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Der Europamarkt für IP-VPN-Hardware- und -Software-Gateways

Von Frost & Sullivan

Kostenvorteile durch IP-VPNs fördern Gateway Absatz

Günstige Entwicklungsperspektiven bescheinigt eine neue Analyse der Unternehmensberatung Frost & Sullivan (www.VoIP.frost.com) dem Europamarkt für IP-VPN-Hardware- und -Software-Gateways. Danach soll der Umsatz von 428 Millionen Euro (2001) auf 1,2 Milliarden Euro (2006) ansteigen. Zunehmender Wettbewerb, sinkende Preise, verbesserte Funktionalität, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit der virtuellen Privatnetze (VPNs) sowie neue Anwendungen und Ländermärkte wirken als Wachstumsfaktoren. Nach den hohen Wachstumsraten des Jahres 2000 von knapp 190 Prozent hat der Markt etwas an Dynamik verloren. Die hohe Investitionsrentabilität von IP-VPNs gleicht jedoch einen Teil der negativen Faktoren aus. Das Kostensenkungspotenzial von IP-VPNs gegenüber herkömmlichen Lösungen mit Standleitungen und Remote-Access-Servern (RAS) dürfte an sich schon wachstumsfördernd wirken. Mit entsprechenden Marketing-Aktionen zur Vermittlung dieser Einsparmöglichkeiten bei potenziellen Kunden lassen sich nach José Lopez, Industry Analyst bei Frost & Sullivan, jedoch noch erhebliche Reserven mobilisieren. IP-VPNs sind günstig und benutzerfreundlich IP-VPNs sind besonders interessant, wo räumlich entfernte Standorte oder mobile Mitarbeiter sicheren und kostengünstigen Zugang zu Firmennetzen erhalten sollen. Mit IP-VPNs lassen sich Firmen-LANs (LAN = Local Area Network) auf Außenstellen erweitern und zu privaten WANs (WAN = Wide Area Network) ausbauen. Ein weiterer Vorteil der VPN-Technologie ist die zunehmende Benutzerfreundlichkeit insbesondere bei Netzwerkmanagement und -administration. Sprach- und Videoanwendungen bereiten Probleme Als problematisch erweist sich dagegen die bislang noch mangelhafte Dienstgüte (quality of service - QOS). Das gilt vor allem für VPN-Konfigurationen über große Entfernungen. Verzögerungen, wie sie bei der Nutzung öffentlicher Netze entstehen können, sind für empfindliche Anwendungen mit Echtzeitübertragung wie Sprache oder Video nicht akzeptabel. Hierfür sind Alternativen mit Standleitungen oft geeigneter. Insofern wird die Standleitungstechnik auf absehbare Zeit parallel zu den IP-VPNs existieren, und die Konkurrenz großer Standleitungsanbieter wird auch weiterhin das Wachstum schmälern.Ein weiteres Problem bei VPN-Lösungen ist die Sicherheit der Remote-Access-Points (RAPs). Angesichts schrumpfender Sicherheitsbudgets der IT-Abteilungen werden die Sicherheitslücken in der Client-Software den Einsatz von IP-VPNs eher behindern. Marktführer: Check Point und Cisco Stärkster Anbieter in der europäischen IP-VPN-Branche ist Check Point. Allerdings ist seine Position durch Hardware-Hersteller bedroht, da Hardware-basierte Lösungen viel schneller wachsen als Software-basierte. Als Reaktion darauf hat Check Point Allianzen mit Geräteherstellern wie Nokia geschlossen. Gut aufgestellt als Hardware-Marktführer und entschieden auf dem Vormarsch ist die Firma Cisco, die voraussichtlich den IP-VPN-Gateway-Gesamtmarkt der Zukunft anführen wird. Das Unternehmen deckt alle Teilmärkte ab, ist aber vor allem im oberen Marktsegment stark. Die größeren Wettbewerber bringen etablierte Vertriebskanäle, erfolgreichen Kundendienst, ein breites Produktangebot, Größen- und Verbundvorteile, Finanzkraft sowie die Erfahrung der effektiven Integration von Unternehmen und Produktlinien in ihre vorhandenen Geschäftsmodelle mit. Das zwingt kleinere Firmen dazu, mit hohem Umsatz sowie kundenfreundlichen Funktionen und Preisen zu konkurrieren. Titel der Analyse: Frost & Sullivan's Analysis Of The European IP VPN Hardware and Software Gateway Market (Report B094) Die Unternehmensberatung Frost & Sullivan beobachtet ständig eine Reihe wichtiger Hightech-Branchen und befragt diese auf neue Markttrends, Kennzahlen und Unternehmensstrategien. Frost & Sullivan wurde 1961 in New York gegründet und ist heute als internationale Unternehmensberatung auf den Geschäftsfeldern Marktforschung und Marketingberatung aktiv. Mit rund 750 Mitarbeitern liefert Frost & Sullivan seinen Kunden in allen Hochtechnologiebranchen wichtige Daten für strategische Entscheidungen. Seminare, Konferenzen und Managementtrainings ergänzen das Angebot. Frost & Sullivan verfügt über europäische Büros in London, Paris und Frankfurt sowie über eigene Forschungszentren in Kalifornien, London und Singapur. Weitere Informationen: Stefan Gerhardt Public Relations Manager Frost & Sullivan Clemensstrasse 9 60487 Frankfurt/Main Tel. 069-77033-11 Fax 069-234566 stefan.gerhardt@frost.com http://www.presse.frost.com
11. Dez 2002

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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Stefan Gerhardt, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 527 Wörter, 4650 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

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