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Vier Dinge, die gestandene Projektmanager von der Generation Y lernen können

Von Projectplace GmbH

Ein Projekt ist ein temporäres soziales System, in dem verschiedene Menschen an einem gemeinsamen Ziel arbeiten. Projektmanagement kann daher nur erfolgreich sein, wenn man weiß, wie ein solches System am besten funktioniert. Jung, clever und kreativ,...

Frankfurt a. M., 01.12.2011 - Ein Projekt ist ein temporäres soziales System, in dem verschiedene Menschen an einem gemeinsamen Ziel arbeiten. Projektmanagement kann daher nur erfolgreich sein, wenn man weiß, wie ein solches System am besten funktioniert.

Jung, clever und kreativ, bringt die Generation Y, die jungen Berufsanfänger bis 30, einen höchst willkommenen frischen Wind in das Projektmanagement von Teams, die zunehmend virtuell und weltweit aufgestellt sind. Der Grund: Die Ypsiloner sind mit einer noch nie dagewesenen Verfügbarkeit von Technologie und Information aufgewachsen, begegnen Autoritäten auf Augenhöhe und erwarten nicht zuletzt, dass man auf sie eingeht.

Und so können erfahrene Projektmanager die Generation Y-Mentalität für ihre Teamarbeit nutzen

? Be flat. Anders als ihre Eltern, fühlen sich die unter 30-Jährigen in flachen Organisationsstrukturen mit wenigen Management-Ebenen wohl. Für eine Generation, die seit jeher die Möglichkeit hat, der Welt ihre Meinungen und Gedanken in Blogs oder sozialen Netzwerken mitzuteilen, ist eine Top-down-Struktur restriktiv und hemmt ihre Kreativität. In Projektteams bedeutet das: Eine flache Hierarchie motiviert die Teammitglieder nicht nur dazu, ihre Ideen und Einschätzungen aktiv beizusteuern. Darüber hinaus ist in einer flachen Organisation jeder einzelne in den Entscheidungsprozess eingebunden. Jeder Mitarbeiter fühlt sich dadurch ernst genommen und leistet engagiert seinen Anteil zu einem erfolgreichen Abschluss des Projekts.

? Be mobile. Die Ypsiloner drängten auf den Arbeitsmarkt, als Handys und Laptops zu universellen Arbeits- und Unterhaltungsgeräten wurden. Für diese Digital Natives sind Vorstellungen wie 'an den Schreibtisch gefesselt sein' oder 'Arbeit im Büro lassen' nicht nur veraltet, sondern unlogisch. Die Generation Y ist am glücklichsten, wenn sie die Freiheit, die Flexibilität und das Vertrauen hat, dort zu arbeiten, wo sie am produktivsten ist. In einer ständig vernetzten Welt, in der es üblich geworden ist, via Handys und Tablets auf Informationen zuzugreifen, müssen auch Projektmanager ihre Arbeitsweise anpassen. Geben Sie Ihrem Team also die Technologien an die Hand, die es braucht, um mobil arbeiten zu können ? Laptops, Tablets, Smartphones ? sowie die Cloud-basierten Werkzeuge für Projektmanagement, Dokumentenaustausch und Kommunikation. DasErgebnis wird bestätigen, dass die Teammitglieder genauso effizient zusammen arbeiten, unabhägig davon ob sie über die halbe Welt verstreut (oder bei Starbucks) sind oder sich im selben Raum befinden.

? Be social. Untersuchungen zeigen, dass die unter 30-Jährigen außerordentlich aktiv in sozialen Medien sind. 81 Prozent von ihnen nutzen allein Facebook täglich. Es gibt sogar Experten, die damit rechnen, dass die Kommunikation über soziale Netzwerke die Email in naher Zukunft ersetzt. Das kann man betrachten wie man will. Aber keine Frage: Es wird auch in den Unternehmen neue Kommunikationsformen geben, deren Einfachheit und Funktionalität den sozialen Medien ähneln. Solche Kommunikationskanäle werden genauso viel bringen wie ein Team, das miteinander eng an einem Ort arbeitet. Mitarbeiter können sich in solchen Kanälen über laufende Konversationen informieren oder sich in diese bei Bedarf einbringen. Diese eher ungeplante, spontane und transparente Kommunikation führt dazu, dass die Projektmitglieder Initiativen ergreifen, ihr Wissen teilen und das Selbstverständnis bekommen, dass sie Teil eines großen Ganzen sind.

? Be transparent. Die Ypsiloner sind es gewohnt, Fragen zu stellen und erwarten ganz selbstverständlich, dass benötigte Informationen nach ein paar Klicks zur Verfügung stehen. Eine klassische Falle, in der sich Projektmanager oft wiederfinden, ist die Rolle als 'Projekt-Informationssystem'. Die Übernahme dieser Filterfunktion für jeden, der in das Projekt involviert ist, ist nicht nur aufreibend und zeitlich nicht machbar. Sie wird auf die Dauer auch nicht funktionieren, da die Generation Y den freien und ungefilterten Zugang zu Informationen als ein Grundrecht sieht. Stehen die Projektinformationen jedoch weitegehend allen im Team zur Verfügung, ist dies nicht nur vertrauensfördernd, sondern garantiert auch hilfreiches Feedback aus der Projektgruppe.

Zusätzliche Informationen unter:

http://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/0,1518,766883,00.html

http://mashable.com/2010/12/16/facebook-gen-y-study/

http://www.mynewsdesk.com/uk/pressroom/projectplace_international/blog_post/view/four-things-generation-y-can-teach-project-managers-9707

01. Dez 2011

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