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Nachfrage nach Sicherheitslösungen puscht Markt für Smartcard-Lesegeräte und -Terminals

Von Frost & Sullivan

Weltmarkt für Smartcard-Lesegeräte und –Terminals

Der Bedarf an sicheren Authentifizierungs- und Identifizierungslösungen beherrscht derzeit die Tagesordnung von Politikern und Wirtschaftsma-nagern. Das Wachstum im eCommerce-Bereich, große staatliche IT-Projekte und das steigende Sicherheitsbewusstsein seit dem 11. Sep-tember sorgen für verstärktes Interesse an Smartcards als viel verspre-chender Sicherheitstechnologie. Diese Nachfrage soll sich auch positiv auf den Markt für Smartcard-Lesegeräte und -Terminals auswirken. Laut einer Analyse der Unternehmensberatung Frost & Sullivan aus dem dritten Quartal 2002 sollen die weltweiten Umsätze mit Lesegeräten und Terminals von heute 1,42 Milliarden US-Dollar auf schätzungsweise 3,30 Milliarden US-Dollar im Jahr 2006 wachsen. Zeitgleich steigen die ver-kauften Stückzahlen von 9,1 auf 25,4 Millionen.
Smartcard-basierte elektronische Authentifizierung wird durch den e-Commerce-Boom via Internet, Intranet und VPNs (Virtual Private Net-work) zur zentralen Lösung, um Datenintegrität und sichere Prozessab-läufe zu gewährleisten. Der Zuwachs an Netzwerksicherheitsapplikatio-nen soll die Nachfrage nach Smartcard-Lesegeräten weiter ankurbeln. Industrienormen und PC-Massenmarkt sorgen für Auftrieb Die vermehrte Integration von Smartcard-Lesegeräten in PC-Systeme lässt die Einsatzmöglichkeiten deutlich größer werden. Die Bemühungen führender Hersteller wie Hewlett-Packard, IBM, Compaq, Dell and Acer, die Smartcard-Lesegeräte in typische PC-Komplettangebote zu imple-mentieren, machen die Lesegeräte zu einer fest installierten Kompo-nente des Standard-PCs. Sinkende Preise für die Hardware regen dazu an, vorhandene PC-Systeme und Notebooks mit Lesegeräte nachzurüs-ten. Die branchenweiten Bestrebungen, Smartcards wie Smartcard-Lesegeräte verstärkt mit dem Computer-Massenmarkt zu verbinden, re-sultierten in der Implementierung neuer technischer Standards. Diese Kompatibilitätsnormierungen von Personal Computer / Smartcard (PC/SC) erleichtern die Herstellung von PC-Anwendungen mit Lesege-räten. Europay-MasterCard-Visa (EMV) treiben Marktentwicklung Anoop Ubhey, Smartcard Analyst bei Frost & Sullivan (www.smartcards.frost.com), bemerkt zur derzeitigen Marktlage: "VISA und MasterCard spielen eine wichtige Rolle als Schrittmacher auf den Bank- und Kassen-Terminalmärkten. Die Initiative von Europay-MasterCard-Visa (EMV) und die von diesen Instituten angebotene Haf-tungsumkehr weg vom Händler auf die kartenausgebenden Banken (‚Li-ability Shift‘), werden die zentralen Entscheidungskriterien sein, um zu EMV-kompatiblen Smartcards und Smartcard-Terminals überzuwech-seln." Die Migration auf EMV-Standards und der dadurch bedinge Aufrüstungs-bedarf der Infrastruktur werden die Anzahl von Smartcart-basierten Kassenterminals anwachsen lassen. Innerhalb der nächsten Jahre müs-sen weltweit 22 Millionen Kreditkarten-Terminals ersetzt oder nachge-rüstet werden. Jedoch bremsen die hohen Unkosten für die Aufrüstung der Terminalinfrastruktur das Wachstum deutlich. Einerseits sinken zwar die Ausgaben für die Smartcards, aber andererseits kommen hohe Kos-ten für die Verteilung an die Kunden hinzu. Dies führt zu einem ge-dämpften Wachstum im Bankwesen und hat die Umrüstung anhängiger Terminalsysteme verlangsamt. "Die Industrie unternimmt große An-strengungen, um die Händler anzuspornen und bei ihrem Wechsel zu unterstützen. Zwischenzeitlich könnte aber gerade die vorhandene Inf-rastruktur zum Erfolgsfaktor für die Smartcards werden - denn der Han-del muss die Möglichkeit haben, mit vorhandenen Einrichtungen zu ar-beiten, damit die POS-Terminals (‚Point-of-Sale‘, Kassenterminals) wei-terhin genutzt werden können", erläutert Ubhey. Sicherheitsbedarf großer staatlicher Projekte bietet enormes Umsatzpotenzial Staatliche Einrichtungen sind oftmals die größte PC-Anwendergruppe und haben ein großes Interesse daran, ihre Daten durch Smartcard-basierte Sicherheitslösungen vor unberechtigtem Zugriff zu schützen. Eine große Zahl von eGovernment-Projekten, die staatliche Dienstleis-tungen online anbieten sollen, bergen ein hohes Potenzial für Smart-card-basierte IT-Lösungen. Seit dem 11. September schenkt man vor allem in den Vereinigten Staaten den Smartcards als sichere elektroni-sche Identifizierungsform größere Beachtung. "Wir gehen davon aus, dass die zahlreichen staatlichen Smartcard-Projekte eine Nachfrage nach Smartcard-Lesegeräten schaffen werden. Diese Aktivitäten schlagen auch auf den Privatmarkt durch. Der staatliche Bereich der Kartennut-zung ist ein hochpotenter Markt, vor allem hier sind hohe Umsatzzahlen und ein riesiges, schnell wachsendes Marktpotenzial zu erwarten", fügt Ubhey hinzu. Technische Symbiose von Biometrie und Smartcard erfüllt höchste Sicherheitsanforderungen Der seit dem 11. September prognostizierte Boom in der Biometrie bie-tet ebenfalls ansehnliche Zuwachsmöglichkeiten für eine Smartcard-basierte Identifizierung und Authentifizierung. Als Ergänzung zu biomet-rischen Technologien erfüllen Smartcards höhere Ansprüche an Sicher-heitsaspekte, Mobilität und Komfort. Die System-on-Card-Technologie bringt einen vollständigen biometrischen Sensor auf der Karte unter und bietet weiteres Umsatzpotenzial für die ebenfalls benötigten Lesegeräte. Kräftiges Marktwachstum erwartet – EMEA ist Vorreiter Die Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) wird aufgrund ih-res beherrschenden Marktanteiles zum Vorreiter bei der Aufstellung von Smartcard-Lesegeräten und -Terminals. Für 2006 erwartet man im EMEA-Gebiet 46,6 Prozent des gesamten Marktumsatzes, gefolgt vom amerikanischen Kontinent mit 32,5 Prozent und dem asiatisch-pazifischen Raum mit 20,9 Prozent. Gemplus und Ingenico sind Marktführer Die Hersteller von Smartcard Lesegeräten erfreuten sich im Jahr 2001 an einem kräftigen Wachstum, wobei ein Projekt des amerikanischen Verteidigungsministeriums im Mittelpunkt stand. Gemplus behauptete seine Position als Marktführer. SCM Microsystems, zweitstärkster Wett-bewerber, zeigte ebenfalls stabiles Marktverhalten, genau wie die Num-mer drei am Markt OMNIKEY. Der POS-Terminalmarkt konsolidierte sich in den Jahren 2000-2001, wobei besonders die Übernahme von IVI Checkmate durch Ingenico zu nennen ist. Ingenico war 2001 sowohl bei den POS-wie auch bei den Smartcardfähigen-Terminals der unange-fochtene Marktführer. Beachtliche 79 Prozent der Terminals von Ingeni-co sind zudem bereits smartcardfähig. In den selben Marktbereichen belegten Hypercom und Verifone den zweiten bzw. dritten Platz. Titel der Analyse: Frost & Sullivan’s Smart Card Readers/Terminal Market Q3/2002 (Report 6785-33) Preis der Analyse: Euro 2.280,-- Die Unternehmensberatung Frost & Sullivan beobachtet ständig eine Reihe wichtiger Hightech-Branchen und befragt diese auf neue Markttrends, Kenn-zahlen und Unternehmensstrategien. Frost & Sullivan wurde 1961 in New York gegründet und ist heute als internatio-nale Unternehmensberatung auf den Geschäftsfeldern Marktforschung und Mar-ketingberatung aktiv. Mit rund 750 Mitarbeitern liefert Frost & Sullivan seinen Kunden in allen Hoch-technologiebranchen wichtige Daten für strategische Entscheidungen. Seminare, Konferenzen und Managementtrainings ergänzen das Angebot. Frost & Sullivan verfügt über europäische Büros in London, Paris und Frankfurt sowie über eigene Forschungszentren in Kalifornien, London und Singapur. Weitere Informationen: Stefan Gerhardt Public Relations Manager Frost & Sullivan Clemensstrasse 9 60487 Frankfurt/Main Tel. 069-77033-11 Fax 069-234566 stefan.gerhardt@frost.com http://www.presse.frost.com
05. Nov 2002

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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Stefan Gerhardt, verantwortlich.

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