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Klimakrise erreicht kritischen Punkt: 2023 als heißestes Jahr bestätigt


Von PortalDerWirtschaft.de UG (haftungsbeschränkt)

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In einem alarmierenden Bericht, der die globale Klimakrise unterstreicht, hat der EU-Klimawandeldienst Copernicus 2023 als das heißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen bestätigt. Diese Erkenntnis, die durch Daten der Weltwetterorganisation (WMO) und der Vereinten Nationen gestützt wird, zeigt eine beunruhigende Beschleunigung des Klimawandels und setzt die Weltklimakonferenz in Dubai unter enormen Druck.

Copernicus-Vizechefin Samantha Burgess wies auf die außergewöhnlich hohen globalen Novembertemperaturen hin, die zwei Grad über dem vorindustriellen Niveau lagen. Ein Sprecher von Copernicus erklärte, dass selbst extrem kalte Dezember-Temperaturen das Jahr 2023 nicht mehr vom Titel des wärmsten Jahres abbringen könnten, insbesondere wegen des anhaltenden Einflusses von El Niño.

Die WMO bestätigte, dass die globale Durchschnittstemperatur bis Ende Oktober bereits 1,4 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau lag. Diese Entwicklung verdeutlicht die Dringlichkeit, die im Pariser Klimaabkommen festgelegten Ziele zu erreichen, um die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad, idealerweise auf 1,5 Grad, zu begrenzen. Aktuelle Prognosen der UNO weisen jedoch darauf hin, dass wir auf eine Erwärmung von 2,5 bis 2,9 Grad bis 2100 zusteuern.

Die WMO berichtete auch von einer "turbogetriebenen" Beschleunigung des Klimawandels im letzten Jahrzehnt, mit dramatischen Auswirkungen auf die Eisschmelze und den Meeresspiegelanstieg. Der Verlust von Eis in Grönland und der Antarktis hat sich beschleunigt, was zu einem Anstieg des Meeresspiegels von 4,5 Millimetern pro Jahr führte.

Trotz dieser alarmierenden Daten zeigt eine Hochrechnung des Global Carbon Budget Project, dass die weltweiten Emissionen aus fossilen Brennstoffen 2023 ein Rekordhoch erreichten. Die Emissionen müssten dringend sinken, um die schlimmsten Folgen der Klimakrise abzumildern. Während einige Regionen wie die EU und die USA Rückgänge verzeichneten, stiegen die Emissionen in Ländern wie China und Indien weiter an.

Uno-Generalsekretär António Guterres appellierte an die Teilnehmer der Dubai-Konferenz, drastische Maßnahmen zu ergreifen, um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen. Die Hoffnung bleibt, dass die Investitionen in erneuerbare Energien, die seit 2020 um 40 Prozent gestiegen sind, zu einer Trendwende führen könnten.

Die Welt steht an einem kritischen Punkt. Während die Natur nur etwa die Hälfte der menschengemachten Emissionen absorbieren kann, ist die Notwendigkeit, CO₂ und andere Treibhausgase zu reduzieren, dringender denn je. Die Weltklimakonferenz in Dubai bietet eine Plattform für entscheidende Entscheidungen, die den Kurs der Menschheit in Bezug auf die Klimakrise bestimmen könnten.

 



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