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Creditreform: Neue Rekordmarke bei Insolvenzen

Von Medienbüro Sohn

Zahlungsprobleme frühzeitig erkennen

Frankfurt am Main/Krefeld, www.ne-na.de - Die Zahl der Insolvenzen hat nach einer Creditreform-Studie in Deutschland in diesem Jahr eine neue Rekordmarke erreicht: Insgesamt stellten in 99.800 Unternehmen und Privatpersonen einen Insolvenzantrag. Im Vergleich zum Vorjahr (2002: 84.330) entspricht das einer Steigerung von 18,3 Prozent. Bei den Unternehmen mussten 39.700 Betriebe einen Insolvenzantrag stellen, das entspricht im Vergleich zum Vorjahr (2002: 37.620) einer Steigerung von 5,5 Prozent.
Die Zahl der Insolvenzen von Privatpersonen liegt zum zweiten Mal in Folge über denen der Unternehmensinsolvenzen: 60.100 Verbraucher und ehemals selbstständig Tätige möchten sich mit dem Insolvenzverfahren entschulden, 28,7 Prozent mehr als letztes Jahr. „Der Zuwachs bei den Unternehmensinsolvenzen hat sich gegenüber den beiden vorangegangenen Jahren abgeschwächt. Von einer Trendwende zu sprechen, wäre allerdings verfrüht: Innerhalb der letzten zehn Jahre haben sich die Insolvenzen mehr als verdoppelt“, so Professor Helmut Rödl, Hauptgeschäftsführer von Creditreform http://www.creditreform.de. Getragen wird der Anstieg bei den Unternehmensinsolvenzen von den westdeutschen Betrieben: 29.700 Unternehmen mussten in 2003 den Gang zum Insolvenzgericht antreten – 11,9 Prozent mehr als im letzten Jahr. In den neuen Bundesländern hingegen ist die Unternehmensinsolvenzentwicklung rückläufig: 10.000 Firmen meldeten Konkurs an, ein Rückgang um 9,7 Prozent. Bei den Insolvenzen von Privatpersonen liegen die Steigerungsraten im Osten allerdings höher als im Westen: Um 34,7 Prozent auf 13.900 Fälle stieg die Zahl im Osten – in den alten Bundesländern beantragten 46.200 Personen eine Insolvenz – 27,0 Prozent mehr als 2002. „Die Zahl der Insolvenzen zeigt auf, wie wichtig das ‚frühe Eingreifen von ‚Inkassoprofis’ ist. Sowohl von den insolventen Unternehmen könnten noch einige leben, insoweit die Insolvenz liquiditätsbedingt war und diese Liquiditätsprobleme ganz oder teilweise auf nicht realisierten Forderungen beruhen. Gleiches gilt in umgekehrter Richtung für die Unternehmen, die gegenüber den insolventen Unternehmen noch Forderungen haben. Auch hier muss die Devise lauten: Wer zuerst kommt mahlt zuerst. Insgesamt kann nur auf die Bedeutung des vorgerichtliche Inkasso verwiesen werden. Frühzeitiges Erkennen von Zahlungsproblemen und frühzeitige Realisieren von Geldern sind dabei entscheidend“, kommentiert Rüdiger Bisping, Direktor der Krefelder Firma SITEL Risk Management http://www.srm-inkasso.de, die Jahresstatistik von Creditreform. Die Gesamtschäden, die Unternehmen, Privatpersonen und Öffentlicher Hand durch Insolvenzen entstanden sind, summieren sich nach Creditreform-Angaben in diesem Jahr auf 40,5 Milliarden Euro. Im Vorjahr waren es noch 38,4 Milliarden Euro. Mehr als zwei Drittel der verursachten Schäden müssen private Gläubiger hinnehmen: Kreditgeber, Arbeitnehmer und Lieferanten bleiben auf 27,9 Mrd. Euro sitzen. Die Öffentliche Hand trifft es mit 12,6 Mrd. Euro. Die Zahl der drohenden Arbeitsplatzverluste durch Insolvenzen beträgt 613.000. Das entspricht einem Anstieg von 3,9 Prozent oder 23.000 Personen im Vergleich zu 2002.
08. Dez 2003

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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Isabel Braun, verantwortlich.

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