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Fehlendes Gesundheitsmanagement macht Mitarbeiter krank

Von Medienbüro Sohn

Personalentwicklung für Körper und Geist

Köln – Nach einer aktuellen Umfrage des Bonner Europadienstes und des Impfstoffherstellers Chiron betreiben nur rund 16 Prozent aller Unternehmer systematisches Gesundheitsmanagement, um krank machende Faktoren im Betrieb zu erkennen und auszuschalten. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin „Impulse“ http://www.impulse.de in der Januar-Ausgabe. Es geht dabei um eine Stress abbauende Führungs- und Kommunikationskultur, um ergonomisch einwandfreie Arbeitsplätze und Zusatzangebote für die körperliche Fitness.
Köln – Nach einer aktuellen Umfrage des Bonner Europadienstes und des Impfstoffherstellers Chiron betreiben nur rund 16 Prozent aller Unternehmer systematisches Gesundheitsmanagement, um krank machende Faktoren im Betrieb zu erkennen und auszuschalten. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin „Impulse“ http://www.impulse.de in der Januar-Ausgabe. Es geht dabei um eine Stress abbauende Führungs- und Kommunikationskultur, um ergonomisch einwandfreie Arbeitsplätze und Zusatzangebote für die körperliche Fitness. „Wer künftig im Wettbewerb bestehen will, kommt um das Thema nicht herum“, warnt Professor Bernhard Badura, Gesundheitswissenschaftler der Uni Bielefeld, gegenüber Impulse. Gravierend seien vor allen Dingen die seelischen Probleme. Während die Zahl der Arbeitsunfälle von 1960 bis 2000 um rund 45 Prozent auf jährlich 1,5 Millionen sank, nehmen die psychischen Beschwerden wie Depressionen zu. Selbst Muskel- und Skelettbeschwerden, mit 28 Prozent häufigster Auslöser von Fehltagen, hätten häufig psychosomatische Ursachen. Besorgniserregend seien die Erkrankungen von jungen Menschen: Burn-out, Hörsturz, Konzentrationsmängel, Essstörungen, Herzinfarkte oder Schlaflosigkeit. „Die Anfälligkeit von Mitarbeitern für Stress und entsprechende Methoden, um mit diesem Druck umzugehen, sind ein höchst kompliziertes Geflecht aus psychischen und physischen Abläufen. Ein individuell empfundenes Übermaß an Stress führt zu zahlreichen körperlichen und seelischen Belastungen, die vermindertes Arbeitsvermögen zur Folge haben. Stressmanagement sollte daher für Unternehmen eine zentrale Aufgabe sein. Höchste Zeit also, dieses Thema zur Chefsache zu erklären“, fordert Dr. Karin Pirc, ärztliche Leiterin des Ayur-Veda-Gesundheitszentrums in Bad Ems www.ayurveda-badems.de. Die Privatklinik bietet mittlerweile spezielle Seminare für Führungskräfte an, damit Manager den Stress nicht in erster Linie besser bewältigen, sondern nachhaltig abbauen können. Den Seminarteilnehmern wird Wissen über Ernährung, Fitness, Motivation, Stressursachen und betriebliche Gesundheitsvorsorge vermittelt. „Aus gutem Grund gehören, neben Leistungsfähigkeit und Fachwissen, zunehmend Gesundheit und weitere 'weiche Faktoren' zu den gefragten und geförderten Mitarbeiterkompetenzen", so Dr. Dieter F. Kindermann, Unternehmer und Manager des Jahres 1992. Die Personalentwicklung müsse daher ohne Umwege auch auf körperliche und geistige Gesundheit zielen. Klaus Kairies, Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Betriebliches Rechnungswesen am Fachbereich Wirtschaft der Fachhochschule Hannover fordert schon seit Jahren, Stress- und Stressfolgen nicht länger als Randproblem, sondern als zentrales Gebiet des Unternehmensmanagements zu behandeln. Nur so könne der Unternehmenserfolg auf Dauer garantiert werden.
19. Dez 2003

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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Gunnar Sohn, verantwortlich.

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