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WKZ Wohnkompetenzzentren: Wahlgeschenk Baukindergeld?

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Hilft ein Baukindergeld Familien wirklich oder handelt es sich um einen Schmu im Vorfeld der Bundestagswahl?


 Ludwigsburg, 04.05.2017. Seit Jahren steigen die Mieten und Kaufpreise in den Metropolen Deutschlands massiv an und belasten damit immer mehr Familien. „Viele Familien können sich das Wohnen in den Städten oder in stadtnahen Gebieten überhaupt nicht mehr leisten und ziehen daher in die Peripherie. Neben zeitlichen Einschränkungen, steht dann meist ein zweites Auto auf der Agenda und oftmals lange Wege zur Arbeit und zu Einrichtungen wie beispielsweise Schulen oder Einkauf. Dies kann auch nicht die Lösung sein“, sagt Jens Meier, im Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren. Dass Familien zunehmend belastet sind, das weiß auch die Regierungskoalition. Und auffallen tut ihr dies besonders im Vorfeld der anstehenden Bundestagswahl. CDU und SPD überbieten sich dabei geradezu, was die Entlastung von Familien anbelangt. Doch der Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren ist sich unsicher, ob ein geplantes Baukindergeld wirklich zur Entspannung verhilft?

 

Das Baukindergeld war schon einmal im Gespräch, konnte politisch jedoch keine Mehrheit finden. Grundsätzlich will es Familien mit Kindern entlasten und diese in Wohneigentum bringen. Damit soll auch der Mietmarkt beruhigt werden und sich gleichzeitig die Vermögensverhältnisse im Land angleichen. Nach bisherigen Plänen ist es denkbar, dass dieses Baukindergeld als zusätzliche Jahreszahlung im Rahmen der Steuererklärung an Familien mit Kindern fließt. Außerdem wäre es denkbar, dass der Bund eigene Immobilien bevorzugt an die Immobilienentwickler abgibt, die familienfreundliches Wohnen planen. Wie hoch das Baukindergeld konkret ausfallen soll, darüber schweigt sich die Regierung allerdings derzeit aus. Bislang genannte Zahlen lassen eher vermuten, dass sich um den sprichwörtlichen Tropfen auf den heißen Stein handeln wird. 

 

„Überhaupt hat man den Eindruck, dass das Thema Baukindergeld eher in den Wahlkampf passt und Familien Hoffnung verschaffen soll“, meint der Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren. Bislang jedenfalls war die Legislaturperiode eher geprägt von „immobilienfeindlichen“ Themen. So sorgte die Mietpreisbremse zwar nachweislich nicht dafür, dass die Mietpreisentwicklung in Großstädten stagnierte. Sie schaffte jedoch ein investitionsfeindliches Umfeld für Neuinvestitionen hierzulande und schreckte damit den ein oder anderen Investor. Schlimmer noch: In die Legislaturperiode fiel auch die Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie, die jungen Familien den Immobilienkauf erschwerte, auch wenn sie sich diesen eigentlich leisten könnte. „Es erscheint also scheinheilig, wenn die Bundesregierung bislang ein Klima schuf, das Immobilienbesitz eher in Verruf brachte und nun auf die Vorteile des Wohneigentums pocht“, so Jens Meier.

 

Dabei wäre nach Meinung des Chefs der WKZ Wohnkompetenzzentren eine familienfreundliche Gesamtstrategie durchaus sinnvoll, die auch ein Baukindergeld beinhalten könnte. Hierzu wären aber mehrere Maßnahmen nötig. So sollte der Bund eigene Grundstücke an die Unternehmen geben, die es als gesellschaftliche Aufgabe verstehen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Was dies anbelangt, wären Genossenschaftsmodelle unbedingt zu fördern, da sie sich dem Gemeinschaftsgedanken und dem Wohl ihrer Mitglieder verschrieben hätten. Entstehende Vergünstigungen beim Erwerb der Grundstücke könnten direkt als Vorteil an die Genossenschaftsmitglieder übertragen werden. Der Staat hätte somit direkt sein Ziel einer familienfreundlichen Förderung und der Schaffung von Wohnraum erreicht.

 

Auch sollte über die Korrektur der Wohnimmobilienkreditrichtlinie über das sich einigen Wochen abzeichnende Maß hinaus nachgedacht und die Situation für Familien wieder auf dem Stand vor Einführung gebracht werden. „Nach unserer Ansicht steht die Wohnimmobilienkreditrichtlinie im Hinblick auf den Verbraucherschutz in keinem Verhältnis zu den Belastungen, die sich hierdurch für Familien und ältere Bürger ergeben“, meint der Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren abschließend.

 

Weitere Informationen unter: www.wohnkompetenzzentren.de

 

Die bundesweit vertretenen WKZ Wohnkompetenzzentren beraten Immobilien-Interessenten bei allen Fragen zum Kauf, zur Vermietung und zur Finanzierung. Die Beratung umfasst daneben neue Finanzierungsformen wie Optionskauf oder Mietkauf-Modelle. Neben eigenen Angeboten können die WKZ Wohnkompetenzzentren auf ein breites Partnernetzwerk zugreifen.

 

WKZ WohnKompetenzZentren

Ansprechpartner: Mario Waldmann

E-Mail: presse@wk-z.de



Web: http://www.wohnkompetenzzentren.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Mario Waldmann (Tel.: 07141-1469-800), verantwortlich.


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