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Galerie für Kulturkommunikation |

Ars magna lumen et umbrae

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Ein neues Kunstprojekt der Galerie für Kulturkommunikation

Die Galerie für Kulturkommunikation legt einen Ausstellungskatalog mit Bildern vor, die nach dem Prinzip der Lochkamera und der Laterna Magica entstanden sind. Technisch ist die Laterna Magica das Gegenstück zur Lochkamera, bei der Entstehung der hier gezeigten Bilder wurde beide komplementären Techniken kombiniert. Die Bilder der Lochkamera wie jene der Laterna Magica sind von einem zauberhaften Reiz, es ist längst in Vergessenheit geraten, dass die Laterna Magica einstmals ein Massenmedium gewesen ist.



Leningrad ist auf diesen Bildern eine Stadt wie aus einer anderen Zeit und einer anderen Welt. Der vorliegende Katalog der Galerie für Kulturkommunikation zeigt erstmalig Bilder, die auf diversen Reisen nach dem Laterna-Magica Prinzip erzeugt worden sind, und deren Betrachtung heute irritierend, befremdlich und seltsam exotisch anmutet. Der Katalog enthält rund 130 Photographien und ist zum Preis von 4,99 erhältlich über:



Amazon

Apple

Barnes and Noble

Epubli

Google



ISBN 978-3-8442-3019-2



Eine DVD zum Preis von 10 EUR ist lieferbar über www.simon-bw.de



Die Galerie für Kulturkommunikation knüpft mit der Publikation dieses Katalogs an die früheren Projektionskunstwerke aus dem 19. Jahrhundert an, die Ars magna lucis et umbrae. Die Quelle für die hier gezeigten Kunstwerke sind auf Glasplatten ausbelichtete Analogfotografien, entstanden auf dem bekanntermaßen schlechten russischen Filmmaterial. Weiterverarbeitet wurden die Bilder mit einer zur Lochkamera umgebauten FED 5.



Die Serie wird fortgesetzt. Bitte besuchen Sie uns auf www.simon-bw.de oder auf www.galerie-fuer-kulturkommunikation.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Rainer Strzolka (Tel.: 0511 768 02 14), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 248 Wörter, 1998 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: Galerie für Kulturkommunikation

Die Idee, eine Galerie für Kulturkommunikation zu gründen, beruht auf einer geselligen Gesprächsrunde, im Dezember 2002 in einer Wohnung im Münchner Westend, wo Rüdiger Belter zu einem Gesprächsabend über Dingkultur" einlud.

Belter, im Privatleben Geschäftsmann, stellte seine Privatwohnung als Salon für Künstler zur Verfügung, die dort, im privaten Ambiente, ihre Kunst ausstellten zwischen Bücherregalen und Aktenordnern. In seiner Küche und im Schlafzimmer waren Lithographien und Skulpturen zu sehen, Gemälde und Zeichnungen, digitale Installationen und Videofilme.

Wir nahmen diese Idee auf und verpflanzten sie in die deutsche Provinz. In den wechselnden Privatwohnungen im Umfeld der Universität Hannovers, die nicht gerade als eine der Geistesgrössen der Welt bekannt ist, bei einem schlichten Literaturwissenschaftler, fanden sich Bilder von Julia Ostertag neben Eberhard Schlotter, Lebadanc, Grenz- und Fussmann, Paul Wunderlich, GB Fuchs, Sarah Schumann und dem mittlerweile zu Baumarktkunst herabgesunkenen Bruno Bruni.

All dies in Zusammenklang mit dem Besuch von Spitzenköchen und Musikern, die beitrugen zu aufregenden Begegnungen zwischen Mensch und Kunst. Gemeinsam entwickelten wir die Idee, daß die Kunst wichtiger sei als der Mensch, weil der Mensch sowieso sterben müsse. Einige Kühne wagten sich an die These, daß es sinnvoller sei, Geld für Kunst auszugeben als für Sozialhilfe.

Bei vielen dieser Begegnungen war Photographie ein wesentliches Element. Man photographierte sich gegenseitig, um dem Anlaß ein wenig dauerhafte Bedeutung zu verleihen.

Viele der photographischen Zeugen dieser Zeit sind Vergangenheit. Speichermedien versagten ihren Dienst gerne dann, wenn sie dazu dienen sollten, dem nachlassenden Gedächtnis auf die Sprünge zu verhelfen.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich ein Schwerpunkt auf analoger Photographie. Viele der Besucher unserer Galerie sind der Ansicht, daß die Digitalisierung der Welt ein Fehler ist. Photographie wird zu einem reinen Anhängsel des Computers, es gebricht ihr an einem definierten Original. Analoge Photographie hat nicht nur einen eigentümlichen Charme. Sie ist auch in ihrer Schlichtheit bestechend in einer Zeit, die das Maßlose liebt.

Man kann selbstverständlich 2700 digitale Fotos vom 12. Geburtstag seines Neffen anfertigen. Man sollte es aber besser sein lassen. Ohne jede Technik kann ich heute in ein Dia-Magazin schauen und mir dort Bilder meiner kuchenverschlingenden Tante Grete Krönert anschauen. Es ist sehr fraglich, ob eine digitale Datei so lange gehalten hätte. Tante Grete schaut seit 1986 die Herrlichkeit Gottes.

Ein ganzer Kosmos von Empfindungen kann so evoziert werden durch die techniklose Betrachtung eines kleinen Stückchens Celluloid.


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