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Juniper Networks formuliert Vision für die Umgestaltung der Industrie

Von Juniper Networks

´Model for Integrated Network Transformation´ stellt Framework zur Wiederbelebung des Telekommunikations-Sektors bereit

München, 5. Dezember 2002. Juniper Networks (Nasdaq: JNPR) stellt heute mit dem Model for Integrated Network Transformation (MINT) seine Vision zur Umstrukturierung der Telekommunikations-Branche vor. Als Grundlage für neues Branchenwachstum stellt MINT einen Business- und Netz-Framework bereit, der die Service-Provider in die Lage versetzt, von einem reinen Transportgeschäfts-Modell auf ein lukratives Mehrwert-Modell umzusteigen. Zeitgleich kündigt Juniper Networks verschiedene neue Funktionalitäten zur Verbesserung des Produktportfolios im Rahmen des gesamten MINT-Frameworks an. MINT ist ein ganzheitliches Konzept zur Aufwertung vorhandener Services wie Public Internet, Frame Relay, ATM oder Sprachübertragung und zur Entwicklung und Bereitstellung neuer Dienste. Das Modell nimmt den Providern nicht nur Kapitalrisiken ab, die die Einführung neuer Systeme für jeden neuen Service beinhaltet, sondern erleichtert auch die schnelle Entwicklung innovativer Mehrwertdienste für Massen- und Nischenmärkte. Beispiele dafür sind Online-Gaming, On-Demand-Content-Übertragung und Extranets für kleine Unternehmen. Einfach ausgedrückt: MINT bietet eine Einnahmen-orientierte Roadmap zu einer wirtschaftlichen, integrierten Infrastruktur mit umfassenden Service-Angeboten. „Um der Telekommunikations-Industrie wieder zum Aufschwung zu verhelfen, muss eine Transformation vom Daten-Massentransport zu einem Modell der Wertsschöpfung erfolgen“, so Scott Kriens, Chairman und CEO von Juniper Networks. „Dafür wird ein ganzheitlicher Ansatz benötigt, der eine Verknüpfung von Geschäfts-Zwängen und Technologie-Entscheidungen schaffen kann. Mit MINT können wir die Rahmenbedingungen für eine Transformation bei gleichzeitigem Schutz der aktuellen Netzwerk-Investitionen anbieten“. Aufgrund der Forschungsergebnisse der Strategieberatungs-Firma CIMI geht Juniper Networks davon aus, dass der Telekommunikations-industrie in Deutschland in den kommenden vier Jahren 1,3 Milliarden Euro entgehen, wenn sie den KMU-Markt nicht mit dem richtigen Mix von Services beliefert. „Gegenwärtige Praktiken würden weder große Enterprise-Applikationen noch Datendienste für kleine bis mittlere Unternehmen unterstützen“, erklärt Tom Nolle, President von CIMI. Die Erfahrungen, die Juniper Networks bei europäischen Betreibern gesammelt hat, lassen den Schluss zu, dass die Breitband-Nutzer zusätzliche 12 Euro pro Monat für Extradienste ausgeben werden. Nimmt man noch die Wachstumsprognosen der Yankee Group hinsichtlich der Breitband-User-Zahlen in den kommenden vier Jahren hinzu, ist nach Meinung von Juniper Networks die Chance für den Service-Provider-Markt vorhanden, 3,59 Milliarden Euro an Zusatzeinnahmen zu erzielen. MINT entstand im Rahmen von Projektarbeiten für einige der weltweit führenden Service-Provider. Es dient als Katalysator für die Zusammenführung ihrer Netz- und Service-Strategien zu einem ganzheitlichen Modell, das die Anforderungen der Bereiche Betrieb, Technik und Marketing erfüllt. Mit der Integration von Unisphere Networks verfügt Juniper Networks über alle Voraussetzungen zur Umsetzung dieses innovativen Konzepts durch marktführende Kompetenzen in allen vier MINT-Schichten: • Eine hoch skalierbare und äußerst zuverlässige Bit Transport and Connectivity Schicht für die gesicherte Paket-Übermittlung. • Eine Resource Allocation Schicht, die skalierbares Management von Benutzern ermöglicht, die zu Gruppen zusammengefasst sind. • Eine Packet Processing Schicht zur individuellen Unterstützung von Benutzern durch Paket-Bearbeitung wie Filterung, Priorisierung, Verschlüsselung usw. • Eine Policy and Control Schicht, die die dynamische Anpassung von Services an individuelle Benutzeranforderungen und die Integration mit den Business-Systemen der Provider ermöglicht. Diese Funktionalitäten sind durchgängig im gesamten Produkt-Portfolio von Juniper Networks verfügbar, das die Routing-Plattformen ERX, M und die T-Serie umfasst. „Unser Plan, mehrere Netze zu einer einzigen Architektur auf IP/MPLS-Basis zusammenzuführen, ermöglicht uns die Reduzierung der Betriebskosten“, sagt Dave Garbin, Vice President, Network Strategy Cable & Wireless. „Darüber hinaus schafft dies die Grundlage für die Entwicklung getrennter Service-Umgebungen für die effektivere Unterstützung der wachsenden Anforderungen unserer Kunden“. „Unser Netz soll in Zukunft mit einer konvergierten IP/MPLS-Infrastruktur arbeiten. Durch die Konsolidierung mehrerer Netze zu einer Infrastruktur verbessern wir unsere betriebliche Effizienz und erzielen nachhaltige Kosteneinsparungen“, so CTO Per Bjørck von Telenor Business Solutions. „Bei unserem Breitband-Service-Angebot setzen wir auf die ERX-Routersysteme von Juniper Networks mit ihrer Dienste-unabhängigen Architektur. Die ERX-Router liefern uns die Basis, auf der wir umsatzgenerierende Services für unsere Kunden schneller und wirtschaftlicher implementieren können. Über Juniper Networks Juniper Networks ist industrieweit führend bei der Umsetzung von Netzwerk-Innovationen in profitable Lösungen für eine zuverlässige Bereitstellung von skalierbaren Internet-Diensten im Core-, Edge-, Mobil- und Kabel-Bereich moderner öffentlicher Netze. Die Hauptniederlassung von Juniper Networks befindet sich in Sunnyvale, Kalifornien. Weitere Informationen über das Portfolio sowie zu Dienstleistungen unter www.juniper.net.
05. Dez 2002

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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Arno Glompner, verantwortlich.

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