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Kaufen oder Mieten – das ist keine Frage

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Viele Menschen scheuen in Deutschland nach wie vor den Wohnungskauf. Bindung an Bankdarlehen, Bindung an Eigentum, hohe Investitionskosten und mehr Verantwortung – all das veranlasst mehr als jeden zweiten Deutschen (52,4 Prozent der Bevölkerung) dazu, weiterhin zur Miete zu leben. Dabei belegen zahlreiche Studien und Analysen das Gegenteil. Mieten mag auf den ersten Blick günstiger scheinen als Kaufen, ist es aber nicht.



Jährlich untersucht das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag von ACCENTRO, was sich für Menschen mehr lohnt. Ist ein Immobilienkauf sinnvoller und kostensparender oder zur Miete wohnen? Das Ergebnis ist eindeutig. Auch dem Wohnkostenreport 2017 zufolge ist der Erwerb von Wohneigentum nach wie vor günstiger als Mieten. Im Bundesdurchschnitt sparen Eigentumserwerber etwa 33 Prozent gegenüber Mietern. Dabei variieren die Einsparpotenziale naturgemäß je nach Region, da Angebot und Nachfrage sowie die Preisspanne zwischen Miet- und Kaufpreisen bundesweit unterschiedlich verteilt sind.

Am meisten können Selbstnutzer von Wohneigentum laut der aktuellen Analyse in Hamburg einsparen. In der Hansestadt beträgt der Vorteil derzeit 40 Prozent, dicht gefolgt von Frankfurt am Main mit 37 Prozent und Berlin mit 36 Prozent. In Stuttgart (23 Prozent) und München (24 Prozent) fallen die Sparpotenziale von Käufern hingegen am niedrigsten aus, doch selbst dort können Eigentümer beinahe ein Viertel ihrer Wohnkosten einsparen, wenn sie kaufen, statt zu mieten.  

 

Profitieren von der Niedrigzinsphase

 

Natürlich macht sich die andauernde Niedrigzinsphase bei diesen Untersuchungen bemerkbar. Wer heute ein Bankdarlehen zum Erwerb einer selbstgenutzten Immobilie aufnimmt, kann mit Recht von den historisch niedrigen Zinsen profitieren. Das IW Köln hat errechnet, dass demnach Käufer einer Durchschnittswohnung ihr Darlehen innerhalb von 35 Jahren zurückzahlen können, ohne mehr belastet zu werden als vergleichbare Mieter. Dabei berücksichtigt die Studie auch laufende Aufwendungen für fremdfinanzierte selbstgenutzte Wohnungen im Eigentum wie Zins, Tilgung und Instandhaltungskosten.

 

Risiko Anschlussfinanzierung?

 

Lohnenswert ist zudem der Blick jenseits der ersten zehn Jahre nach Erwerb einer Wohnung. Regelmäßig werden nach der Zehnjahresfrist die anfallenden Zinsen neu verhandelt. Und regelmäßig warnen dann Kritiker des Eigentumserwerbs vor „bösen Überraschungen“. Doch der Analyse zufolge steht fest, dass bei Anschlussfinanzierungszinsen von 3,5 Prozent noch 97 Prozent der Käufer nicht mehr belastet werden als Mieter, und selbst bei 4,5 Prozent Anschlussfinanzierungszinsen stehen noch immer 93 Prozent der Käufer besser da.

Fazit: Mieten oder Kaufen? Für die nächste Diskussion sollten man sich die oben genannten Argumente genau einprägen, denn die Zahlen sprechen für sich.

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Web: http://www.accentro.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Theis Jérôme (Tel.: 030 88 71 81 41), verantwortlich.


Keywords: Niedrigzinsphase, Anschlussfinanzierung, Wohneigentum, Eigentumswohnung Berlin, Immobilienkauf

Pressemitteilungstext: 351 Wörter, 2900 Zeichen. Als Spam melden

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