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Telefonkosten senken: Anbieterwechsel kann sich lohnen

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Vorsicht bei Rückgewinnungsgesprächen und beim Ausfüllen des Vertrages


Ob Mobilfunk- oder Festnetzvertrag - es lohnt sich, immer mal wieder die Preise anderer Anbieter zu vergleichen und gegebenenfalls zu wechseln. Viele Kunden schrecken jedoch vor einer Kündigung zurück, weil der Anschluss im schlimmsten Fall für Tage lahm...

Göttingen, 03.04.2014 - Ob Mobilfunk- oder Festnetzvertrag - es lohnt sich, immer mal wieder die Preise anderer Anbieter zu vergleichen und gegebenenfalls zu wechseln. Viele Kunden schrecken jedoch vor einer Kündigung zurück, weil der Anschluss im schlimmsten Fall für Tage lahm gelegt werden könnte - doch das muss nicht sein. Wenn Verbraucher sich etwas Zeit nehmen und alles sorgfältig ausfüllen, sollte in der Regel nichts schief gehen. "Das Wichtigste beim Wechsel des Festnetzanbieters ist, dass die Kündigung nicht selbst geschrieben werden sollte. Der Kunde beantragt einen neuen Anschluss beim gewählten Provider und dieser übernimmt die Kündigung und gewünschte Rufnummernportierungen", weiß Marie-Anne Winter vom Onlineverlag teltarif.de.

Abgesehen von Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen sollten Nutzer darauf achten, dass sowohl beim alten als auch beim neuen Anbieter alle Kundenangaben wie Telefonnummer, Adresse, Name und Geburtsdatum übereinstimmen. Um sicher zu gehen, ist es ratsam die korrekte Schreibweise genau zu prüfen. Wer seine Rufnummer mitnehmen möchte, sollte dies beim neuen Anbieter zu Beginn gleich angeben, denn im Nachhinein ist dies nicht mehr möglich und die Nummer geht verloren. "Je genauer Sie die Unterlagen beim Anbieterwechsel ausfüllen, desto geringer ist das Risiko, dass Fehler passieren", sagt Winter.

Der Mobilfunkmarkt ist hart umkämpft, was sich an den sinkenden Preisen deutlich ablesen lässt. Viele Verträge, die bereits vor mehreren Jahren abgeschlossen wurden, können heute vergleichsweise teuer sein - besonders gegenüber den vielen günstigen Preidpaid-Angeboten. Wer seinen Mobilfunkvertrag kündigt, sollte dies, anders als beim Festnetzvertrag, stets schriftlich vornehmen und auch um eine schriftliche Bestätigung bitten. Viele Anbieter versuchen ihre Kunden dennoch an sich zu binden und locken mit vermeintlich guten Angeboten. Marie-Anne Winter rät daher: "Tappen Sie nicht in die Falle eines "fernmündlichen Widerrufs der Kündigung", wenn der Anbieter anruft und versucht, Sie zurück zu werben - bleiben Sie klar und deutlich bei einem Nein und legen Sie ruhig auf, wenn der Anrufer von der Rückgewinnungshotline nicht locker lassen will."


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