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Neue Gadgets, veraltete Software

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Android-Smartphones und Update-Frust


Android 4.0 ist mittlerweile ein halbes Jahr alt, aber nur ein Bruchteil aller Android-Geräte läuft mit der aktuellen Version. Das Gros der Smartphones oder Tablets fährt mit veralteter Software und ist teilweise sogar zwei oder mehr Versionen im Rückstand....

Hannover, 05.04.2012 - Android 4.0 ist mittlerweile ein halbes Jahr alt, aber nur ein Bruchteil aller Android-Geräte läuft mit der aktuellen Version. Das Gros der Smartphones oder Tablets fährt mit veralteter Software und ist teilweise sogar zwei oder mehr Versionen im Rückstand. Damit alle Android-Nutzer in den Genuss aktueller Software kommen, sollte Google sein Update-Tempo drosseln und die Hersteller besser in Entwicklungsprozesse integrieren, schreibt die Computerzeitschrift c't [http://www.ct.de/] in Ausgabe 9/12.

Wenn Google eine neue Android-Version veröffentlicht, ist sie immer nur an ein bestimmtes Gerät angepasst. Mit Verkaufsstart des Smartphones oder Tablets stellt der Suchmaschinenriese die Software auch anderen Hersteller zur Verfügung. Doch bis die den Quellcode an ihre eigene Hard- und Software angepasst haben, vergeht zu viel Zeit. "Android-Updates kommen im Schnitt mit einer Verspätung von einem Dreivierteljahr - wenn überhaupt", beklagt c't-Redakteur Achim Barczok.

Von 29 Smartphones, die die fünf größten Hersteller 2009 und 2010 auf den Markt gebracht haben, erhielten 7 kein einziges Update, 17 bekamen eins, 5 wurden zweimal aktualisiert. "Damit fehlen dem Großteil der Android-Gadgets nicht nur begehrenswerte Funktionen, sondern auch neueste Android-Designs mit verbesserter Benutzerführung. Die Software-Updates beseitigen außerdem auch nervige Fehler und machen neue Apps lauffähig", sagt Achim Barczok.

Gründe für die Misere gibt es viele, allen voran die sonst so hochgelobte Gerätevielfalt: Jedes Update muss an jede Hardware angepasst werden, das kostet Zeit. "Auf Herstellerseite fehlt oft die nötige Erfahrung in der Software-Entwicklung", so Barczok. Viele Hersteller lassen ihre Kunden im Ungewissen oder verschieben angekündigte Updates Monat um Monat. Hier könnte auch Google dem Frust entgegenwirken, indem es die Hersteller besser anleitet. Google sollte statt vieler kleiner Updates lieber wenige große Updates liefern, bei denen sich der Aufwand für eine Anpassung eher lohnt.


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