Chipwerte korrigieren, doch Rohstoffe halten dagegen: Gold verteidigt 4.000 USD, Kupfer bleibt knapp und die Marktrotation eröffnet neue Chancen jenseits der großen KI-Favoriten.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
die sonst oft ruhige Sommerbörse zeigte sich in der vergangen Woche von ihrer ungemütlichen Seite. Neue Spannungen zwischen den USA und Iran, steigende Ölpreise und vor allem kräftige Gewinnmitnahmen bei Halbleiter- und KI-Aktien drückten die meisten großen Indizes ins Minus.

Quelle: Onvista.de
Besonders deutlich fiel die Korrektur bei den bisherigen Technologielieblingen aus. Nach der enormen Rally der vergangenen Monate sicherten Anleger weltweit Gewinne – von Südkorea über die USA bis nach Europa. Doch noch spricht wenig für einen grundsätzlichen Richtungswechselan den Aktienmärkten. Vielmehr verändert sich die Führungsmannschaft. Während hoch bewertete Chipwerte nachgeben, gewinnen kleinere Unternehmen, Finanzwerte, Gesundheitsaktien und Teile des Rohstoffsektors an Aufmerksamkeit. Das Kapital verlässt den Markt also nicht vollständig, sondern sucht neue Chancen. Eine solche breitere Beteiligung kann die Rallye langfristig sogar stabiler machen.
Die erneuten Spannungen zwischen den USA und Iran ließen die Ölpreise deutlich steigen. Für die Börsen ist dabei weniger der unmittelbare Konflikt entscheidend als dessen mögliche Folgen: Höhere Energiepreise verteuern Transporte und Produktion und könnten die Inflation erneut anheizen.
Das würde den Spielraum der US-Notenbank für Zinssenkungen begrenzen. Öl und US-Dollarbleiben deshalb die wichtigsten Warnsignale für die kommenden Wochen. Steigen beide gleichzeitig stark, dürfte die Nervosität weiter zunehmen.
Für Energieunternehmen und ausgewählte Ölproduzenten verbessert ein höheres Preisniveau dagegen die Ertragsaussichten. Der Rohstoffsektor zeigt damit erneut, dass geopolitische Unsicherheit nicht nur Risiken, sondern auch Chancen schafft.
Gold verlor auf Wochensicht rund 3 % und konnte zunächst kaum von den geopolitischen Spannungen profitieren. Anleger fürchteten, dass steigende Ölpreise die Inflation erneut anfachenund die Zinsen länger hoch halten könnten. Das belastet Gold, da das Edelmetall keine laufenden Zinsen zahlt.
Dennoch gibt es auch eine positive Seite: Der Goldpreis behauptete sich trotz dieses Gegenwinds oberhalb der symbolisch wichtigen Marke von 4.000,- USD je Unze. Das spricht für eine weiterhin robuste Grundnachfrage.
Sollten die Spannungen im Nahen Osten zunehmen oder die Konjunktur stärker abkühlen, könnte Gold seine Rolle als sicherer Hafen schnell wieder ausspielen. Hinzu kommen die langfristigen Stützen durch Zentralbankkäufe, hohe Staatsschulden und das begrenzte Vertrauen in klassische Papierwährungen.

Quelle: wallstreetonline.de
Auch Silber dürfte von einer neuen Aufwärtsbewegung profitieren. Das Metall verbindet die Funktion eines Edelmetalls mit einer stetig wachsenden industriellen Nachfrage aus Energietechnik, Elektronik und Stromnetzen. Rücksetzer könnten deshalb bei ausgewählten Gold-, Silber- und Minenwerten neue Einstiegsmöglichkeiten eröffnen.
Kupfer hielt sich trotz schwächerer Konjunkturdaten aus China im Bereich von rund 13.600,- USD je Tonne. Das ist bemerkenswert, denn China ist der weltweit größte Metallverbraucher und das dortige Wirtschaftswachstum hat sich zuletzt weiter verlangsamt.
Unterstützung erhält der Kupferpreis von der Angebotsseite. Rio Tinto meldete für das zweite Quartal einen Produktionsrückgang von 7 %, während Antofagasta im ersten Halbjahr 9,5 % weniger Kupfer förderte.
Diese Rückgänge zeigen, wie störanfällig das globale Angebot bleibt. Gleichzeitig wächst der Bedarf durch den Ausbau von Stromnetzen, Rechenzentren, erneuerbaren Energien und Elektromobilität. Kurzfristige Konjunktursorgen treffen damit auf eine langfristig angespannte Versorgungslage.
Gerade diese Kombination macht Kupfer weiterhin zu einem der interessantesten strategischen Rohstoffe. Schwächephasen dürften von langfristig orientierten Anlegern zunehmend als Gelegenheit betrachtet werden.
In der kommenden Woche rückt die Berichtssaison ins Zentrum. In Europa legen unter anderem Novartis, Roche, Nestlé, SAP, TotalEnergies und BNP Paribas ihre Zahlen vor. In den USA stehen Alphabet, Tesla, Intel und Philip Morris im Fokus.
Besonders wichtig werden die Aussagen der großen Technologiekonzerne zu ihren KI-Investitionen. Gute Zahlen könnten die stark gefallenen Chipwerte stabilisieren. Enttäuschende Ausblicke dürften dagegen weitere Gewinnmitnahmen auslösen.
Hinzu kommen die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank und neue Einkaufsmanagerindizes aus Europa und den USA. Sie werden zeigen, wie widerstandsfähig die Wirtschaft gegenüber höheren Energiepreisen und geopolitischer Unsicherheit bleibt.
Die Börse befindet sich damit nicht zwangsläufig am Beginn eines größeren Abschwungs. Sie sortiert ihre Favoriten neu. Chipwerte leiden unter dem Sommerblues, während Energie, Kupfer, Gold, Silber und ausgewählte Minenaktien wieder stärker in den Vordergrund rücken.
Für Rohstoffanleger ist diese Rotation eine gute Nachricht. Denn die digitale Zukunft benötigt enorme Mengen an Energie und Metallen. Ohne Kupferleitungen, Stromnetze, Rechenzentren, Silberkontakte und eine sichere Energieversorgung bleibt selbst die größte KI-Vision nur Theorie.
Die Technologieeuphorie bekommt einen Dämpfer. Die Rohstoffgeschichte dagegen gewinnt weiter an Substanz, wie Sie den folgenden Artikeln der vergangenen woche entnehmen können.
In Siebenmeilenstiefeln weiter

Mit der Vorabfreigabe für acht zentrale Anlagenpakete treibt Vizsla Silver die Detailplanung für Panuco voran. Die endgültige Fertigungsfreigabe, Bauentscheidung und Genehmigungen stehen noch aus.
1A-Ertragskraft

20.757 zurechenbare Goldäquivalentunzen und 96,8 % vorläufige Cash-Marge belegen die Stärke von OR Royalties. Sinkende Nettoverschuldung und neue Streams schaffen Wachstumspotenzial.
Kanadas nächster Goldproduzent

147.000 Unzen Gold pro Jahr, kalkulierte AISC von 910 USD je Unze und nur 0,5 Jahre Amortisationszeit: Perron überzeugt auf Studienbasis. Jetzt steht mit CMAC-Thyssen auch der erfahrene Untertagebaupartner fest.
Die Power der PGM´s

Mehrere Rohstoffwelten, ein Konzern: Sibanye-Stillwater verbindet ‚PGM‘-Stärke, Goldproduktion und 79,82 % am finnischen ‚Keliber‘-Lithiumprojekt zu mehreren strategischen Wachstumspfaden.
Uranium Energy / Premier American Uranium

Die USA produzieren am meisten Kernkraft. In Europa ist Frankreich die Nummer eins.
Hormus: Der nächste Hammer

Inflation fällt, doch Gold, Silber und Rohstoffaktien wackeln: Wird Öl jetzt zum Brandbeschleuniger – und wo entsteht die nächste Chance?
Discovery Mining / Fortuna Mining

Die Analysten der Bank of America gehen davon aus, dass Goldproduzenten zu den profitabelsten Sektoren am Markt gehören.
Zwei Projekte, ein Ziel…

Neue Bohrergebnisse bei Eau Claire und starke metallurgische Daten bei Ninaaskumuwin rücken Fury Gold Mines als kanadischen Explorer mit zwei möglichen Werttreibern in den Fokus.
Ag-Cu-Könner startet durch…

Nach seiner Umbenennung in Axo Metals setzt das Unternehmen seine operative und strategische Transformation zum Entwickler zweier fortgeschrittener Gold- und Kupferprojekte weiter gezielt fort.
Sibanye-Stillwater / Blue Moon Metals

Nachfragetreiber sind der Ausbau der erneuerbaren Energien, die digitale Technik und die Verkehrswende.
GoGold Resources / Osisko Development

Im Juni musste der Goldpreis den vierten Monatsverlust in Folge für sich verbuchen. Wird die Stimmung wieder positiver, sollte es nach oben gehen.
Produktionsprofil gestärkt...

Die finalen Gehaltskontroll-Daten stärken Mayfair Golds ‚Fenn Gib‘-Story: Hochgradiges Material könnte im geplanten Minenablauf früher verarbeitet werden und das frühe Produktionsprofil stärken.
Newcore Gold / Mayfair Gold

Die jüngsten Eskalationen zwischen den USA und dem Iran hatten nur geringfügige Auswirkungen auf den Preis des Edelmetalls.
GOLD UND KUPFER IN ALASKA

Whistler vereint eine große Gold-Kupfer-Ressource mit einer starken PEA und erheblichem Distriktpotenzial. Jetzt läuft ein mindestens 6.000 m umfassendes Bohrprogramm auf 8 bis 10 priorisierten Zielen.
Wachstumsmotor dreht auf...

Mit dem Ausbau seiner Royalty-Position am REN-Projekt in Nevada sichert sich dieses Unternehmen zusätzliches Ertragspotenzial in einer der bedeutendsten Goldregionen der Welt.
GoldMining / Southern Cross Gold

Goldprojekte in stabilen und bergbaufreundlichen Regionen sind etwas Schönes. Noch besser ist es, wenn ein wertvoller Rohstoff wie Antimon dazukommt.
‚Cariboo‘ mit neuen Ausmaßen

Elf Bohrlöcher, elf Treffer: Die Goldsysteme reichen deutlich tiefer als bislang getestet. Rund 65 % der neuen Bohrmeter verliefen außerhalb der aktuellen Ressourcenkontur.
Premier American Uranium / Uranium Royalty

Die nächste Phase des Uran-Bullenmarktes könnte bevorstehen. Bei den Energieversorgern staut sich der Uranbedarf auf.
Viele Grüße
Ihr
Jörg Schulte
Quellen: Marketscreener.com, onvista.de, Reuters.de, eigener Research, Bildquellen: tradingeconomics.com, onvista.de, MinerDeck, Intro Bild: stock.adobe.com,
Gemäß §34 WpHG weise ich darauf hin, dass Jörg Schulte, JS Research GmbH oder Mitarbeiter des Unternehmens jederzeit eigene Geschäfte in den Aktien der vorgestellten Unternehmen erwerben oder veräußern (z.B. Long- oder Shortpositionen) können. Das gilt ebenso für Optionen und Derivate, die auf diesen Wertpapieren basieren. Die daraus eventuell resultierenden Transaktionen können unter Umständen den jeweiligen Aktienkurs des Unternehmens beeinflussen. Die auf den „Webseiten“, dem Newsletter oder den Research-Berichten veröffentlichten Informationen, Empfehlungen, Interviews und Unternehmenspräsentationen werden von den jeweiligen Unternehmen oder Dritten (sogenannte „third parties“) bezahlt. Zu den „third parties“ zählen z.B. Investor Relations- und Public Relations-Unternehmen, Broker oder Investoren. JS Research GmbH oder dessen Mitarbeiter können teilweise direkt oder indirekt für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und andere Dienstleistungen von den besprochenen Unternehmen oder sogenannten „third parties“ mit einer Aufwandsentschädigung entlohnt werden. Auch wenn wir jeden Bericht nach bestem Wissen und Gewissen erstellen, raten wir Ihnen bezüglich Ihrer Anlageentscheidungen noch weitere externe Quellen, wie z.B. Ihre Hausbank oder einen Berater Ihres Vertrauens, hinzuzuziehen. Deshalb ist auch die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der hier behandelten Ausführungen für die eigenen Anlageentscheidungen möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Die Depotanteile einzelner Aktien sollten gerade bei Rohstoff- und Explorationsaktien und bei gering kapitalisierten Werten nur so viel betragen, dass auch bei einem Totalverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann. Besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (sogenannte "Small Caps") und speziell Explorationswerte sowie generell alle börsennotierten Wertpapiere sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen. Die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiele für gesonderte Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Ex- und Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden), Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken.
Disclaimer: Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Aktien noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Dieser Bericht gibt nur die persönliche Meinung von Jörg Schulte wieder und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen. Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Lesen Sie hier https://www.js-research.de/disclaimer-agb/.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
die sonst oft ruhige Sommerbörse zeigte sich in der vergangen Woche von ihrer ungemütlichen Seite. Neue Spannungen zwischen den USA und Iran, steigende Ölpreise und vor allem kräftige Gewinnmitnahmen bei Halbleiter- und KI-Aktien drückten die meisten großen Indizes ins Minus.

Quelle: Onvista.de
Besonders deutlich fiel die Korrektur bei den bisherigen Technologielieblingen aus. Nach der enormen Rally der vergangenen Monate sicherten Anleger weltweit Gewinne – von Südkorea über die USA bis nach Europa. Doch noch spricht wenig für einen grundsätzlichen Richtungswechselan den Aktienmärkten. Vielmehr verändert sich die Führungsmannschaft. Während hoch bewertete Chipwerte nachgeben, gewinnen kleinere Unternehmen, Finanzwerte, Gesundheitsaktien und Teile des Rohstoffsektors an Aufmerksamkeit. Das Kapital verlässt den Markt also nicht vollständig, sondern sucht neue Chancen. Eine solche breitere Beteiligung kann die Rallye langfristig sogar stabiler machen.
Die erneuten Spannungen zwischen den USA und Iran ließen die Ölpreise deutlich steigen. Für die Börsen ist dabei weniger der unmittelbare Konflikt entscheidend als dessen mögliche Folgen: Höhere Energiepreise verteuern Transporte und Produktion und könnten die Inflation erneut anheizen.
Das würde den Spielraum der US-Notenbank für Zinssenkungen begrenzen. Öl und US-Dollarbleiben deshalb die wichtigsten Warnsignale für die kommenden Wochen. Steigen beide gleichzeitig stark, dürfte die Nervosität weiter zunehmen.
Für Energieunternehmen und ausgewählte Ölproduzenten verbessert ein höheres Preisniveau dagegen die Ertragsaussichten. Der Rohstoffsektor zeigt damit erneut, dass geopolitische Unsicherheit nicht nur Risiken, sondern auch Chancen schafft.
Gold verlor auf Wochensicht rund 3 % und konnte zunächst kaum von den geopolitischen Spannungen profitieren. Anleger fürchteten, dass steigende Ölpreise die Inflation erneut anfachenund die Zinsen länger hoch halten könnten. Das belastet Gold, da das Edelmetall keine laufenden Zinsen zahlt.
Dennoch gibt es auch eine positive Seite: Der Goldpreis behauptete sich trotz dieses Gegenwinds oberhalb der symbolisch wichtigen Marke von 4.000,- USD je Unze. Das spricht für eine weiterhin robuste Grundnachfrage.
Sollten die Spannungen im Nahen Osten zunehmen oder die Konjunktur stärker abkühlen, könnte Gold seine Rolle als sicherer Hafen schnell wieder ausspielen. Hinzu kommen die langfristigen Stützen durch Zentralbankkäufe, hohe Staatsschulden und das begrenzte Vertrauen in klassische Papierwährungen.

Quelle: wallstreetonline.de
Auch Silber dürfte von einer neuen Aufwärtsbewegung profitieren. Das Metall verbindet die Funktion eines Edelmetalls mit einer stetig wachsenden industriellen Nachfrage aus Energietechnik, Elektronik und Stromnetzen. Rücksetzer könnten deshalb bei ausgewählten Gold-, Silber- und Minenwerten neue Einstiegsmöglichkeiten eröffnen.
Kupfer hielt sich trotz schwächerer Konjunkturdaten aus China im Bereich von rund 13.600,- USD je Tonne. Das ist bemerkenswert, denn China ist der weltweit größte Metallverbraucher und das dortige Wirtschaftswachstum hat sich zuletzt weiter verlangsamt.
Unterstützung erhält der Kupferpreis von der Angebotsseite. Rio Tinto meldete für das zweite Quartal einen Produktionsrückgang von 7 %, während Antofagasta im ersten Halbjahr 9,5 % weniger Kupfer förderte.
Diese Rückgänge zeigen, wie störanfällig das globale Angebot bleibt. Gleichzeitig wächst der Bedarf durch den Ausbau von Stromnetzen, Rechenzentren, erneuerbaren Energien und Elektromobilität. Kurzfristige Konjunktursorgen treffen damit auf eine langfristig angespannte Versorgungslage.
Gerade diese Kombination macht Kupfer weiterhin zu einem der interessantesten strategischen Rohstoffe. Schwächephasen dürften von langfristig orientierten Anlegern zunehmend als Gelegenheit betrachtet werden.
In der kommenden Woche rückt die Berichtssaison ins Zentrum. In Europa legen unter anderem Novartis, Roche, Nestlé, SAP, TotalEnergies und BNP Paribas ihre Zahlen vor. In den USA stehen Alphabet, Tesla, Intel und Philip Morris im Fokus.
Besonders wichtig werden die Aussagen der großen Technologiekonzerne zu ihren KI-Investitionen. Gute Zahlen könnten die stark gefallenen Chipwerte stabilisieren. Enttäuschende Ausblicke dürften dagegen weitere Gewinnmitnahmen auslösen.
Hinzu kommen die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank und neue Einkaufsmanagerindizes aus Europa und den USA. Sie werden zeigen, wie widerstandsfähig die Wirtschaft gegenüber höheren Energiepreisen und geopolitischer Unsicherheit bleibt.
Die Börse befindet sich damit nicht zwangsläufig am Beginn eines größeren Abschwungs. Sie sortiert ihre Favoriten neu. Chipwerte leiden unter dem Sommerblues, während Energie, Kupfer, Gold, Silber und ausgewählte Minenaktien wieder stärker in den Vordergrund rücken.
Für Rohstoffanleger ist diese Rotation eine gute Nachricht. Denn die digitale Zukunft benötigt enorme Mengen an Energie und Metallen. Ohne Kupferleitungen, Stromnetze, Rechenzentren, Silberkontakte und eine sichere Energieversorgung bleibt selbst die größte KI-Vision nur Theorie.
Die Technologieeuphorie bekommt einen Dämpfer. Die Rohstoffgeschichte dagegen gewinnt weiter an Substanz, wie Sie den folgenden Artikeln der vergangenen woche entnehmen können.
In Siebenmeilenstiefeln weiter

Mit der Vorabfreigabe für acht zentrale Anlagenpakete treibt Vizsla Silver die Detailplanung für Panuco voran. Die endgültige Fertigungsfreigabe, Bauentscheidung und Genehmigungen stehen noch aus.
1A-Ertragskraft

20.757 zurechenbare Goldäquivalentunzen und 96,8 % vorläufige Cash-Marge belegen die Stärke von OR Royalties. Sinkende Nettoverschuldung und neue Streams schaffen Wachstumspotenzial.
Kanadas nächster Goldproduzent

147.000 Unzen Gold pro Jahr, kalkulierte AISC von 910 USD je Unze und nur 0,5 Jahre Amortisationszeit: Perron überzeugt auf Studienbasis. Jetzt steht mit CMAC-Thyssen auch der erfahrene Untertagebaupartner fest.
Die Power der PGM´s

Mehrere Rohstoffwelten, ein Konzern: Sibanye-Stillwater verbindet ‚PGM‘-Stärke, Goldproduktion und 79,82 % am finnischen ‚Keliber‘-Lithiumprojekt zu mehreren strategischen Wachstumspfaden.
Uranium Energy / Premier American Uranium

Die USA produzieren am meisten Kernkraft. In Europa ist Frankreich die Nummer eins.
Hormus: Der nächste Hammer

Inflation fällt, doch Gold, Silber und Rohstoffaktien wackeln: Wird Öl jetzt zum Brandbeschleuniger – und wo entsteht die nächste Chance?
Discovery Mining / Fortuna Mining

Die Analysten der Bank of America gehen davon aus, dass Goldproduzenten zu den profitabelsten Sektoren am Markt gehören.
Zwei Projekte, ein Ziel…

Neue Bohrergebnisse bei Eau Claire und starke metallurgische Daten bei Ninaaskumuwin rücken Fury Gold Mines als kanadischen Explorer mit zwei möglichen Werttreibern in den Fokus.
Ag-Cu-Könner startet durch…

Nach seiner Umbenennung in Axo Metals setzt das Unternehmen seine operative und strategische Transformation zum Entwickler zweier fortgeschrittener Gold- und Kupferprojekte weiter gezielt fort.
Sibanye-Stillwater / Blue Moon Metals

Nachfragetreiber sind der Ausbau der erneuerbaren Energien, die digitale Technik und die Verkehrswende.
GoGold Resources / Osisko Development

Im Juni musste der Goldpreis den vierten Monatsverlust in Folge für sich verbuchen. Wird die Stimmung wieder positiver, sollte es nach oben gehen.
Produktionsprofil gestärkt...

Die finalen Gehaltskontroll-Daten stärken Mayfair Golds ‚Fenn Gib‘-Story: Hochgradiges Material könnte im geplanten Minenablauf früher verarbeitet werden und das frühe Produktionsprofil stärken.
Newcore Gold / Mayfair Gold

Die jüngsten Eskalationen zwischen den USA und dem Iran hatten nur geringfügige Auswirkungen auf den Preis des Edelmetalls.
GOLD UND KUPFER IN ALASKA

Whistler vereint eine große Gold-Kupfer-Ressource mit einer starken PEA und erheblichem Distriktpotenzial. Jetzt läuft ein mindestens 6.000 m umfassendes Bohrprogramm auf 8 bis 10 priorisierten Zielen.
Wachstumsmotor dreht auf...

Mit dem Ausbau seiner Royalty-Position am REN-Projekt in Nevada sichert sich dieses Unternehmen zusätzliches Ertragspotenzial in einer der bedeutendsten Goldregionen der Welt.
GoldMining / Southern Cross Gold

Goldprojekte in stabilen und bergbaufreundlichen Regionen sind etwas Schönes. Noch besser ist es, wenn ein wertvoller Rohstoff wie Antimon dazukommt.
‚Cariboo‘ mit neuen Ausmaßen

Elf Bohrlöcher, elf Treffer: Die Goldsysteme reichen deutlich tiefer als bislang getestet. Rund 65 % der neuen Bohrmeter verliefen außerhalb der aktuellen Ressourcenkontur.
Premier American Uranium / Uranium Royalty

Die nächste Phase des Uran-Bullenmarktes könnte bevorstehen. Bei den Energieversorgern staut sich der Uranbedarf auf.
Viele Grüße
Ihr
Jörg Schulte
Quellen: Marketscreener.com, onvista.de, Reuters.de, eigener Research, Bildquellen: tradingeconomics.com, onvista.de, MinerDeck, Intro Bild: stock.adobe.com,
Gemäß §34 WpHG weise ich darauf hin, dass Jörg Schulte, JS Research GmbH oder Mitarbeiter des Unternehmens jederzeit eigene Geschäfte in den Aktien der vorgestellten Unternehmen erwerben oder veräußern (z.B. Long- oder Shortpositionen) können. Das gilt ebenso für Optionen und Derivate, die auf diesen Wertpapieren basieren. Die daraus eventuell resultierenden Transaktionen können unter Umständen den jeweiligen Aktienkurs des Unternehmens beeinflussen. Die auf den „Webseiten“, dem Newsletter oder den Research-Berichten veröffentlichten Informationen, Empfehlungen, Interviews und Unternehmenspräsentationen werden von den jeweiligen Unternehmen oder Dritten (sogenannte „third parties“) bezahlt. Zu den „third parties“ zählen z.B. Investor Relations- und Public Relations-Unternehmen, Broker oder Investoren. JS Research GmbH oder dessen Mitarbeiter können teilweise direkt oder indirekt für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und andere Dienstleistungen von den besprochenen Unternehmen oder sogenannten „third parties“ mit einer Aufwandsentschädigung entlohnt werden. Auch wenn wir jeden Bericht nach bestem Wissen und Gewissen erstellen, raten wir Ihnen bezüglich Ihrer Anlageentscheidungen noch weitere externe Quellen, wie z.B. Ihre Hausbank oder einen Berater Ihres Vertrauens, hinzuzuziehen. Deshalb ist auch die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der hier behandelten Ausführungen für die eigenen Anlageentscheidungen möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Die Depotanteile einzelner Aktien sollten gerade bei Rohstoff- und Explorationsaktien und bei gering kapitalisierten Werten nur so viel betragen, dass auch bei einem Totalverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann. Besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (sogenannte "Small Caps") und speziell Explorationswerte sowie generell alle börsennotierten Wertpapiere sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen. Die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiele für gesonderte Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Ex- und Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden), Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken.
Disclaimer: Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Aktien noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Dieser Bericht gibt nur die persönliche Meinung von Jörg Schulte wieder und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen. Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Lesen Sie hier https://www.js-research.de/disclaimer-agb/.
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Drittempfehlung (Art. 8 DelVO 2016/958): Unveränderte Weitergabe eines von Dritten erstellten Werbeartikels · Original-Ersteller: SRC swiss resource capital AG · Erstveröffentlichung (Original): 20.07.2026, 7:00 Uhr Berlin/Zürich · Link zur Originalveröffentlichung · - Anzeige/Werbung - Dieser Artikel ... | mehr
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