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Datenschutz und Datensicherheit f├╝r die Kommunikationstechnik im Unternehmen

Von ds-quadrat

Kommunikationstechnik birgt Risiken f├╝r Unternehmen

Unternehmen m├╝ssen den Rahmen der Nutzung selbst festlegen.Der Unternehmensalltag ist ohne die moderne Kommunikationstechnik nicht mehr vorstellbar. Die Risiken, die sich f├╝r Unternehmen mit der ungeregelten Nutzung verbinden, sind den Verantwortlichen h├Ąufig unbekannt. Die Vielzahl der Gesetze und Regelungen erschwert hier die richtige Handlungsweise
Die Nutzung des Internets und der E-Mail-Kommunikation ist in den Unternehmen heute ebenso Standard wie Diensttelefone ┬ľ ob Festnetz oder Mobil. Allerdings ist die Nutzung dieser Technologien mit erheblichen rechtlichen Risiken f├╝r die Unternehmen verbunden. Die t├Ągliche Praxis verst├Â├čt vielerorts gleich gegen eine ganze Reihe von Gesetzen ┬ľ und die Auswirkungen werden in den Unternehmen regelm├Ą├čig untersch├Ątzt. Andererseits m├Âchten viele Unternehmen ihren Mitarbeitern die Nutzung der vorhandenen Infrastruktur gerne auch f├╝r private Zwecke zur Verf├╝gung stellen. Es gilt also, die Risken zu analysieren und abzuw├Ągen, welcher Weg im Unternehmen der geeignete ist.Wichtige Regelungen zur modernen KommunikationstechnikIm Zusammenhang mit der Nutzung der Kommunikationstechnik durch Mitarbeiter sind unter anderem┬á folgende Regelungen zu ber├╝cksichtigen:┬Ľ┬áBDSG ┬ľ Bundesdatenschutz-gesetz (2003)┬Ľ┬áTKG ┬ľ Telekommunikations-gesetz ┬Ľ┬áTDG ┬ľ Teledienstegesetz┬Ľ┬áMDStV ┬ľ Mediensdienste-StaatsvertragDar├╝ber hinaus gilt neben weiteren Gesetzen in diesem Zusammenhang nat├╝rlich das Betriebsverfassungsgesetz, welches dem Betriebsrat die ├ťberwachung der Arbeitnehmerschutzgesetze auferlegt. Auswirkungen auf die UnternehmenDas TKG regelt beispielweise die Nutzung der Email-Kommunikation. Sie wird rechtlich wie ein Telefongespr├Ąch behandelt. Damit d├╝rfen die Daten nur unter bestimmten Vorraussetzungen auf Systemen des Unternehmens gespeichert werden. Die Gespr├Ąchs- bzw. E-Mailinhalte unterliegen dem Abh├Ârverbot gem. TKG. Neben rechtlichen Problemen wirft die ungeregelte Nutzung der Email-Kommunikation noch weitere Risiken f├╝r das Unternehmen wie auch f├╝r den Mitarbeiter auf. Das Unternehmen muss sicherstellen, das den Nutzern klar ist, welche Informationen ├╝berhaupt als Email versandt werden d├╝rfen, ohne das Unternehmen oder seine Interessen zu gef├Ąhrden. Wer liest E-Mails mit?Der Nutzer kann ├╝berdies nicht sicher sein, wer die Daten aus seiner Mail liest, speichert, ver├Ąndert oder l├Âscht. Die Sicherheit einer Email wird zurecht mit der Sicherheit einer mit Bleistift beschriebenen Postkarte verglichen ┬ľ mit dem Unterschied, das eine Mail durch wesentlich mehr ┬äH├Ąnde┬ô geht, wenn Sie ├╝ber unz├Ąhlige unbekannte Internet-Server zugestellt wird.Ob Email, Telefon oder Internet, die Beratungspraxis zeigt, dass fahrl├Ąssig mit Risiken der Kommunikationstechnik umgegangen wird. Die Risiken, denen sich die Unternehmen dabei aussetzen werden von den Verantwortlichen h├Ąufig erheblich untersch├Ątzt.┬á Pragmatische L├Âsungen erforderlichAbhilfe schafft eine Analyse der Kommunikationstechnik im Unternehmen und der mit dem Einsatz verbundenen Unternehmensziele. Erst dann k├Ânnen gezielt Ma├čnahmen entwickelt werden, die sowohl Regelungen f├╝r den Umgang der Technologie als auch mit den personenbezogenen Daten und den kritischen Unternehmensdaten enthalten. Da die Mitarbeiter der gr├Â├čte ┬äUnsicherheitsfaktor┬ô bei der Nutzung der Kommunikationstechnik sind, werden parallel nachhaltige Ma├čnahmen zur Einbindung der Mitarbeiter in dieses Konzept entwickelt. Abh├Ąngig vom Unternehmensziel k├Ânnen das einmalige┬á Sensibilisierungsschulungen oder umfassende Awarenesskonzepte sein.Dabei d├╝rfen auch die externen Dienstleister nicht vergessen werden, die ggf. die unternehmenseigene Technik nutzen m├╝ssen oder ihre eigene Technik im Unternehmen einsetzen.Ein erfahrener Datenschutz-berater hilftBei der L├Âsung dieser Aufgaben kommt dem erfahrenen internen bzw. externen Datenschutzbeauftragten (DSB) eine wichtige Schl├╝sselfunktion zu. Sein Aufgabengebiet deckt sich in weiten Bereichen mit diesen Aktivit├Ąten und bei entsprechender Professionalit├Ąt bringt der DSB alle Vorraussetzungen mit, dieses Thema erfolgreich zu bearbeiten.Die Kompetenz von IT- Dienstleistern ist i.d.R. an bestimmte Hard- oder Softwarel├Âsungen gebunden, sie sind sich daher der rechtlichen und organisatorischen Probleme der Kommunikationstechnik nur selten bewusst. Zudem unterliegen sie einem Interessenskonflikt, da sie sich selbst in die zu treffenden Regelungen mit einbeziehen m├╝ssen.Thomas Spaeingwww.ds-quadrat.deDer Autor ist Vorstandsvorsitzender des Berufsverbands der Datenschutzbeauftragten Deutschlands bvD e.V. und Inhaber der ds2 - Beratung f├╝r Datenschutz & Datensicherheit
09. Dez 2008

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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Thomas Spaeing , verantwortlich.

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