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Schluss mit „error 404“ bei der Suche nach Daten

Von ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft

Sozial- und Wirtschaftsforschende finden Daten jetzt einfach im Netz – GESIS und ZBW bauen gemeinsam unabhängige Agentur da|ra aus und machen Forschungsdaten verlässlich auffindbar und zitierfähig

Mannheim/Kiel, 1. Dezember 2010: Qualitativ hochwertige Datensätze aus den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften können jetzt bequem aufgefunden werden. Dadurch sind sie leichter wiederverwendbar und stehen mit gesteigertem Bekanntheitsgrad der Scientific Community zur Verfügung. Dafür sorgt da|ra, die unabhängige Datenregistrierungsagentur, die nun neben dem GESIS-Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften auch von der ZBW – Leibniz-Informations¬zen¬trum Wirtschaft betrieben wird. Hier bekommen sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Originaldaten eine unverwechselbare ID-Nummer und sind somit langfristig verlässlich zitierbar.
Ob Arbeitsmarkt und Beschäftigung oder Armut und Reichtum, es gibt viele Themen, die sowohl in den Sozial- als auch in den Wirtschaftswissenschaften aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden. Dabei spielen empirische Daten für beide Disziplinen eine wesentliche Grundlage zur Untersuchung dringender sozial- und wirtschaftswissenschaftlicher Fragen. Was liegt daher näher, als die Registrierung dieser Daten in einer gemeinsamen Agentur zur besseren Auffindbarkeit und Zitierbarkeit durchzuführen? Dafür haben sich die beiden Experten auf diesem Gebiet nun zusammengetan: Die vom GESIS-Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften ins Leben gerufene Registrierungsagentur da|ra wird nun gemeinsam mit der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft die Infrastruktur dafür bereitstellen. „Wir wollen einen besseren und erweiterten Dienst für die Nutzerinnen und Nutzer dieser Daten bieten“, beschreibt Prof. Dr. York Sure, Präsident von GESIS, die Vorteile. „Außerdem schaffen wir so einen größeren internationalen Impact und nutzen die Synergien bei der Entwicklung und dem Betrieb der Agentur“, ergänzt Prof. Dr. Klaus Tochtermann, Direktor der ZBW. Prof. Dr. Gert G. Wagner, Vorsitzender des Rats für Sozial- und Wirtschaftsdaten und Leiter der Längsschnittstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP), begrüßt die Kooperation von GESIS und ZBW. „Forschungsdaten sollten nicht nur einfach und eindeutig auffindbar sein, um Re-Analysen und ganz neue Analysen zu ermöglichen. Forschungsdaten sollten auch so dokumentiert sein, dass die Nutzer der Daten die Datenproduzenten zitieren können. Die Überschrift eines Editorials in „Nature“ bringt dies auf den Punkt: „Credit Where Credit Is Due“. Das eindeutige Zitieren von Datenquellen ist wichtiger denn je, da bei Evaluationen darauf geachtet wird, wie intensiv Daten in der internationalen Forschergemeinschaft genutzt werden. Die Einrichtung von da│ra hilft uns allen.“ In den letzten Jahren ist eine steigende Zahl der produzierten Forschungsdaten und gleichzeitig eine zunehmende dezentrale Datenhaltung mit unzureichender Dokumentation zu beobachten. Um die Verfügbarkeit und die Zitierfähigkeit von Forschungsdaten maßgeblich zu verbessern, haben sich in der DataCite-Initiative Forschungsbibliotheken und Informationszentren aus Europa und den USA zur Förderung des dauerhaften Zugangs zu Forschungsdaten über das Internet, die Datenlangzeitarchivierung und das Daten- Sharing zusammengeschlossen. In diesem Verbund registriert da|ra Daten aus den Sozialwissenschaften und bald auch aus den Wirtschaftswissenschaften für Deutschland. Pressekontakt: Kerstin Hollerbach GESIS-Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften Stabsstelle Kommunikation B2,1, 68159 Mannheim Tel: 0621-1246-174 Fax: 0621-1246-185 E-Mail: kerstin.hollerbach@gesis.org Dr. Doreen Siegfried ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft Stabsstelle Marketing und Öffentlichkeitsarbeit Düsternbrooker Weg 120 24105 Kiel Tel: 0431-8814-455 Fax: 0431-8814-520 E-Mail: d.siegfried@zbw.eu
06. Dez 2010

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Hinweis

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Carola Gruebner, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 362 Wörter, 3111 Zeichen. Artikel reklamieren

Die Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft (ZBW) ist das weltweit größte Informationszentrum für wirtschaftswissenschaftliche Literatur mit einem überregionalen Auftrag – online wie offline. Die Einrichtung beherbergt rund 4 Millionen Bände und 26.000 laufend gehaltene Zeitschriften.
Daneben stellt die ZBW mit EconStor, dem digitalen Publikationsserver, die wohl am schnellsten wachsende Sammlung von Open-Access-Dokumenten im Internet zur Verfügung. Mit EconBiz, der Suchmaschine für internationale wirtschaftswissenschaftliche Fachinformationen, können Studierende oder Wissenschaftler/innen in Millionen von Datensätzen recherchieren.
Die ZBW gibt die beiden wirtschaftspolitischen Zeitschriften Wirtschaftsdienst und Intereconomics heraus und betreibt zusammen mit dem Institut für Weltwirtschaft (IfW) das Peer-Review-Journal Economics, das nach dem Prinzip des Open Access konzipiert ist.
Die ZBW ist Teil der Leibniz-Gemeinschaft und seit 2007 Stiftung des öffentlichen Rechts. Die ZBW wurde 2011, 2012 und 2013 für ihre innovative Bibliotheksarbeit ausgezeichnet mit dem internationalen LIBER Award. In der Einrichtung arbeiten derzeit circa 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die ZBW unterstützt Wirtschaftswissenschaftler/innen und Studierende in ihrem Lern-, Forschungs- und Publikationsprozess, das heißt bei der Gewinnung, Weiterverarbeitung und kollaborativen Nutzung von (digitalen) Informationen.
Die ZBW ist ein kompetenter und zuverlässiger Partner und Dienstleister für die Wirtschaftswissenschaften. Wer moderne technologiegestützte Forschungsumgebungen sucht, der ist mit der ZBW gut beraten.

Wir liefern die Infrastruktur, damit sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf ihre Publikationstätigkeit konzentrieren können. Egal, ob es sich um die technische Begleitung eines E-Journals, Publikations-Services oder den Aufbau von Forschungsprimärdatenbanken handelt, die ZBW realisiert Projekte für die Wissenschaft.
Damit Forschende und Studierende aus BWL und VWL exzellenten Forschungssupport durch die ZBW bekommen können, bauen wir unsere Forschungsaktivitäten kontinuierlich aus.

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