Osisko Gold Royalties startet mit positivem Quartalsergebnis in das Jahr 2017
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Osisko Gold Royalties startet mit positivem Quartalsergebnis in das Jahr 2017

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Der operative Netto-Cashflow legte um 22 % auf 12 Mio. CAD zu, während der Bruttogewinn um 9 % auf 13,7 Mio. CAD anwuchs.

Mit einem ebenso erfolg- wie ereignisreichen 1. Quartal startete Osisko Gold Royalties (ISIN: CA68827L1013 / TSX: OR) in das laufende Geschäftsjahr. Nachdem der frankokanadische 'Förderzinsrechte'-Spezialist im Februar zunächst eine neue Silber-Stream-Vereinbarung für Taseko Mines 'Gibraltar'-Kupfermine abgeschlossen und anschließend im März seine zahlreichen Unternehmensbeteiligungen zum Teil deutlich aufgestockt hatte, konnten er in der vergangenen Woche auch noch positive Geschäftszahlen für das zurückliegende Startquartal 2017 vorlegen. So stiegen etwa die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr um 10 % auf 17,1 Mio. CAD an. Zudem konnte die Gesellschaft statt einer 'roten Null', wie noch im 1. Quartal 2016, ein Nettogewinn von 4,1 Mio. CAD bzw. 4 CAD-Cents pro Aktie ausweisen.



Dabei profitierte das Unternehmen von einem neuen Quartalsrekord bei den vereinnahmten Edelmetall-'Royalties', die mit insgesamt 10.418 Unzen Goldäquivalent, davon 96 % Gold und 4 % Silber, gegenüber dem 1. Quartal 2016 um 9 % zulegten. Ursächlich hierfür war vor allem der 5 %-ige Produktionszuwachs der 'Canadian Malartic'-Mine von Agnico-Eagle Mines und Yamana Gold, die mit 7.610 Unzen Goldäquivalent erneut den Löwenanteil zu Osiskos 'Royalty'-Einnahmen beisteuerte. Aber auch Richmont Mines 'Island Gold'-Mine, deren Fördermenge sich nahezu verdoppelte, sowie Nottaway Ressources 'Vezza'-Mine, deren Produktion gegenüber dem Schlussquartals 2016 allerdings um 22 % abnahm, trugen zur positiven Entwicklung der Förderzinserlöse bei. Darüber hinaus konnten erstmals 21.616 Unzen Silber aus dem neuen 'Gibraltar'-Silber-Stream verbucht werden. Dadurch fiel es am Ende auch nicht allzu sehr ins Gewicht, dass die anteilige Produktion von Goldcorps 'Éléonore'-Mine um 24 % zurückging.



Der operative Netto-Cashflow legte dennoch - trotz eines auf CAD-Basis leicht niedrigeren realisierten Goldpreises von durchschnittlich 1.620,- CAD pro Unze - um 22 % auf 12 Mio. CAD zu, während der Bruttogewinn um 9 % auf 13,7 Mio. CAD anwuchs. Der operative Gewinn sank dagegen aufgrund höherer allgemeiner Verwaltungskosten um 13 % auf 6,2 Mio. CAD. Und auch der bereinigte Gewinn nahm mit 6,6 Mio. CAD bzw. 6 CAD-Cents pro Aktie um rund 24 % ab, da u.a. Dividendeneinnahmen in Höhe von 1,6 Mio. CAD ausblieben.



Die eingangs erwähnten Investitionen, in deren Rahmen das Unternehmen zusätzliche Beteiligungen im Wert von 62,8 Mio. CAD erwarb, wobei man im Gegenzug allerdings auch Aktien im Wert von 22,5 Mio. CAD abstieß, reduzierte darüber hinaus den Barmittelbestand im Vergleich zum Jahresschluss 2016 um 15 % auf 423,6 Mio. CAD.



"Im Laufe des ersten Quartals haben wir unsere Strategie fortgeführt, die bereits zu Beginn unserer Aktivitäten im Juni 2014 etabliert wurde", resümierte Osiskos Chairman und CEO Sean Roosen. "Wir bauen weiterhin ein starkes Portfolio an 'Royalties' und 'Streams' auf, mit denen wir unsere 'Royalty'-Eckpfeiler 'Canadian Malartic' und 'Éléonore' ergänzen." Man sei außerdem sehr zufrieden mit dem Beteiligungsportfolio, das im Zuge erfolgreicher Bohrprogramme hervorragende Renditen liefere. So habe sich dessen Marktwert zum Stichtag 31. März 2017 bereits um rund 56 % auf 341,2 Mio. CAD erhöht.



Für das laufende Jahr rechnet man bei Osisko - https://www.youtube.com/watch?v=iHjwVUxAF0U - weiterhin mit 'Royalty'-Einnahmen von insgesamt rund 43.300 bis 46.100 Unzen Goldäquivalent. Hiervon dürften wieder ca. 70 % aus der Produktion der 'Canadian Malarctic'-Mine stammen. Grundlage für die Berechnung ist dabei ein angenommener Goldpreis von 1.250,- USD und ein Silberpreis von 18,- USD pro Unze sowie ein geschätzter USD-CAD-Wechselkurs von 1,3 zu 1.



Der für Osisko zuständige Analyst der Royal Bank of Canada (RBC), Dan Rollins, zeigte sich von den vorgelegten Quartalsergebnissen und dem noch einmal bekräftigten Ausblick für das Gesamtgeschäftsjahr überzeugt. Er wiederholte daher zu Beginn dieser Woche seine Kaufempfehlung und erhöhte darüber hinaus sein bisheriges Kursziel von 19,- auf nunmehr 20,- CAD.





Viele Grüße



Ihr



Jörg Schulte



















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