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Rassismus und Diskriminierung grassieren im Web

Von SurfControl

SurfControl beobachtet eine sprunghafte Zunahme von Internet-seiten, die Gewalt und Hass verherrlichen
Wien / München, 02. Juni 2004 - Content-Filtering-Marktführer SurfControl hat seit Beginn diesen Jahres eine rapide Zunahme von Websites festgestellt, die zu Hass gegen bestimmte Volksgruppen aufrufen und Gewalt verherrlichen. Die Anzahl der Websites, welche die Diskriminierung von Muslimen, Juden, Afroamerikanern, Amerikanern, Homosexuellen sowie auch verschiedenste Gewaltdarstellungen zum Inhalt haben, hat seit Januar um 26% zugenommen. Damit ist bereits jetzt annähernd der Zuwachs des gesamten vergangenen Jahres erreicht. Wie SurfControl mitteilte, hat sich die Anzahl von Internetseiten, auf denen Gewalt und Hass verherrlicht werden, von 2.756 Websites im Jahr 2000 auf fast 11.000 Websites im April diesen Jahres vervierfacht - was einem Zuwachs von fast 300% entspricht. Während entsprechende Internetangebote im gesamten Jahr 2003 um 30% zunahmen, konnte in 2004 bereits in den ersten vier Monaten ein Anstieg von 26% verzeichnet werden, nämlich von 8.667 auf 10.926 rassistische oder Gewalt verherrlichende Websites. Hinzu kommt, dass viele der schon länger existierenden und von SurfControl registrierten Seiten auf schockierende Art und Weise ausgebaut und erweitert wurden. So bietet etwa eine US-Website, die sich der "Überlegenheit der weißen Rasse" verschrieben hat, eine Partnervermittlung für rassistische Singles an, die Gleichgesinnte suchen. Außerdem wird ein Stipendium in Höhe von 1.000 US-Dollar für denjenigen jungen Rassisten ausgeschrieben, der den besten Aufsatz über wirksame und praktikable Lösungen zum Umgang mit "Nichtweißen" verfasst. "Wir stellen leider täglich fest, dass die Grenzen zwischen bloßer Propaganda und tatsächlichen Gewaltandrohungen im Web immer mehr verschwimmen", sagt Gernot Huber, Marketing Manager bei SurfControl Europe. "Der Ton im Web hat sich massiv verschärft. Angesichts dieses Klimas im Internet wird professionelles Content-Filtering für verantwortungsbewusste Arbeitgeber schon allein aus rechtlichen Gründen zwingend notwendig." Laut den Beobachtungen von SurfControl haben insbesondere Ereignisse wie der Irak-Krieg oder der Film "Die Passion Christi" von Mel Gibson die Anzahl der politisch oder religiös motivierten Internetseiten mit Gewalt darstellenden Inhalten rapide ansteigen lassen. So nehmen beispielsweise einige neue Webseiten den Mel Gibson-Film zum Anlass, um den Hass auf nichtchristliche Religionsgemeinschaften zu schüren. Wie SurfControl weiter feststellen musste, hat die Anzahl der Gewalt propagierenden religiösen Seiten sowie der militanten islamistischen Seiten mit Gewaltdarstellungen auch seit den Anschlägen vom 11. September 2001 stark zugenommen. Viele dieser Seiten verbreiten dabei eine vollkommen verzerrte Darstellung der Geschehnisse vom 11. September und ähneln darin anderen geschichtsverfälschenden Seiten religiös-fanatischen oder nationalistischen Ursprungs. Das weltweit in 15 Ländern tätige Global Content Team von SurfControl beobachtet seit Jahren Entwicklungen und Trends im Internet und unterhält eine der weltweit größten Datenbanken mit kategorisiertem Internet-Content. Diese auf künstlicher Intelligenz basierende Content-Datenbank mit über sechs Millionen Webseiten stellt zusammen mit verschiedenen ausgefeilten Filtertechnologien die Grundlage für die Web- und Email-Filtering-Software von SurfControl dar. Über SurfControl SurfControl (London Stock Exchange: SRF) ist laut einer Studie von IDC (Content Security: Enhancing Information Security with Web and E-mail Filtering, August 2002) weltweiter Marktführer im Bereich Web- und Email-Filtering. Das Unternehmen hat sich mit seinen Filterprodukten darauf spezialisiert, unerwünschte Emails und gefährliche Inhalte in Firmennetzwerken zu blockieren und neue Risiken gleich im Entstehen zu bekämpfen. SurfControl gilt als Vorreiter im Content-Security-Markt, für den Analysten bis 2007 ein Wachstum auf einen Jahresumsatz von 2 Mrd. $ prognostizieren. Als bisher einziger Hersteller bietet SurfControl kombinierte Content-Security-Lösungen an, die Web-, Email- (einschließlich Spam- und Virenschutz) und Instant-Message-Filter integrieren. Die Lösungen arbeiten allesamt mit einer weltweit bislang einzigartigen Content-Datenbank sowie mit lernfähigen Filtermechanismen zur automatisierten Content-Erkennung. Zu den weltweiten Partnern von SurfControl gehören unter anderem Sun Microsystems, Check Point, Cisco, IBM, Research In Motion und Nokia. Das Unternehmen zählt weltweit über 20.000 Kunden, darunter zahlreiche der weltweit größten Unternehmen. SurfControl beschäftigt weltweit rund 450 Mitarbeiter an neun Standorten in den USA, Europa und in der asiatisch-pazifischen Region. www.surfcontrol.com Pressekontakt: SurfControl Gernot Huber Dorotheergasse 7 A-1010 Wien Tel.: 0043-1-5134415-118 Fax: 0043-1-5134402 Email: gernot.huber@surfcontrol.com Web: www.surfcontrol.com SCHWARTZ Public Relations Isabel Radwan, Felix Hansel Adelgundenstr. 10 D-80538 München Tel.: 0049-89-211871-34/-35 Fax: 0049-89-211871-50 Email: ir@schwartzpr.de / fh@schwartzpr.de Web: www.schwartzpr.de
02. Jun 2004

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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Marita Schultz, verantwortlich.

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