Pressemitteilung von: büro doppio
Im Pop-Up-Café PINA wurde die Frage diskutiert, wie nachhaltiger Konsum wieder gesellschaftlich attraktiv werden kann.
Letzte Woche kamen Charlotte Lachmann und Julia Brinkkötter von rehab republic, Irene Nitsch vom Münchner Ernährungsrat e.V. und weitere Interessierte im Pop-Up-Café PINA auf einen Lupinenkaffee zusammen, um eine zentrale Frage zu diskutieren: Wie kann nachhaltiger Konsum wieder gesellschaftlich attraktiv werden? Die zentrale Erkenntnis: Kurzfristige Aufmerksamkeit muss gezielt genutzt werden, um langfristige Aufklärung zu ermöglichen. So kann aus einem Trend eine dauerhafte nachhaltige Entwicklung entstehen.
Das Pop-Up-Café PINA sollte als Experimentierraum dienen, um nachhaltigen Konsum in der Münchner Innenstadt aufmerksamkeitsstark zu platzieren. So wurde an drei Tagen kostenlos Lupinenkaffee ausgeschenkt und die Reaktionen auf die lokale und ressourcenschonende Kaffeealternative aufgenommen. In diesem Rahmen haben die Initiator*innen einen Workshop mit verschiedenen Nachhaltigkeitsakteuren der Stadt organisiert, der den Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit fördern sollte. So trafen sich am Abend des ersten Aktionstags Charlotte Lachmann und Julia Brinkkötter von rehab republic, Irene Nitsch vom Münchner Ernährungsrat e.V. und weitere Interessierte im Pop-Up-Café am Münchner Rindermarkt. Ausgangspunkt der Diskussion war die Beobachtung, dass Nachhaltigkeit im gesellschaftlichen Diskurs weiter an Bedeutung verliert und der Konsum von nachhaltigen Produkten in einigen Bereichen zurückgeht (Quelle: Umweltbundesamt)
Ein Teil der Problematik lässt sich von außen nur schwer beeinflussen. Der Preis nachhaltiger Alternativen erscheint oft höher, weil weniger nachhaltige Produkte ihre tatsächlichen, versteckten Kosten nicht abbilden. Auch fehlt vielen Menschen die Nachvollziehbarkeit, ab wann sich eine nachhaltige Anschaffung wirklich lohnt. Fast Fashion ist kurzfristig günstiger, langfristig aber teurer. Hier sind vor allem politische Rahmenbedingungen gefragt. Es braucht strukturelle Veränderungen, die nicht allein auf individuelle Entscheidungen setzen. Gleichzeitig lohnt sich der Blick auf gesellschaftliche Trends als Treiber oder Bremser einer nachhaltigen Lebensweise.
Letzte Woche kamen Charlotte Lachmann und Julia Brinkkötter von rehab republic, Irene Nitsch vom Münchner Ernährungsrat e.V. und weitere Interessierte im Pop-Up-Café PINA auf einen Lupinenkaffee zusammen, um eine zentrale Frage zu diskutieren: Wie kann nachhaltiger Konsum wieder gesellschaftlich attraktiv werden? Die zentrale Erkenntnis: Kurzfristige Aufmerksamkeit muss gezielt genutzt werden, um langfristige Aufklärung zu ermöglichen. So kann aus einem Trend eine dauerhafte nachhaltige Entwicklung entstehen.
Das Pop-Up-Café PINA sollte als Experimentierraum dienen, um nachhaltigen Konsum in der Münchner Innenstadt aufmerksamkeitsstark zu platzieren. So wurde an drei Tagen kostenlos Lupinenkaffee ausgeschenkt und die Reaktionen auf die lokale und ressourcenschonende Kaffeealternative aufgenommen. In diesem Rahmen haben die Initiator*innen einen Workshop mit verschiedenen Nachhaltigkeitsakteuren der Stadt organisiert, der den Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit fördern sollte. So trafen sich am Abend des ersten Aktionstags Charlotte Lachmann und Julia Brinkkötter von rehab republic, Irene Nitsch vom Münchner Ernährungsrat e.V. und weitere Interessierte im Pop-Up-Café am Münchner Rindermarkt. Ausgangspunkt der Diskussion war die Beobachtung, dass Nachhaltigkeit im gesellschaftlichen Diskurs weiter an Bedeutung verliert und der Konsum von nachhaltigen Produkten in einigen Bereichen zurückgeht (Quelle: Umweltbundesamt)
Ein Teil der Problematik lässt sich von außen nur schwer beeinflussen. Der Preis nachhaltiger Alternativen erscheint oft höher, weil weniger nachhaltige Produkte ihre tatsächlichen, versteckten Kosten nicht abbilden. Auch fehlt vielen Menschen die Nachvollziehbarkeit, ab wann sich eine nachhaltige Anschaffung wirklich lohnt. Fast Fashion ist kurzfristig günstiger, langfristig aber teurer. Hier sind vor allem politische Rahmenbedingungen gefragt. Es braucht strukturelle Veränderungen, die nicht allein auf individuelle Entscheidungen setzen. Gleichzeitig lohnt sich der Blick auf gesellschaftliche Trends als Treiber oder Bremser einer nachhaltigen Lebensweise.
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