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Langlaufende Anleihen und Rentenfonds meiden

Von Packenius, Mademann + Partner GmbH

Packenius, Mademann + Partner sieht drohende Kursverluste

Nach dem Platzen der Technologieblase und weiteren drastischen Kursrückgängen am Aktienmarkt in den darauf folgenden Monaten sind Anleihen und Rentenfonds wieder verstärkt in den Blickpunkt gerückt. In den letzten 3 Jahren sprach deren Wertentwicklung für sich. Doch zukünftig droht hier eine weitere Blase zu platzen. Ist es höchste Zeit, die Gewinne mitzunehmen, da nun Kursverluste durch Zinssteigerungen zu befürchten sind? Ja, lautet die Antwort der unabhängigen Vermögensbetreuungsgesellschaft Packenius, Mademann + Partner in Düsseldorf.
Aufgrund der eingetrübten Konjunkturaussichten ist zunächst mit weiteren Zinssenkungen der Zentralbanken zu rechnen. Im Laufe dieses Jahres wird aber wahrscheinlich der Tiefpunkt bei den Leitzinsen erreicht sein. Hinzu kommt, dass der Einfluß der Zinspolitik der Zentralbanken am Geldmarkt und bei kurzen Laufzeiten maßgeblich ist, allerdings bei länger laufenden Anleihen deutlich sinkt. Hier bestimmen die Wachstums- und Inflationserwartungen das Renditeniveau. Zu einer gesamtwirtschaftlichen Wachstumsschwäche und zu höherer Inflation könnte es beispielsweise durch weiter steigende Ölpreise aufgrund eines Irak-Krieges kommen. Des Weiteren kann der gesamte volkswirtschaftliche Schaden durch einen länger dauernden Irak-Konflikt nicht abgeschätzt werden. Daher drohen bei länger laufenden Anleihen und insbesondere bei Rentenfonds deutliche Kursverluste. Ein Renditeanstieg um nur 1% bedeutet bei Rentenfonds, die ihren Anlageschwerpunkt im mittel- bis langfristigen Laufzeitenbereich haben, einen Kursverlust von ca. 5-8%. Packenius, Mademann + Partner empfiehlt, lang laufende Anleihen und insbesondere Rentenfonds zu meiden. Als Anlagealternative bieten sich kurzlaufende, festverzinsliche Wertpapiere an. Je nach Risikoneigung auch aus dem Sektor der Industrieanleihen. Hier können Anleger Renditeverbesserungen von bis zu 2% per anno erzielen. Für den risikoaversen Anlager ist in der augenblicklichen Situation die Anlage in Tagesgeld, Geldmarktfonds bzw. Festgeld die sinnvollste Alternative. Packenius, Mademann + Partner GmbH www.pmp-ag.de Pressestelle Michael Laumen Tel. 02151 / 87 59 69 Fax 02151 / 44 24 10 E-Mail pmp@pr-xpress.de
10. Mrz 2003

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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Michael Laumen, Pressestelle PMP, verantwortlich.

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