zu akquirieren versucht wird, gibt es noch diverse Punkte, bei denen nachgebessert werden könnte und sollte:
• Erfahrene Mitarbeiter (Rentner) weiter zu beschäftigen
• Den Arbeitnehmern bessere Angebote (Gehalt, Fortbildungen, Sozialleistungen, etc.) als der Wettbewerb zu unterbreiten
• Bislang vernachlässigte Quellen zur Mitarbeiterakquisition einzusetzen (Menschen mit Behinderung, Ungelernte, Zugewanderte)
• Ausschöpfen von Digitalisierungsoptionen, um Fachkräften Zeit und Raum für wichtige Arbeiten und Entscheidungen zu bieten
• Familienfreundlicher zu werden

„Familienfreundlichkeit“ ist ein großes Feld: Eltern sind häufig passend ausgebildet, aber aufgrund der natürlichen Priorisierung des Nachwuchses auf Kompromisse am Arbeitsplatz angewiesen. „Hier kann ein familienfreundliches und flexibles Unternehmen sich vielleicht Fachkräfte sichern, die bislang gar nicht auf dem Radar erschienen sind. Homeoffice, drei oder vier Tage-Woche, innerbetriebliche Kinderbetreuung. Die Optionen sind vielfältig, man muss sie aber besprechen und festzurren“, beschreibt Horst Emde. Letztlich ist der zufriedene Mitarbeiter ein äußerst wertvoller Markenbotschafter, der seine Zufriedenheit in seinem Umfeld auch kommuniziere, erklärt Emde weiter. „Diese Kommunikation ist die wertvollste Werbung für ein Unternehmen; und führt wahrscheinlich zu weiteren Fachkräften, die aufgrund des guten Firmenrufs aus eigenem Antrieb kommen“, beschreibt der erfahrene Unternehmensberater den großen Nutzen.


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