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Der Höhlenlöwe war König der Tiere

Von Ernst Probst - Autor

Fakten aus dem Taschenbuch des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst über Höhlenlöwen aus dem Eiszeitalter

Fakten aus dem Taschenbuch des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst über Höhlenlöwen aus dem Eiszeitalter München / Wiesbaden - Deutschland muss im Eiszeitalter vor etwa 300.000 bis 11.700 Jahren ein wahres Paradies für Löwen gewesen sein. ...
Thumb München / Wiesbaden - Deutschland muss im Eiszeitalter vor etwa 300.000 bis 11.700 Jahren ein wahres Paradies für Löwen gewesen sein. Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch Höhlenlöwen des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Das 332 Seiten umfassende, reich bebilderte Werk ist bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen, unter der Internetadresse http://www.grin.com/e-book/121607/hoehlenloewen als gedrucktes Taschenbuch oder als preiswertes E-Book im PDF-Format erhältlich sowie in rund 1.000 Online-Buchshops und in jeder guten Buchhandlung bestellbar. Dem Taschenbuch von Ernst Probst zufolge wurden die meisten fossilen Knochen und Zähne von Höhlenlöwen in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg entdeckt. Dagegen hat man bisher im Saarland, in Schleswig-Holstein, in Bremen und in Mecklenburg-Vorpommern bisher keine Höhlenlöwen gefunden. Aus Bayern kennt man 27 Fundorte von Höhlenlöwen, aus Nordrhein-Westfalen 21, aus Baden-Württemberg 15, aus Sachsen-Anhalt 10, aus Thüringen 8, aus Hessen 7, aus Niedersachsen 5, aus Rheinland-Pfalz 3, aus Brandenburg 3 und aus Sachsen 2. Nirgendwo auf der Erde sind mehr Zähne und Knochen von Höhlenlöwen geborgen worden als in der Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in der Fränkischen Schweiz (Bayern). Sie stammen von insgesamt 30 Höhlenlöwen! In dieser berühmten Höhle lagen auch Knochen und Zähne von schätzungsweise 800 oder sogar von 1.000 Höhlenbären aus dem Eiszeitalter. Die im Eiszeitalter lebenden Höhlenlöwen tragen eigentlich einen falschen Namen. Diesen verdanken sie dem Umstand, dass ihre Knochen und Zähne häufig in Höhlen entdeckt wurden. In Wirklichkeit waren diese Löwen aber Tiere der Steppe, der Busch- und Waldtundra und in Gebieten mit Höhlen genauso verbreitet wie in Landschaften ohne Höhlen. Anders als Höhlenbären und Höhlenhyänen haben Höhlenlöwen vermutlich nur selten Höhlen als Versteck aufgesucht. Wahrscheinlich kamen vor allem geschwächte, kranke oder alte Höhlenlöwen in solche natürlichen Unterschlüpfe und suchten dort Schutz oder einen ruhigen Platz zum Sterben. Womöglich dienten Höhlen auch als Unterschlupf für Löwinnen, die dort ihren Nachwuchs zur Welt brachten und in der ersten Zeit aufzogen. Sogar in hochgelegenen alpinen Höhlen von Italien, Österreich und der Schweiz hat man Reste von Höhlenlöwen entdeckt. An erster Stelle ist hier die in etwa 2.800 Meter Höhe liegende Conturineshöhle in Südtirol (Italien) zu nennen, in der auch Höhlenbären lebten. Die Höhlenlöwen aus dem Eiszeitalter in Deutschland waren größer und schwerer als heutige Löwen in Afrika und sicherlich die Könige der damaligen Tiere. Männliche Höhlenlöwen erreichten wohl eine Gesamtlänge bis zu 3,20 Metern und ein Lebendgewicht von schätzungsweise mehr als 300 Kilogramm. Als Vorfahre des Höhlenlöwen gilt der Mosbacher Löwe (Panthera leo spelaea), der vor etwa 700.000 bis 300.000 Jahren in Europa existierte. Er ist nach dem ehemaligen Dorf Mosbach zwischen Wiesbaden und Biebrich benannt, wo man rund 600.000 Jahre alte Reste dieser Raubkatze fand. Dabei handelte es sich um einen Riesenlöwen mit einer Gesamtlänge bis zu 3,60 Metern, in die der rund 1,20 Meter lange Schwanz eingerechnet ist. Noch größer war nur der Amerikanische Höhlenlöwe (Panthera leo atrox), der es auf eine Gesamtlänge von maximal 3,70 Metern brachte und vor ungefähr 100.000 bis 10.700 Jahren vorkam. Ernst Probst hat auch andere Taschenbücher über große Raubtiere aus dem Eiszeitalter veröffentlicht: Der Höhlenbär, Der Mosbacher Löwe. Die riesige Raubkatze aus Wiesbaden, Säbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon. In jedem dieser Taschenbücher werden unter anderem die wichtigsten Fundorte dieser Raubtiere in Deutschland, Österreich und der Schweiz erwähnt. Kurioserweise ist der Höhlenbär ein pflanzenfressendes Raubtier! Aus der Feder von Ernst Probst stammen auch folgende Taschenbücher: Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere, Archaeopteryx. Der Urvogel aus Bayern, Der Ur-Rhein, Deutschland im Eiszeitalter, Der Rhein-Elefant. Das Schreckenstier von Eppelsheim, Rekorde der Urmenschen. Erfindungen, Kunst und Religion, Monstern auf der Spur. Wie die Sagen über Drachen, Riesen und Einhörner entstanden, Affenmenschen. Von Bigfoot bis zum Yeti, Seeungeheuer. Von Nessie bis zum Zuiyo-maru-Monster. Eine weitere Spezialität des Wiesbadener Autors Ernst Probst sind Biografien über berühmte Frauen und Männer: Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Königinnen des Tanzes, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen. Ernst Probst - Autor Ernst Probst Im See 11 55246 Wiesbaden ernst.probst@gmx.de 06134/21152 http://buch-welt.blogspot.com
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Hinweis Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ernst Probst, verantwortlich.

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