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Aalen, 03.08.2026 – AutoAlt.ai stellt ein Partnerprogramm für Agenturen vor, die ihre Kundinnen und Kunden bei der Verbesserung digitaler Barrierefreiheit unterstützen möchten. Im Mittelpunkt steht ein praxistauglicher Ansatz, mit dem SEO-Fachleute, Entwickler, Webagenturen und E-Commerce-Dienstleister Anforderungen rund um BFSG Alt-Texte, Bildinhalte und barrierearme Redaktionsprozesse in bestehende Leistungen einbauen können.
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gilt seit dem 28. Juni 2025 für bestimmte Produkte und Dienstleistungen. Dazu können auch Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr gehören, die über Webseiten oder mobile Anwendungen im Hinblick auf den Abschluss eines Verbrauchervertrags angeboten werden. Ob ein konkreter Online-Shop und welche Bestandteile seines Angebots erfasst sind, muss im Einzelfall geprüft werden. Für Kleinstunternehmen, die Dienstleistungen anbieten oder erbringen, enthält das BFSG eine Ausnahme. Auch weitere gesetzliche Voraussetzungen und mögliche Ausnahmen müssen berücksichtigt werden. den damit zu wichtigen Multiplikatoren. Sie betreuen häufig nicht nur den technischen Aufbau eines Shops, sondern auch Produktdaten, Templates, Content-Workflows, Suchmaschinenoptimierung, Relaunches und laufende Wartung. Genau an diesen Stellen entstehen viele Barrieren, die später nur mit zusätzlichem Aufwand korrigiert werden können.
Das Partnerprogramm Barrierefreiheit soll Agenturen dabei unterstützen, das Thema nicht als einmaliges Prüfprojekt, sondern als wiederholbaren Qualitätsprozess zu behandeln.
Bilder sind in Online-Shops ein zentraler Bestandteil der Produktkommunikation. Produktfotos, Variantenbilder, Aktionsbanner, Kategorievisualisierungen, Icons und grafische Bedienelemente erfüllen jedoch unterschiedliche Aufgaben. Entsprechend unterschiedlich müssen ihre Alternativtexte behandelt werden.
Nach dem WCAG-2.1-Erfolgskriterium 1.1.1 benötigt Nicht-Text-Inhalt grundsätzlich eine Textalternative, die denselben Zweck erfüllt. Das bedeutet in der Praxis nicht, dass jedes Bild eine lange Beschreibung erhalten sollte. Ein informativer Alternativtext muss die relevante Information oder Funktion vermitteln. Ein rein dekoratives Bild kann dagegen mit einem leeren Alt-Attribut gekennzeichnet werden, damit assistive Technologien es überspringen können. ger Arbeit mit Image SEO, Shopsystemen und Content-Optimierung zeigt sich ein wiederkehrendes Muster: Alt-Texte werden häufig entweder vollständig vergessen oder ausschließlich als Platz für Suchbegriffe behandelt. Beides greift zu kurz.
Ein Alternativtext ist kein zweiter Produkttitel und keine Keyword-Liste. Er muss zum Bild, zum Seitenkontext und zum Informationsbedarf der Nutzerinnen und Nutzer passen.
Ein Produktbild eines schwarzen Türstoppers benötigt beispielsweise eine andere Beschreibung als ein Icon, das den Warenkorb öffnet. Bei einem Produktfoto können Material, Farbe oder sichtbare Ausführung relevant sein. Bei einem funktionalen Icon muss dagegen die ausgelöste Aktion verständlich werden.
Ein Aktionsbanner kann wiederum Text enthalten, der an keiner anderen Stelle auf der Seite verfügbar ist. Solche Unterschiede lassen sich nicht zuverlässig durch eine einzige pauschale Textvorlage lösen.
Das Partnerprogramm richtet sich an Agenturen, die Barrierefreiheit mit bereits vorhandenen Leistungen verbinden möchten. Dazu gehören unter anderem technische Shop-Betreuung, SEO-Audits, Content-Pflege, Produktdatenmanagement, Relaunch-Begleitung und kontinuierliche Qualitätssicherung.
Für Agenturen ist entscheidend, klare Verantwortlichkeiten zu schaffen:
Wer prüft neu hochgeladene Bilder? Wann werden Alternativtexte ergänzt? Welche Bilder sind rein dekorativ? Wie werden bestehende Medienbibliotheken priorisiert? Was geschieht bei Variantenbildern, Sprachversionen oder Änderungen am Produkt? Und wie wird dokumentiert, welche Inhalte bereits geprüft wurden?
Ein sinnvoller Prozess kann mit einer Bestandsaufnahme beginnen. Dabei werden fehlende, leere, unpassende oder offensichtlich generische Alternativtexte identifiziert. Anschließend sollte die Agentur priorisieren: zuerst transaktionsrelevante Seiten, wichtige Produktkategorien, Navigations- und Bedienelemente sowie häufig genutzte Inhalte.
Danach folgt die Integration in den laufenden Veröffentlichungsprozess, damit neue Barrieren nicht unmittelbar wieder entstehen.
Gerade bei WordPress und WooCommerce sowie bei Shopware, Magento, Shopify oder PrestaShop liegt die Herausforderung selten nur im Schreiben einzelner Texte. Entscheidend ist, wo Bildinformationen gespeichert werden, wie Themes und Erweiterungen sie ausgeben, ob Varianten dieselben Medien verwenden, wie Sprachversionen gepflegt werden und ob das Alt-Attribut im Frontend tatsächlich korrekt ankommt.
Eine Agentur für EAA-Compliance muss deshalb Redaktion, Technik und Qualitätssicherung zusammendenken.
Viele Shopbetreiber kennen den Begriff BFSG, wissen aber nicht, wie daraus konkrete Aufgaben für Redaktion, Entwicklung und laufende Shop-Pflege entstehen. Agenturen können diese Übersetzung leisten.
Sie kennen die technische Umgebung, die internen Freigabewege, die verwendeten Erweiterungen und häufig auch die wichtigsten Umsatz- und Einstiegsseiten. Dadurch können sie Maßnahmen realistischer priorisieren als eine allgemeine Checkliste, die den konkreten Shop nicht berücksichtigt.
In der Praxis hat sich eine dreistufige Vorgehensweise bewährt:
Zunächst wird der aktuelle Zustand erfasst. Welche Bildtypen gibt es? Wo fehlen Textalternativen? An welchen Stellen haben Bilder eine funktionale Bedeutung?
Danach werden Regeln definiert – beispielsweise für Produktbilder, Kategorievisualisierungen, Logos, Icons und dekorative Elemente.
Im dritten Schritt werden diese Regeln in Prozesse übersetzt, etwa in Briefings für Content-Teams, Abnahmekriterien für Entwickler und wiederkehrende Kontrollen nach Updates oder Änderungen am Theme.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Mehrsprachigkeit. Ein technisch vorhandener Alternativtext hilft wenig, wenn er in einer anderssprachigen Shopversion unverständlich bleibt oder automatisch aus einem Produktnamen übernommen wurde, der den sichtbaren Bildinhalt nicht beschreibt.
Agenturen sollten deshalb klären, ob Alt-Texte pro Sprache gepflegt, übersetzt oder anhand des jeweiligen Seitenkontexts neu formuliert werden.
Ebenso wichtig ist die Trennung zwischen automatisierbaren und redaktionellen Entscheidungen. Fehlende Alt-Attribute, sehr kurze Platzhalter oder identische Texte über zahlreiche Bilder hinweg lassen sich technisch auffinden.
Ob ein Bild dekorativ ist, welche Produktmerkmale tatsächlich sichtbar sind oder welche Funktion ein grafisches Element erfüllt, benötigt jedoch Kontext. Ein belastbarer Prozess kombiniert deshalb technische Unterstützung mit Stichproben, klaren Regeln und menschlicher Freigabe bei sensiblen oder komplexen Inhalten.
AutoAlt.ai betont, dass gute Alternativtexte einen wichtigen Beitrag zur digitalen Barrierefreiheit leisten, jedoch keine vollständige BFSG- oder WCAG-Konformität garantieren.
Barrierefreiheit umfasst unter anderem auch Tastaturbedienbarkeit, Kontraste, Fokusführung, Formularbeschriftungen, verständliche Fehlermeldungen, semantische Strukturen sowie zugängliche Kauf- und Bezahlprozesse.
Auch die WCAG 2.1 dient als wichtiger technischer Orientierungsrahmen. Die Bundesfachstelle Barrierefreiheit verweist für Websites auf die EN 301 549 und deren Bezug zu WCAG-Erfolgskriterien der Stufen A und AA. Gleichzeitig befindet sich die für den BFSG-Kontext relevante Normungslandschaft in Weiterentwicklung. Agenturen sollten daher keine allgemeine Rechts- oder Konformitätsgarantie aus einzelnen technischen Maßnahmen ableiten. hme des Unternehmens
„In vielen E-Commerce-Projekten ist Barrierefreiheit kein isoliertes Technikthema. Sie berührt Inhalte, Produktdaten, Design, Entwicklung und Qualitätssicherung. Agenturen können hier besonders viel bewirken, weil sie bereits an diesen Schnittstellen arbeiten. Unser Ziel ist es, ihnen einen praktikablen Rahmen zu geben, mit dem sie Alt-Texte und weitere Qualitätsprüfungen dauerhaft in ihre Kundenprozesse integrieren können“, sagt Alexander Flach, Gründer bei AutoAlt.ai.
Für Agenturen entsteht die Möglichkeit, bestehende Leistungen sinnvoll zu erweitern, ohne Barrierefreiheit auf eine einmalige Checkliste zu reduzieren. Sie können Kundinnen und Kunden bei der Analyse unterstützen, Prioritäten definieren, Redaktionsrichtlinien erstellen, technische Fehlerquellen identifizieren und regelmäßige Kontrollen etablieren.
Shopbetreiber profitieren vor allem von klareren Abläufen. Statt kurz vor einem Relaunch oder einer Prüfung tausende Bildtexte manuell nachzubearbeiten, können sie Barrierefreiheit bereits bei der Erstellung und Pflege von Produktinhalten berücksichtigen.
Das reduziert nicht automatisch jeden rechtlichen oder technischen Aufwand, schafft aber eine bessere Grundlage für nachvollziehbare und konsistente Prozesse.
Auch aus SEO-Sicht ist eine saubere Bildbeschreibung sinnvoll, solange der Zweck des Bildes im Vordergrund bleibt. Suchmaschinenoptimierung und Barrierefreiheit überschneiden sich an einigen Stellen, sind jedoch nicht identisch.
Der größte praktische Fehler besteht darin, Alt-Texte ausschließlich für Rankings zu schreiben. Gute Image-SEO-Arbeit berücksichtigt Dateikontext, Seiteninhalt, Bildfunktion und Nutzerverständnis – ohne den Alternativtext mit Keywords zu überladen.
Das Partnerprogramm soll Agenturen ermöglichen, Wissen, Prozesse und Betreuung rund um das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz im Online-Shop stärker zu bündeln.
Details zu Teilnahmebedingungen, Partnerleistungen, Vergütung, Schulungsangeboten und Starttermin werden unter Partnerprogramm veröffentlicht.
AutoAlt.ai beschäftigt sich mit der strukturierten Erstellung, Verwaltung und Qualitätssicherung von Alternativtexten für Websites und Online-Shops. Der Schwerpunkt liegt auf praxistauglichen Workflows für Agenturen, Entwickler, SEO-Verantwortliche und E-Commerce-Teams.
Weitere Informationen: AutoAlt.ai
support@autoalt.ai
Aalen, 03.08.2026 – AutoAlt.ai stellt ein Partnerprogramm für Agenturen vor, die ihre Kundinnen und Kunden bei der Verbesserung digitaler Barrierefreiheit unterstützen möchten. Im Mittelpunkt steht ein praxistauglicher Ansatz, mit dem SEO-Fachleute, Entwickler, Webagenturen und E-Commerce-Dienstleister Anforderungen rund um BFSG Alt-Texte, Bildinhalte und barrierearme Redaktionsprozesse in bestehende Leistungen einbauen können. Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gilt seit dem 28. Juni 2025 für bestimmte Produkte und Dienstleistungen. Dazu können auch Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr gehören, die über Webseiten oder mobile Anwendungen im Hinblick auf den Abschluss eines Verbrauchervertrags angeboten werden. Ob ein konkreter Online-Shop und welche Bestandteile seines Angebots erfasst sind, muss im Einzelfall geprüft werden. Für Kleinstunternehmen, die Dienstleistungen anbieten oder erbringen, enthält das BFSG eine Ausnahme. Auch weitere gesetzliche Voraussetzungen und mögliche Ausnahmen müssen berücksichtigt werden. den damit zu wichtigen Multiplikatoren. Sie betreuen häufig nicht nur den technischen Aufbau eines Shops, sondern auch Produktdaten, Templates, Content-Workflows, Suchmaschinenoptimierung, Relaunches und laufende Wartung. Genau an diesen Stellen entstehen viele Barrieren, die später nur mit zusätzlichem Aufwand korrigiert werden können. Das Partnerprogramm Barrierefreiheit soll Agenturen dabei unterstützen, das Thema nicht als einmaliges Prüfprojekt, sondern als wiederholbaren Qualitätsprozess zu behandeln. Alt-Texte sind ein konkreter Einstieg – aber nicht die gesamte Lösung Bilder sind in Online-Shops ein zentraler Bestandteil der Produktkommunikation. Produktfotos, Variantenbilder, Aktionsbanner, Kategorievisualisierungen, Icons und grafische Bedienelemente erfüllen jedoch unterschiedliche Aufgaben. Entsprechend unterschiedlich müssen ihre Alternativtexte behandelt werden. Nach dem WCAG-2.1-Erfolgskriterium 1.1.1 benötigt Nicht-Text-Inhalt grundsätzlich eine Textalternative, die denselben Zweck erfüllt. Das bedeutet in der Praxis nicht, dass jedes Bild eine lange Beschreibung erhalten sollte. Ein informativer Alternativtext muss die relevante Information oder Funktion vermitteln. Ein rein dekoratives Bild kann dagegen mit einem leeren Alt-Attribut gekennzeichnet werden, damit assistive Technologien es überspringen können. ger Arbeit mit Image SEO, Shopsystemen und Content-Optimierung zeigt sich ein wiederkehrendes Muster: Alt-Texte werden häufig entweder vollständig vergessen oder ausschließlich als Platz für Suchbegriffe behandelt. Beides greift zu kurz. Ein Alternativtext ist kein zweiter Produkttitel und keine Keyword-Liste. Er muss zum Bild, zum Seitenkontext und zum Informationsbedarf der Nutzerinnen und Nutzer passen. Ein Produktbild eines schwarzen Türstoppers benötigt beispielsweise eine andere Beschreibung als ein Icon, das den Warenkorb öffnet. Bei einem Produktfoto können Material, Farbe oder sichtbare Ausführung relevant sein. Bei einem funktionalen Icon muss dagegen die ausgelöste Aktion verständlich werden. Ein Aktionsbanner kann wiederum Text enthalten, der an keiner anderen Stelle auf der Seite verfügbar ist. Solche Unterschiede lassen sich nicht zuverlässig durch eine einzige pauschale Textvorlage lösen. BFSG-Anforderungen in bestehende Agenturleistungen integrieren Das Partnerprogramm richtet sich an Agenturen, die Barrierefreiheit mit bereits vorhandenen Leistungen verbinden möchten. Dazu gehören unter anderem technische Shop-Betreuung, SEO-Audits, Content-Pflege, Produktdatenmanagement, Relaunch-Begleitung und kontinuierliche Qualitätssicherung. Für Agenturen ist entscheidend, klare Verantwortlichkeiten zu schaffen: Wer prüft neu hochgeladene Bilder? Wann werden Alternativtexte ergänzt? Welche Bilder sind rein dekorativ? Wie werden bestehende Medienbibliotheken priorisiert? Was geschieht bei Variantenbildern, Sprachversionen oder Änderungen am Produkt? Und wie wird dokumentiert, welche Inhalte bereits geprüft wurden? Ein sinnvoller Prozess kann mit einer Bestandsaufnahme beginnen. Dabei werden fehlende, leere, unpassende oder offensichtlich generische Alternativtexte identifiziert. Anschließend sollte die Agentur priorisieren: zuerst transaktionsrelevante Seiten, wichtige Produktkategorien, Navigations- und Bedienelemente sowie häufig genutzte Inhalte. Danach folgt die Integration in den laufenden Veröffentlichungsprozess, damit neue Barrieren nicht unmittelbar wieder entstehen. Gerade bei WordPress und WooCommerce sowie bei Shopware, Magento, Shopify oder PrestaShop liegt die Herausforderung selten nur im Schreiben einzelner Texte. Entscheidend ist, wo Bildinformationen gespeichert werden, wie Themes und Erweiterungen sie ausgeben, ob Varianten dieselben Medien verwenden, wie Sprachversionen gepflegt werden und ob das Alt-Attribut im Frontend tatsächlich korrekt ankommt. Eine Agentur für EAA-Compliance muss deshalb Redaktion, Technik und Qualitätssicherung zusammendenken. Warum der Multiplikator-Ansatz relevant ist Viele Shopbetreiber kennen den Begriff BFSG, wissen aber nicht, wie daraus konkrete Aufgaben für Redaktion, Entwicklung und laufende Shop-Pflege entstehen. Agenturen können diese Übersetzung leisten. Sie kennen die technische Umgebung, die internen Freigabewege, die verwendeten Erweiterungen und häufig auch die wichtigsten Umsatz- und Einstiegsseiten. Dadurch können sie Maßnahmen realistischer priorisieren als eine allgemeine Checkliste, die den konkreten Shop nicht berücksichtigt. In der Praxis hat sich eine dreistufige Vorgehensweise bewährt: Zunächst wird der aktuelle Zustand erfasst. Welche Bildtypen gibt es? Wo fehlen Textalternativen? An welchen Stellen haben Bilder eine funktionale Bedeutung? Danach werden Regeln definiert – beispielsweise für Produktbilder, Kategorievisualisierungen, Logos, Icons und dekorative Elemente. Im dritten Schritt werden diese Regeln in Prozesse übersetzt, etwa in Briefings für Content-Teams, Abnahmekriterien für Entwickler und wiederkehrende Kontrollen nach Updates oder Änderungen am Theme. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Mehrsprachigkeit. Ein technisch vorhandener Alternativtext hilft wenig, wenn er in einer anderssprachigen Shopversion unverständlich bleibt oder automatisch aus einem Produktnamen übernommen wurde, der den sichtbaren Bildinhalt nicht beschreibt. Agenturen sollten deshalb klären, ob Alt-Texte pro Sprache gepflegt, übersetzt oder anhand des jeweiligen Seitenkontexts neu formuliert werden. Ebenso wichtig ist die Trennung zwischen automatisierbaren und redaktionellen Entscheidungen. Fehlende Alt-Attribute, sehr kurze Platzhalter oder identische Texte über zahlreiche Bilder hinweg lassen sich technisch auffinden. Ob ein Bild dekorativ ist, welche Produktmerkmale tatsächlich sichtbar sind oder welche Funktion ein grafisches Element erfüllt, benötigt jedoch Kontext. Ein belastbarer Prozess kombiniert deshalb technische Unterstützung mit Stichproben, klaren Regeln und menschlicher Freigabe bei sensiblen oder komplexen Inhalten. Keine pauschale Compliance-Zusage AutoAlt.ai betont, dass gute Alternativtexte einen wichtigen Beitrag zur digitalen Barrierefreiheit leisten, jedoch keine vollständige BFSG- oder WCAG-Konformität garantieren. Barrierefreiheit umfasst unter anderem auch Tastaturbedienbarkeit, Kontraste, Fokusführung, Formularbeschriftungen, verständliche Fehlermeldungen, semantische Strukturen sowie zugängliche Kauf- und Bezahlprozesse. Auch die WCAG 2.1 dient als wichtiger technischer Orientierungsrahmen. Die Bundesfachstelle Barrierefreiheit verweist für Websites auf die EN 301 549 und deren Bezug zu WCAG-Erfolgskriterien der Stufen A und AA. Gleichzeitig befindet sich die für den BFSG-Kontext relevante Normungslandschaft in Weiterentwicklung. Agenturen sollten daher keine allgemeine Rechts- oder Konformitätsgarantie aus einzelnen technischen Maßnahmen ableiten. hme des Unternehmens „In vielen E-Commerce-Projekten ist Barrierefreiheit kein isoliertes Technikthema. Sie berührt Inhalte, Produktdaten, Design, Entwicklung und Qualitätssicherung. Agenturen können hier besonders viel bewirken, weil sie bereits an diesen Schnittstellen arbeiten. Unser Ziel ist es, ihnen einen praktikablen Rahmen zu geben, mit dem sie Alt-Texte und weitere Qualitätsprüfungen dauerhaft in ihre Kundenprozesse integrieren können“, sagt Alexander Flach, Gründer bei AutoAlt.ai. Mehrwert für Agenturen und Shopbetreiber Für Agenturen entsteht die Möglichkeit, bestehende Leistungen sinnvoll zu erweitern, ohne Barrierefreiheit auf eine einmalige Checkliste zu reduzieren. Sie können Kundinnen und Kunden bei der Analyse unterstützen, Prioritäten definieren, Redaktionsrichtlinien erstellen, technische Fehlerquellen identifizieren und regelmäßige Kontrollen etablieren. Shopbetreiber profitieren vor allem von klareren Abläufen. Statt kurz vor einem Relaunch oder einer Prüfung tausende Bildtexte manuell nachzubearbeiten, können sie Barrierefreiheit bereits bei der Erstellung und Pflege von Produktinhalten berücksichtigen. Das reduziert nicht automatisch jeden rechtlichen oder technischen Aufwand, schafft aber eine bessere Grundlage für nachvollziehbare und konsistente Prozesse. Auch aus SEO-Sicht ist eine saubere Bildbeschreibung sinnvoll, solange der Zweck des Bildes im Vordergrund bleibt. Suchmaschinenoptimierung und Barrierefreiheit überschneiden sich an einigen Stellen, sind jedoch nicht identisch. Der größte praktische Fehler besteht darin, Alt-Texte ausschließlich für Rankings zu schreiben. Gute Image-SEO-Arbeit berücksichtigt Dateikontext, Seiteninhalt, Bildfunktion und Nutzerverständnis – ohne den Alternativtext mit Keywords zu überladen. Das Partnerprogramm soll Agenturen ermöglichen, Wissen, Prozesse und Betreuung rund um das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz im Online-Shop stärker zu bündeln. Details zu Teilnahmebedingungen, Partnerleistungen, Vergütung, Schulungsangeboten und Starttermin werden unter Partnerprogramm veröffentlicht. Über AutoAlt.ai AutoAlt.ai beschäftigt sich mit der strukturierten Erstellung, Verwaltung und Qualitätssicherung von Alternativtexten für Websites und Online-Shops. Der Schwerpunkt liegt auf praxistauglichen Workflows für Agenturen, Entwickler, SEO-Verantwortliche und E-Commerce-Teams. Weitere Informationen: AutoAlt.ai Medienkontakt AutoAlt.ai support@autoalt.ai
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