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Neujahrsgrüße erstmals lieber per Mail statt per Post

Von BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.

Nutzerzahlen von Videotelefonie verdoppelt / BITKOM erwartet 320 Millionen SMS in der Neujahrsnacht / Tipps für den SMS-Versand zum Jahreswechsel

Zum ersten Mal wollen mehr Deutsche ihre Neujahrsgrüße per E-Mail versenden als per Post. Dieses Jahr planen 32 Prozent zum Jahreswechsel Mails zu schreiben. Ende 2012 waren es 30 Prozent, ein Jahr zuvor 27 Prozent. Gleichzeitig sank die Zahl der Karten-...

Berlin, 27.12.2013 - Zum ersten Mal wollen mehr Deutsche ihre Neujahrsgrüße per E-Mail versenden als per Post. Dieses Jahr planen 32 Prozent zum Jahreswechsel Mails zu schreiben. Ende 2012 waren es 30 Prozent, ein Jahr zuvor 27 Prozent. Gleichzeitig sank die Zahl der Karten- oder Briefschreiber: von 35 Prozent im Jahr 2011 über 31 Prozent im folgenden Jahr auf nun 29 Prozent. Das ergab eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. "Elektronische Post wird in immer breiteren Bevölkerungskreisen auch als offizielles Einladungs-, Dankes- und Glückwunschschreiben genutzt und akzeptiert", sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.

Am beliebtesten bleiben zum neuen Jahr mit weitem Abstand Telefonanrufe. Fast drei Viertel aller Deutschen (71 Prozent) übermitteln Grüße per Telefon. 39 Prozent schicken eine SMS, 19 Prozent werden Grüße per Web-Posting aussprechen, etwa in Communitys oder Blogs. 14 Prozent wollen für die Grüße eine Smartphone-App nutzen. Auf 10 Prozent verdoppelt hat sich der Anteil derer, die per Videotelefonie grüßen wollen. "Videotelefonate sind insbesondere dank Smartphone und Tablet Computer für viele Nutzer leichter geworden, zudem ist die Bild- und Tonqualität dank schneller Breitbandverbindungen spürbar gestiegen", sagt Rohleder.

Wie man Neujahrsgrüße überbringt, hängt weiterhin stark vom Alter ab. Jüngere bevorzugen die elektronische Form, Senioren schreiben gerne Karten und Briefe oder rufen an. So wollen zwei Drittel (66 Prozent) aller Personen unter 30 Jahren Grüße per SMS verschicken, 40 Prozent nutzen Internet-Einträge, fast 30 Prozent Smartphone-Apps, doch nur jeder Fünfte (20 Prozent) nutzt Brief oder Karte. Zum Vergleich: Nur 11 Prozent der Senioren ab 65 Jahren versenden eine SMS, aber 45 Prozent schreiben Karten oder Briefe.

Der BITKOM erwartet in diesem Jahr zu Silvester etwas mehr SMS als beim vergangenen Jahreswechsel: rund 320 Millionen. Der Anteil derjenigen, die SMS schreiben wollen, ist insgesamt leicht gestiegen, bei den Vielschreibern unter 30 Jahren bleibt er konstant bei 66 Prozent. Zudem haben immer mehr Handy-Besitzer eine Flatrate für Kurznachrichten. Die Zahl der im Gesamtjahr 2013 verschickten SMS steigt nach BITKOM-Schätzungen um rund 6 Prozent auf 63 Milliarden.

BITKOM gibt Tipps, damit die Neujahrsgrüße per SMS ohne Verzögerung ankommen:

Technischer Hintergrund

Trotz erhöhter Serverkapazitäten bei den Netzbetreibern kann es Silvester beim SMS-Versand zwischenzeitlich zu Verzögerungen kommen. Eine SMS wird nicht von einem Mobiltelefon direkt zu einem anderen gesendet. Grundsätzlich landen alle SMS nach dem Abschicken zunächst in der Kurzmitteilungszentrale des Netzbetreibers und werden dort nacheinander abgearbeitet: Es wird geprüft, welchen Mobilfunkanbieter der Empfänger benutzt. Bleibt die SMS im eigenen Netz, verschickt die Kurzmitteilungszentrale die Nachricht an das Empfängertelefon, sobald dieses eingeschaltet und im Netz eingebucht ist. Andernfalls übermittelt sie die Nachricht an das Zielnetz. Von hier wird die SMS dann an das Mobiltelefon des Empfängers verschickt. Niemand muss sich wegen der Verzögerungen Sorgen machen: Alle versendeten SMS kommen beim Empfänger an.

1. Vor Mitternacht verschicken

Wer die Silvester-SMS einige Minuten vor Mitternacht verschickt, rutscht schon vor dem großen Andrang durch die Leitung. Allerdings ist in diesem Fall nicht ausgeschlossen, dass die Neujahrsgrüße noch im alten Jahr vom Empfänger gelesen werden.

2. SMS vorschreiben und an Empfängerliste senden

Schnell auf den Weg bringen können Mobiltelefonierer Neujahrsgrüße, wenn sie den Text der SMS vorschreiben und als Entwurf speichern. Zum Jahreswechsel müssen sie dann keine Zeit mit dem Tippen verbringen. Wer mehrere Freunde mit gleichlautenden Grüßen versorgen möchte, sollte außerdem eine Empfängerliste anlegen. Ein Knopfdruck genügt, schon gehen alle SMS auf die Reise.

3. Mit Terminversand entspannt weiterfeiern

Wer für Neujahrsgrüße die Silvesterparty nicht unterbrechen möchte, sollte das Internet nutzen. Viele Netzbetreiber und E-Mail-Anbieter bieten einen zeitversetzten SMS-Versand an. Damit können in aller Ruhe die Grüße vorbereitet werden. Der eigentliche Versand wird dann automatisch zum vorher ausgewählten Zeitpunkt ausgelöst. Dann gehört man zu den ersten, deren Grüße versandt werden. Doch auch beim Terminversand ist die große Nachfrage zu berücksichtigen. Es empfiehlt sich, den Versandzeitpunkt mehrere Minuten vor Mitternacht zu setzen. Außerdem sollten die Nutzungsbedingungen genau unter die Lupe genommen werden. In manchen Fällen werden zusätzliche Gebühren fällig.

Methodik: Das Meinungsforschungsinstitut Aris befragte im November 2013 im Auftrag des BITKOM 1.005 Personen ab 14 Jahren. Alle Angaben sind repräsentativ.

27. Dez 2013

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