Pressemitteilung von: Lammoth Mailkonzept Werbeagentur
Awards und Preise locken die Werber. Aber nicht alles, was an den Tafelrunden der Kreativgemeinde Gold gewinnt, glänzt auch. Und nicht einmal die Siegerkampagnen schaffen es, Frösche wach zu küssen.
Der russische Physiologe Iwan Petrowitsch Pawlow experimentierte vor hundert Jahren mit Hunden, denen er Futter zeigte, was er vorher durch Klingeln an einer Glocke ankündigte. Nach wenigen Versuchen lief den Hunden schon das Wasser aus dem Maul, sobald die Glocke läutete. Sie verknüpften diese Töne mit dem Futter. Das war die wissenschaftliche Begründung eines alten Geheimnisses: dem des Belohnungssystems.
Böse Zungen behaupten, heute hätte Pawlow sein Experiment genau so gut mit Werbern und Kreativpreisen machen können. Denn längst stimmt nicht mehr, was der Schriftsteller Raymond Chandler einst vermutete - dass Schachspieler und Werber die Gemeinsamkeit hätten, ihr Talent sinnlos zu vergeuden. Richtig scheint eher, was der St. Galler Kommunikationswissenschaftler Peter Glotz in einer seiner letzten Kolumnen für die Schweizer Werbewoche orakelte "...dass es im Metamarkt der Kommunikation immer zwei gibt, die sich gut verkaufen wollen: Die Produkte und ihre Hersteller. Und die Werber, die Emotionalisieret, die sich häufig vom Interesse ihrer Kunden lösen und l'art pour l'art machen, um Kreativpreise zu gewinnen ..." (Womit Glotz sinngemäss unterstellt, dass die Werber diejenigen sind, die sich den Bären unter den Nagel reissen, den sie vorher den Unternehmen aufgebunden haben).
Gold und Silber: Kreativpreise wecken Begehrlichkeiten
Der russische Physiologe Iwan Petrowitsch Pawlow experimentierte vor hundert Jahren mit Hunden, denen er Futter zeigte, was er vorher durch Klingeln an einer Glocke ankündigte. Nach wenigen Versuchen lief den Hunden schon das Wasser aus dem Maul, sobald die Glocke läutete. Sie verknüpften diese Töne mit dem Futter. Das war die wissenschaftliche Begründung eines alten Geheimnisses: dem des Belohnungssystems.
Böse Zungen behaupten, heute hätte Pawlow sein Experiment genau so gut mit Werbern und Kreativpreisen machen können. Denn längst stimmt nicht mehr, was der Schriftsteller Raymond Chandler einst vermutete - dass Schachspieler und Werber die Gemeinsamkeit hätten, ihr Talent sinnlos zu vergeuden. Richtig scheint eher, was der St. Galler Kommunikationswissenschaftler Peter Glotz in einer seiner letzten Kolumnen für die Schweizer Werbewoche orakelte "...dass es im Metamarkt der Kommunikation immer zwei gibt, die sich gut verkaufen wollen: Die Produkte und ihre Hersteller. Und die Werber, die Emotionalisieret, die sich häufig vom Interesse ihrer Kunden lösen und l'art pour l'art machen, um Kreativpreise zu gewinnen ..." (Womit Glotz sinngemäss unterstellt, dass die Werber diejenigen sind, die sich den Bären unter den Nagel reissen, den sie vorher den Unternehmen aufgebunden haben).
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