IT- & Transformationsprojekte in Banken scheitern an fehlendem Verständnis für das Bankgeschäft. Bankfachwissen ist einer entscheidenden Schlüsselkompetenz für (IT-)Berater und Quereinsteiger geworden
Von Günter Keilhammer
Digitalisierung, Automatisierung, Prozessoptimierung, Künstliche Intelligenz, API-Banking, Cyber Security oder Basel IV - Banken befinden sich in einem tiefgreifenden Wandel. Entsprechend hoch ist der Bedarf an externen Spezialisten. IT-Berater, Business Analysten, Projektleiter und Softwareentwickler unterstützen Kreditinstitute heute bei nahezu allen Veränderungsprojekten.
Dennoch geraten viele Projekte unnötig ins Stocken. Nicht, weil die technische Lösung ungeeignet wäre oder das Projektmanagement versagt. Viel häufiger liegt die Ursache in einem anderen Punkt: Es fehlt ein gemeinsames Verständnis des Bankgeschäfts.
Banken funktionieren anders als viele Unternehmen
Wer erstmals in einem Bankenprojekt arbeitet, stellt schnell fest, dass die Finanzbranche ihre eigene Sprache spricht und zahlreiche "Sonderheiten" hat.
Begriffe wie CET1, Depot A, Marktfolge, Meldewesen, Risikotragfähigkeit, Basel IV, MaRisk oder DORA begegnen Projektteams bereits in den ersten Wochen. Gleichzeitig müssen zahlreiche regulatorische Anforderungen berücksichtigt werden, die weit über das hinausgehen, was viele andere Branchen kennen.
Hinzu kommt die besondere Organisationsstruktur von Banken. Retail Banking, Firmenkundengeschäft, Treasury, Risikocontrolling, Compliance oder Marktfolge verfolgen unterschiedliche Aufgaben und Interessen. Zusätzlich formuliert die Aufsicht ganz konkrete Anforderungen an Prozesse, IT, Revision etc.
Auch die Thematik Liquiditätssteuerung ist für Kreditinstitute noch anspruchsvoller als in Industrieunternehmen: Banken stellen Privat- wie Firmenkunden Kreditlinien zur Verfügung, die hinsichtlich ihrer Ausnutzung Unwägbarkeiten beinhalten. Ferner können Kunden seit SEPA Instant die Liquiditätssituation von Banken in Sekunden und an 365 Tagen im Jahr verändern. All dies ist z.B. in Industrieunternehmen nicht der Fall.
Gleiches gilt für das Risikomanagement einer Bank. Eine Bank stellt nahezu die komplette Aktivseite der Bilanz ins Risiko: Forderungen, Wertpapier-Eigenanlagen, Immobilien, Beteiligungen. Oftmals werden diese Risiken sehr langfristig eingegangen. Entsprechend anspruchsvoll sind die Anforderungen an ein funktionierendes Risikomanagement, die Früherkennung von Risiken etc.
Wer diese Zusammenhänge nicht kennt, interpretiert Anforderungen häufig falsch oder unterschätzt deren Auswirkungen.
Fachwissen führt zu mehr Effizienz und reduziert Missverständnisse
In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass technische Kompetenz allein nicht ausreicht.
Ein (IT-)Berater muss nicht sämtliche bankfachlichen Details beherrschen. Er sollte jedoch verstehen,
* wie Banken Geld verdienen,
* welche Produkte und Prozesse das Geschäftsmodell prägen,
* welche regulatorischen Rahmenbedingungen bestehen,
* welche besondere Rolle die Abteilungen Compliance und Risikocontrolling haben,
* warum bestimmte Anforderungen für Banken unverzichtbar sind.
Dieses Verständnis verbessert nicht nur die Kommunikation mit den Fachbereichen. Es erhöht die Effizienz, reduziert Missverständnisse und ermöglicht es dem Projektteam, Anforderungen schneller und präziser umzusetzen. Nicht zu unterschätzen ist auch der Vorteil, dass der (IT)-Berater gegenüber dem Kunden als fachkundig und kompetent auftreten und im Projekt selbstsicher agieren kann.
Regulierung prägt nahezu jedes Projekt
Ein wesentlicher Unterschied zu vielen anderen Branchen besteht darin, dass regulatorische Anforderungen zahlreiche Projekte unmittelbar und sehr detailliert beeinflussen. Ob Datenschutz, IT-Sicherheit, Risikomanagement, operationelle Risiken oder Eigenkapital- und Liquiditätsanforderungen - nahezu jede Veränderung muss regulatorisch bewertet werden. Dadurch entstehen zusätzliche Anforderungen an Dokumentation, Prozesse und technische Lösungen. Wer die Hintergründe kennt, kann Projektentscheidungen besser nachvollziehen und deren Auswirkungen realistischer einschätzen. Wer weiß, dass allein im letzten Jahr rund 435 neue regulatorische Anforderungen ins Leben gerufen wurden, erkennt auch das Vertriebs- und Cross-Selling-Potential, das in der Regulatorik steckt.
Warum Berater und Quereinsteiger besonders profitieren
Nicht nur externe Berater profitieren von einem fundierten Bankverständnis. Auch Mitarbeitende aus Bereichen wie IT, Marketing, HR oder Controlling wechseln zunehmend in Banken oder übernehmen banknahe Aufgaben. Für sie stellt die Vielzahl an Fachbegriffen und Zusammenhängen häufig eine große Herausforderung dar. Ein systematischer Überblick über Geschäftsmodell, Organisation, Produkte und Regulierung erleichtert den Einstieg erheblich und verkürzt die Einarbeitungszeit.
IT und Cyber Security werden zum Erfolgsfaktor für die Bank
Aufgrund der vielfältigen Anforderungen der Kunden und Aufsicht, sich rasant veränderter Technologie werden IT- und Cyber Security-Themen immer bedeutender für die Banken. Namhafte Beratungshäuser sprechen davon, dass IT ein bedeutender Erfolgsfaktor für die Banken ist. Finanzinstitute müssen ihre oft über Jahrzehnte gewachsenen IT-Systeme aktualisieren, sicher, modern und flexibel umbauen. Gerade große Institute sind häufig noch mit dem klassischen "Legacy"-Thema beschäftigt, während sich Angreifer genau auf diese Altsysteme konzentrieren und KI-gestützt angreifen.
Bankwissen wird zum Wettbewerbsvorteil für (IT-)Berater
Die Finanzbranche wird auch künftig auf spezialisierte Berater und IT-Experten angewiesen sein. Gleichzeitig steigen die fachlichen Anforderungen kontinuierlich. Berater, die neben ihrer technischen oder betriebswirtschaftlichen Expertise auch die Funktionsweise von Banken verstehen, können Anforderungen schneller erfassen, zielgerichteter kommunizieren und Projekte effizienter begleiten. Bankfachliches Wissen entwickelt sich damit zunehmend zu einer Schlüsselkompetenz für alle, die Projekte bei Finanzdienstleistern umsetzen.
In 3 Tagen: Bankfachwissen schnell und praxisorientiert aufbauen
Um (IT-)Berater praxisorientiert Bankfachwissen zu vermitteln, bietet Keilhammer Consulting & Training ein kompaktes 3-Tages-Onlinetrainig Banking für Berater und Quereinsteiger an. Es hat sich seit vielen Jahren zum Standard für (IT)Berater von Finanzdienstleistungen entwickelt und erzielt ausgezeichnete Rückmeldungen.
Teilnehmende berichten, dass sie durch das Seminar
* die Projektchancen beim Kunden erhöhen konnten
* die Einarbeitungszeit für das Projekt nachhaltig verkürzen konnten
* damit die Abrechenbarkeit gegenüber dem Kunden schneller realisieren konnten
* wesentlich schneller produktiv im Bankenprojekt eingesetzt werden konnten
* und das eigene Beratungshaus beim Kunden bankfachlich kompetent und selbstsicher vertreten konnten
Vorteile, die das "Invest" von 3 Tagen nach Einschätzung vieler Teilnehmender mehr als rechtfertigen.
___________________________________________
Kurzprofil des Autors
Günter Keilhammer ist Bankbetriebswirt, Unternehmensberater und Trainer für Banken sowie banknahe Dienstleister. Seit rund 40 Jahren ist er den Themen Finanzierung, Kapitalmarkt und Bankgeschäfte eng verbunden. Er greift zurück auf umfangreiche (inter)nationale Erfahrung: 17 Jahre bei der Deutschen Bank und 5 Jahre Industrie als Leiter Group Treasury eines börsennotierten Maschinenbauers. Seit 2008 begleitet er Finanzdienstleister und Beratungsunternehmen bei der Qualifizierung ihrer Mitarbeitenden.
Weitere Informationen zum Thema Bankfachwissen sowie zum offenen Onlineseminar "Banking für Berater und Quereinsteiger" finden Interessierte auf der Website von Keilhammer Consulting: www.banktraining.biz
Von Günter Keilhammer
Digitalisierung, Automatisierung, Prozessoptimierung, Künstliche Intelligenz, API-Banking, Cyber Security oder Basel IV - Banken befinden sich in einem tiefgreifenden Wandel. Entsprechend hoch ist der Bedarf an externen Spezialisten. IT-Berater, Business Analysten, Projektleiter und Softwareentwickler unterstützen Kreditinstitute heute bei nahezu allen Veränderungsprojekten.
Dennoch geraten viele Projekte unnötig ins Stocken. Nicht, weil die technische Lösung ungeeignet wäre oder das Projektmanagement versagt. Viel häufiger liegt die Ursache in einem anderen Punkt: Es fehlt ein gemeinsames Verständnis des Bankgeschäfts.
Banken funktionieren anders als viele Unternehmen
Wer erstmals in einem Bankenprojekt arbeitet, stellt schnell fest, dass die Finanzbranche ihre eigene Sprache spricht und zahlreiche "Sonderheiten" hat.
Begriffe wie CET1, Depot A, Marktfolge, Meldewesen, Risikotragfähigkeit, Basel IV, MaRisk oder DORA begegnen Projektteams bereits in den ersten Wochen. Gleichzeitig müssen zahlreiche regulatorische Anforderungen berücksichtigt werden, die weit über das hinausgehen, was viele andere Branchen kennen.
Hinzu kommt die besondere Organisationsstruktur von Banken. Retail Banking, Firmenkundengeschäft, Treasury, Risikocontrolling, Compliance oder Marktfolge verfolgen unterschiedliche Aufgaben und Interessen. Zusätzlich formuliert die Aufsicht ganz konkrete Anforderungen an Prozesse, IT, Revision etc.
Auch die Thematik Liquiditätssteuerung ist für Kreditinstitute noch anspruchsvoller als in Industrieunternehmen: Banken stellen Privat- wie Firmenkunden Kreditlinien zur Verfügung, die hinsichtlich ihrer Ausnutzung Unwägbarkeiten beinhalten. Ferner können Kunden seit SEPA Instant die Liquiditätssituation von Banken in Sekunden und an 365 Tagen im Jahr verändern. All dies ist z.B. in Industrieunternehmen nicht der Fall.
Gleiches gilt für das Risikomanagement einer Bank. Eine Bank stellt nahezu die komplette Aktivseite der Bilanz ins Risiko: Forderungen, Wertpapier-Eigenanlagen, Immobilien, Beteiligungen. Oftmals werden diese Risiken sehr langfristig eingegangen. Entsprechend anspruchsvoll sind die Anforderungen an ein funktionierendes Risikomanagement, die Früherkennung von Risiken etc.
Wer diese Zusammenhänge nicht kennt, interpretiert Anforderungen häufig falsch oder unterschätzt deren Auswirkungen.
Fachwissen führt zu mehr Effizienz und reduziert Missverständnisse
In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass technische Kompetenz allein nicht ausreicht.
Ein (IT-)Berater muss nicht sämtliche bankfachlichen Details beherrschen. Er sollte jedoch verstehen,
* wie Banken Geld verdienen,
* welche Produkte und Prozesse das Geschäftsmodell prägen,
* welche regulatorischen Rahmenbedingungen bestehen,
* welche besondere Rolle die Abteilungen Compliance und Risikocontrolling haben,
* warum bestimmte Anforderungen für Banken unverzichtbar sind.
Dieses Verständnis verbessert nicht nur die Kommunikation mit den Fachbereichen. Es erhöht die Effizienz, reduziert Missverständnisse und ermöglicht es dem Projektteam, Anforderungen schneller und präziser umzusetzen. Nicht zu unterschätzen ist auch der Vorteil, dass der (IT)-Berater gegenüber dem Kunden als fachkundig und kompetent auftreten und im Projekt selbstsicher agieren kann.
Regulierung prägt nahezu jedes Projekt
Ein wesentlicher Unterschied zu vielen anderen Branchen besteht darin, dass regulatorische Anforderungen zahlreiche Projekte unmittelbar und sehr detailliert beeinflussen. Ob Datenschutz, IT-Sicherheit, Risikomanagement, operationelle Risiken oder Eigenkapital- und Liquiditätsanforderungen - nahezu jede Veränderung muss regulatorisch bewertet werden. Dadurch entstehen zusätzliche Anforderungen an Dokumentation, Prozesse und technische Lösungen. Wer die Hintergründe kennt, kann Projektentscheidungen besser nachvollziehen und deren Auswirkungen realistischer einschätzen. Wer weiß, dass allein im letzten Jahr rund 435 neue regulatorische Anforderungen ins Leben gerufen wurden, erkennt auch das Vertriebs- und Cross-Selling-Potential, das in der Regulatorik steckt.
Warum Berater und Quereinsteiger besonders profitieren
Nicht nur externe Berater profitieren von einem fundierten Bankverständnis. Auch Mitarbeitende aus Bereichen wie IT, Marketing, HR oder Controlling wechseln zunehmend in Banken oder übernehmen banknahe Aufgaben. Für sie stellt die Vielzahl an Fachbegriffen und Zusammenhängen häufig eine große Herausforderung dar. Ein systematischer Überblick über Geschäftsmodell, Organisation, Produkte und Regulierung erleichtert den Einstieg erheblich und verkürzt die Einarbeitungszeit.
IT und Cyber Security werden zum Erfolgsfaktor für die Bank
Aufgrund der vielfältigen Anforderungen der Kunden und Aufsicht, sich rasant veränderter Technologie werden IT- und Cyber Security-Themen immer bedeutender für die Banken. Namhafte Beratungshäuser sprechen davon, dass IT ein bedeutender Erfolgsfaktor für die Banken ist. Finanzinstitute müssen ihre oft über Jahrzehnte gewachsenen IT-Systeme aktualisieren, sicher, modern und flexibel umbauen. Gerade große Institute sind häufig noch mit dem klassischen "Legacy"-Thema beschäftigt, während sich Angreifer genau auf diese Altsysteme konzentrieren und KI-gestützt angreifen.
Bankwissen wird zum Wettbewerbsvorteil für (IT-)Berater
Die Finanzbranche wird auch künftig auf spezialisierte Berater und IT-Experten angewiesen sein. Gleichzeitig steigen die fachlichen Anforderungen kontinuierlich. Berater, die neben ihrer technischen oder betriebswirtschaftlichen Expertise auch die Funktionsweise von Banken verstehen, können Anforderungen schneller erfassen, zielgerichteter kommunizieren und Projekte effizienter begleiten. Bankfachliches Wissen entwickelt sich damit zunehmend zu einer Schlüsselkompetenz für alle, die Projekte bei Finanzdienstleistern umsetzen.
In 3 Tagen: Bankfachwissen schnell und praxisorientiert aufbauen
Um (IT-)Berater praxisorientiert Bankfachwissen zu vermitteln, bietet Keilhammer Consulting & Training ein kompaktes 3-Tages-Onlinetrainig Banking für Berater und Quereinsteiger an. Es hat sich seit vielen Jahren zum Standard für (IT)Berater von Finanzdienstleistungen entwickelt und erzielt ausgezeichnete Rückmeldungen.
Teilnehmende berichten, dass sie durch das Seminar
* die Projektchancen beim Kunden erhöhen konnten
* die Einarbeitungszeit für das Projekt nachhaltig verkürzen konnten
* damit die Abrechenbarkeit gegenüber dem Kunden schneller realisieren konnten
* wesentlich schneller produktiv im Bankenprojekt eingesetzt werden konnten
* und das eigene Beratungshaus beim Kunden bankfachlich kompetent und selbstsicher vertreten konnten
Vorteile, die das "Invest" von 3 Tagen nach Einschätzung vieler Teilnehmender mehr als rechtfertigen.
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Kurzprofil des Autors
Günter Keilhammer ist Bankbetriebswirt, Unternehmensberater und Trainer für Banken sowie banknahe Dienstleister. Seit rund 40 Jahren ist er den Themen Finanzierung, Kapitalmarkt und Bankgeschäfte eng verbunden. Er greift zurück auf umfangreiche (inter)nationale Erfahrung: 17 Jahre bei der Deutschen Bank und 5 Jahre Industrie als Leiter Group Treasury eines börsennotierten Maschinenbauers. Seit 2008 begleitet er Finanzdienstleister und Beratungsunternehmen bei der Qualifizierung ihrer Mitarbeitenden.
Weitere Informationen zum Thema Bankfachwissen sowie zum offenen Onlineseminar "Banking für Berater und Quereinsteiger" finden Interessierte auf der Website von Keilhammer Consulting: www.banktraining.biz
|
Herr Günter Keilhammer Inhaber info@keilhammer-cons... 08937061319 |
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Frau Jutta Oppermann jo@keilhammer-consul... 089 37 06 13 19 |
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Herr Günter Keilhammer Inhaber info@keilhammer-cons... 08937061319 |
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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller Herr Günter Keilhammer (089 37061319) verantwortlich.
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