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Proservice informiert: Gold schützt vor Inflation

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Die Zinsen für die Schulden der öffentlichen Haushalte sind derzeit auf einem Stand, dass sie nur durch Neuverschuldung beglichen werden können. Eine alarmierende Lage, denn eine neue Kreditaufnahme löst das Problem nicht, sondern erhöht die Zinslast weiter. Jeden Monat werden von den drei führenden Notenbanken der Welt umgerechnet rund 200 Mrd. neues Geld in Umlauf gebracht. Dieses massive Gelddrucken spricht jedoch für eines: physisches Gold.

Die Zinsen für die Schulden der öffentlichen Haushalte sind derzeit auf einem Stand, dass sie nur durch Neuverschuldung beglichen werden können. Eine alarmierende Lage, denn eine neue Kreditaufnahme löst das Problem nicht, sondern erhöht die Zinslast weiter. Jeden Monat werden von den drei führenden Notenbanken der Welt umgerechnet rund 200 Mrd. neues Geld in Umlauf gebracht. Dieses massive Gelddrucken spricht jedoch für eines: physisches Gold.

Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank lässt die Börse florieren. Der DAX erreichte seinen Höchstkurs seit November 2015 und das obwohl die EZB ihr Anleihenankaufprogramm ab April 2017 um 20 Mrd. Euro im Monat vermindern wollte. Aber die Realität erscheint anders. 20 Mrd. weniger klingt danach, als würde die EZB ihre Maßnahmen vermindern. EZB-Chef Mario Draghi wird künftig zusätzlich zu den geplanten 60 Mrd. Euro monatlich auch Geld aus auslaufenden Papieren aus dem Programm nutzen, um es in neue Anleihen zu investieren.

Der Bestand an festverzinslichen Wertpapieren der Europäischen Zentralbank umfasst etwa 1,5 Billionen Euro, inklusive 1,2 Billionen an Staatsanleihen. Diese Staatsanleihen haben eine durchschnittliche Restlaufzeit von 8,4 Jahren. Die Europäische Zentralbank schichtet somit rund 142,9 Mrd. Euro jährlich, also 12,9 Mrd. Euro pro Monat um. Zählt man die übrigen Wertpapiere im Bestand (Pfandbriefe, Unternehmensanleihen) dazu, summiert sich der Wert auf rund 15 Mrd. Euro monatlich. Tatsächlich erfolgt dann also eine Verminderung nur um 5 Mrd. Euro. Die Europäische Zentralbank wird also jedes Jahr 900 Mrd. Euro drucken. Vom Einstieg in den Ausstieg der ultralockeren Geldpolitik kann also keine Rede sein.

EZB-Chef Mario Draghi hat eindeutig zu verstehen gegeben, dass an eine wirkliche Drosselung des Programms nicht zu denken ist. Im Gegenteil, das Programm würde wenn notwendig ausgeweitet und sogar über Ende 2017 hinaus verlängert werden. Realistisch gesehen, gibt es aus derartigen Programmen keinen Ausstieg. Ein Ausstieg würde die Staatsschuldenkrise in der Euro-Zone zurückbringen. Es herrscht Endzeitstimmung. Man versucht, das System künstlich am Leben zu erhalten. Immerhin verdienen die Geldgeber gerade jetzt Unsummen mit den Zinsen und Provisionen für die Bereitstellung des Geldes.

Italiens Schulden liegen bei 2,25 Billionen Euro und bei 135,5 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung. Ohne die massiven Käufe der EZB wäre Italien längst handlungsunfähig. Italien befindet sich dabei in bester Gesellschaft. Etlichen anderen Ländern geht es ähnlich. Portugals Schulden liegen bei 239,8 Mrd. Euro (131,7 Prozent), Frankreichs bei 2,17 Billionen (98,2 Prozent) und Spanien ist mit 1,11 Billionen Euro verschuldet (100,5 Prozent).

Ein Ausstieg aus dem Anleihenankaufprogramm würde diese Länder crashen lassen. Freiwillig würde die EZB das also niemals tun, sondern nur dann, wenn der Finanzmarkt sie dazu zwingt, sprich wenn der Euro kollabieren sollte.

Auf der anderen Seite des großen Teichs sieht es nicht viel besser aus. Auch die USA sitzen tief im Schuldensumpf fest, weshalb die US-Notenbank Dollars druckt, als gäbe es kein Morgen. Die Fed druckt wie die Europäische Zentralbank Geld und tauscht ebenfalls auslaufende Anleihen in neue um. Dabei werden rund 48 Mrd. US-Dollar pro Monat in Umlauf gebracht! Das sorgt für eine unvorstellbare Geldschwemme in den Vereinigten Staaten. Die Geldmenge hat sich derzeit um 7,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr vergrößert. Das entspricht einem Wachstum der Geldmenge um rund eine Billion (1.000 Mrd.!) Dollar pro Jahr.

Trotz der Geldschwämme stieg der Kurs des US-Dollars in den vergangenen Monaten stark an. Investoren erwarten, dass der neue US-Präsident Donald Trump in den nächsten Jahren mit seinem geplanten Konjunkturprogramm massiv Schulden machen und so die Inflation Fahrt aufnehmen wird. Die Flucht der Anleger aus US-Staatsanleihen lässt die Zinsen steigen und hat den Dollar damit im Schlepptau nach oben.

Wird die Rally des Dollar enden, wird der Goldpreis Rückenwind bekommen. Würde der Dollar noch stärker werden, werden US-Produkte im Ausland teurer, während ausländische Produkte in den Vereinigten Staaten einen Preisverfall erleiden. Das wäre dann eher kontraproduktiv für die US-Wirtschaft, die bereits mit den steigenden Zinsen zu tun bekommt. Die Schulden des privaten Sektors stiegen Ende September auf den Rekord von 47,0 Billionen Dollar und steigende Zinsen führen somit zu enormen Mehrbelastungen. Die Schulden des privaten Sektors liegen aktuell bei etwa 252 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Die Zinsen müssen jedoch steigen, wenn man die Inflation anschieben will.

Für Gold sind das alles hervorragende Aussichten. Gold hat den Anleger bisher bestens gegen die Auswirkungen des massiven Gelddruckens geschützt. Seit dem Start des ersten Gelddruckprogramms in den USA im Dezember 2008 stieg der Goldpreis um über 30 Prozent an. Die Europäische Zentralbank druckt derzeit mehr Geld als die Fed. Man kann sich also total entspannen und die derzeitigen günstigen Einstiegskurse für umfangreiche Käufe von physischem Gold nutzen.

Sollte der Euro in den nächsten Monaten weiter kräftig abwerten und weniger wert sein als ein Dollar, dürfte Gold einmal mehr die Kaufkraft der Anlegervermögen erhalten. Langfristig gibt es kein besseres Investment als Gold gegen das irrwitzige Gelddrucken der Notenbanken und die drohende Inflation.

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