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Rolle der privaten Kreditversicherer wächst

Von Allgemeine Kreditversicherung Coface AG

Aufgabenteilung zwischen Staatsdeckung und freiem Markt

FRANKFURT. In der Exportabsicherung wird die Rolle der privaten Kreditversicherer gegenüber den staatlichen Deckungen immer weiter steigen. Diese Einschätzung gab der Vorstandsvorsitzende der Allgemeinen Kreditversicherung Coface (AKC), Benoît Claire, bei einer Pressekonferenz in Frankfurt ab. Während sich die Staatsgarantien regional mehr auf die Entwicklungsländer konzentrierten, decke der „privatwirtschaftliche Markt“ die Hauptströme der deutschen Exporte effizient ab.
„Wenn heute von Exportabsicherung die Rede ist, fällt vielen Unternehmen sofort die Staatsdeckung ein“, sagte der AKC-Chef bei der Konzept-Präsentation für den im nächsten Jahr geplanten Außenhandelskongress „Export 21“. Die Staatsdeckungen machten allerdings nur einen kleinen Ausschnitt des Marktes aus. So habe die Bundesrepublik Deutschland 2002 Exporte in Höhe von 16,4 Milliarden Euro in Deckung genommen. „Allein die Allgemeine Kredit Coface hatte dagegen ein Deckungsvolumen von 21,4 Milliarden in der Sparte Ausfuhrkreditversicherung“, sagte Claire. Die Coface-Gruppe, zu der die AKC gehört, habe insgesamt 85 Milliarden Euro Deckungsvolumen im Exportgeschäft verzeichnet. Die Aufgabenteilung, wonach der Staat im kurzfristigen Bereich grundsätzlich nur solche Ausfuhren absichere, für die es derzeit noch keine private Kreditversicherungslösung gebe, nannte Claire sinnvoll. Internationale Kreditversicherer wie die AKC deckten für ihre Kunden neben dem Forderungsausfall wegen wirtschaftlicher Ursachen längst auch das politische Risiko. „In Ländern, auf die wir grundsätzlich Deckungen übernehmen, das sind weit über einhundert, macht das für unsere Kunden keinen Unterschied mehr.“ Versichert sei die Nichtzahlung der Abnehmer, egal ob aus wirtschaftlichen oder politischen Gründen. Mit der Liberalisierung weiterer Märkte in verschiedenen Regionen der Welt werde die Bedeutung der staatlichen Absicherung weiter zurück gehen, erwartet Claire. Länder in Osteuropa oder auch China würden vom privaten Sektor für Exporte mit kurzfristigen Zahlungszielen sicher schnell erschlossen. Die Anfänge seien gemacht. Die Regierungen werden sich nach Einschätzung Claires in Zukunft noch mehr auf die Unterstützung bei mittel- und langfristigen Exportgeschäften, hauptsächlich im Investitionsgüterbereich und für Großprojekte, konzentrieren. Im Rahmen der Exportfinanzierung sieht Claire bei den Unternehmen selbst noch erhebliche Potenziale: „Der Umgang mit den eigenen Forderungen an Abnehmer, im Inland wie im Ausland, ist längst nicht bei allen Unternehmen so professionell wie es möglich wäre.“ Die Kreditversicherung, aber auch Factoring, ABS oder Inkasso, böten Möglichkeiten, das „Risiko Forderung“ kalkulierbar zu machen. „Hier können, oft im Zusammenwirken von Unternehmen, Kreditversicherer, Banken und Unternehmensberatern, erhebliche Finanzpotenziale gehoben werden.“ Notwendig sei dazu eine professionelle Beratung, da nicht jedes Instrument für alle Branchen und jedes Unternehmen anwendbar sei.
24. Nov 2003

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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Christian Giesen, verantwortlich.

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