Mitarbeiter ohne Führungsposition sind unzufriedener und fühlen sich benachteiligt
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Mitarbeiter ohne Führungsposition sind unzufriedener und fühlen sich benachteiligt

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  • Nur 45 Prozent der nicht-leitenden Angestellten in Deutschland (37 Prozent EMEA-weit) sind stolz darauf, für ihr Unternehmen zu arbeiten
  • Nur 25 Prozent der Befragten in Deutschland (21 Prozent EMEA-weit) sehen Karrieremöglichkeiten für sich bei ihrem aktuellen Arbeitgeber
  • Mitarbeiter wünschen sich bessere E-Learning- und Kollaborations-Tools


Mitarbeiter legen nicht nur Wert auf ein gutes Gehalt, sondern auch auf eine attraktive Arbeitsplatzkultur. In vielen Unternehmen lässt diese aber noch zu wünschen übrig. Angestellte ohne Führungsposition fühlen sich oft nicht ausreichend gefördert und unterstützt. Das ergab die aktuelle Studie “From Theory to Action” von Oracle.

 

Während die meisten Manager und Führungskräfte zufrieden mit ihren Entwicklungsmöglichkeiten sind und auf moderne Tools zur Weiterbildung und Zusammenarbeit zurückgreifen können, sieht das bei gewöhnlichen Mitarbeitern anders aus. Der Großteil fühlt sich ausgebremst – würde aber gerne weiterkommen und mehr zum Unternehmenserfolg beitragen.

 

Die Studie “From Theory to Action” von Oracle hat untersucht, wie Angestellte aller Ebenen die Arbeitsplatzkultur in ihrem Unternehmen empfinden und wie dies ihre Leistung und Einstellung zum Arbeitgeber beeinflusst. Befragt wurden 1.200 Angestellte in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Spanien und UK.

 

Bedenkliche Kluft zwischen leitenden und nicht-leitenden Angestellten

Die Studie zeigt, dass Angestellte in Führungspositionen deutlich zufriedener am Arbeitsplatz sind als Mitarbeiter auf den Ebenen darunter. So sind nur 45 Prozent der nicht-leitenden Angestellten in Deutschland (37 Prozent EMEA-weit) stolz darauf, für ihr Unternehmen zu arbeiten. Unter den deutschen Managern sind es 59 Prozent (70 Prozent für EMEA). Ebenso beunruhigend ist, dass nur 27 Prozent der deutschen Mitarbeiter ohne Führungsposition (22 Prozent EMEA-weit) der Ansicht sind, ihr Arbeitgeber interessiere sich für ihr generelles Wohlergehen – im Gegensatz zu 46 Prozent der Manager in Deutschland.

 

48 Prozent und damit nur knapp die Hälfte der deutschen Mitarbeiter (33 Prozent EMEA-weit) sagen, dass ihre Vorgesetzten greifbar und ansprechbar sind, bei den leitenden Angestellten in Deutschland sind es 60 Prozent. Diese Diskrepanz in der Zufriedenheit setzt sich auch darin fort, wie Mitarbeiter ihre Zukunft im Unternehmen einschätzen. Nur 25 Prozent der nicht-leitenden Angestellten in Deutschland (21 Prozent EMEA-weit) sehen Karrieremöglichkeiten für sich bei ihrem aktuellen Arbeitgeber, während 45 Prozent der deutschen Manager dies tun.

 

Zu wenig Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten

Was Angestellte ohne Führungsposition besonders stört: Sie fühlen sich gegenüber ihren Kollegen in Führungspositionen benachteiligt, was ihre Entwicklungsmöglichkeiten anbelangt. In Deutschland gaben nur 19 Prozent der Mitarbeiter außerhalb des Managements (25 Prozent für EMEA) an, dass ihre Weiterbildungs- und Trainingsmaßnahmen auf ihren Entwicklungsplan abgestimmt sind. Dazu passt auch, dass nur 13 Prozent im vergangenen Jahr ein Mitarbeitergespräch zu ihrer Karriereentwicklung hatten (31 Prozent EMEA-weit). Unter den Managern in Deutschland waren es 35 Prozent (70 Prozent EMEA-weit).

 

Angestellte ohne Führungsposition sind zudem unzufrieden damit, welche Technologien ihnen am Arbeitsplatz für ihre Weiterbildung zur Verfügung stehen. Nur 21 Prozent (22 Prozent für EMEA) sagen, dass ihr Arbeitgeber ihnen Zugang zu E-Learning-und Kollaborations-Tools ermöglicht. Unter den Managern sind es immerhin 35 Prozent (75 Prozent für EMEA). Daraus lässt sich entweder schließen, dass Unternehmen ihren Mitarbeitern wertvolle Technologien versagen – oder, dass leitende und nicht-leitende Angestellte sehr unterschiedliche Erwartungen in dieser Hinsicht haben.

 

Joachim Skura, HCM Thought Leader bei Oracle Deutschland kommentiert: „Unternehmen sollten Mitarbeiter über alle Hierarchie-Ebenen hinweg gleichermaßen fördern und ihnen die Möglichkeit zur Entwicklung und Weiterbildung geben. Dafür ist der Zugang zu modernen Technologien wichtig – aber auch ganz einfach, gehört und beachtet zu werden. Jeder Mitarbeiter möchte heute das Gefühl haben, dass er eine Rolle für den Unternehmenserfolg spielt. Innovative Ideen sind keine Frage der Hierarchie. Wenn Unternehmen nicht allen Mitarbeitern die Chance geben, ihr Talent zu zeigen, verschenken sie wertvolles Potenzial.“



Web: http://www.oracle.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Maren Sautner (Tel.: 08917959180), verantwortlich.


Keywords: Oracle, HCM, Human Capital, Maitarbeiter, Studie

Pressemitteilungstext: 545 Wörter, 4309 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: Oracle


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