Pressemitteilung von: Fachverband der Bauelemente Distribution e.V.
FBDi präsentiert gemeinsames XML-Datenformat zum Informationsaustausch
Die Chemikalienverordnung REACH (Registration, Evaluation, Authorisation of Chemicals) zwingt Unternehmen entlang der Supply Chain endgültig zum Handeln: Seit Ende Oktober hat die ECHA (Europäische Chemikalienagentur mit Sitz in Helsinki) eine erste Kandidatenliste mit 15 besonders besorgniserregenden Stoffen auf seiner Webseite (www.echa.europa.eu) veröffentlicht. Derzeit arbeiten EU und ECHA an neuen Vorschlägen zur Erweiterung der Kandidatenliste um zusätzliche SVHC-Stoffe (Substances of Very High Concern). Das bedeutet für alle Unternehmen entlang der Lieferkette: Ab jetzt sollten sie die Entwicklung der Kandidatenliste auf der ECHA Webseite sorgfältig verfolgen, um über weitere identifizierte Kandidaten informiert zu bleiben denn mit der Veröffentlichung der Kandidatenliste werden die Informationspflichten für Unternehmen in der EU und im Europäischen Wirtschaftsraum nach Artikel 33 REACH-Verordnung (sh. unten) relevant. Der FBDi (Fachverband der Bauelemente Distribution e.V.), Interessensvertreter eines Großteils der deutschen Distributionslandschaft, fordert von allen Beteiligten der Lieferkette größtmögliche Informationstransparenz im Zuge eines kontinuierlichen Kommunikationsflusses. Dazu präsentierte der Verband kürzlich vor über 50 namhaften Unternehmen der Elektronikbranche einen konkreten Lösungsvorschlag: Das XML-Format zum Informationsaustausch nach Artikel 33 ist speziell auf die Belange der Elektronik-Industrie abgestimmt. Unsere Vision ist die Definition eines Standards, nach dem die Angaben zu REACH kosten- und ressourceneffizient erhoben und verarbeitet werden können, erläutert Wolfram Ziehfuss, Geschäftsführer des FBDi. Mit diesem konkreten Formatvorschlag, über den die Hersteller bis Jahresanfang entscheiden sollen, setzt der Verband einen weiteren Meilenstein im Zuge seiner REACH-Offensive.
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