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Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau eG |

Glyphosat-Verbot: EU-Politik vertagt, bayerischer Mittelständler handelt

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Molkerei Berchtesgadener Land verankert Glyphosat-Verbot in Milchlieferbedingungen mit sofortiger Wirkung


Molkerei Berchtesgadener Land verankert Glyphosat-Verbot in Milchlieferbedingungen mit sofortiger WirkungPiding, 26.10.2017: Während der zuständige EU-Fachausschuss eine Entscheidung über ein Verbot bzw. ...

Piding, 26.10.2017: Während der zuständige EU-Fachausschuss eine Entscheidung über ein Verbot bzw. die umstrittene Zulassungsverlängerung von Glyphosat erneut vertagte, fällte der Aufsichtsrat der Molkerei Berchtesgadener Land gestern eine klare, einstimmige Entscheidung: Mit sofortiger Wirkung wird die Anwendung jeglicher Totalherbizide in der Grünland- und Ackerbaubehandlung verboten.

Das Glyphosatverbot gilt damit ab sofort für alle 1.800 Genossenschaftsmitglieder, deren Milch in Piding verarbeitet wird. Geschäftsführer Bernhard Pointner, der gemeinsam mit dem Vorstand diese Entscheidung vorbereitet und empfohlen hat: "Es gibt in unserem Milcheinzugsgebiet keine Notwendigkeit, ein Totalherbizid einzusetzen, dessen wissenschaftliche Bewertung hinsichtlich Auswirkungen auf Mensch und Umwelt kontrovers ist."

Mit dieser Entscheidung geht die mittelständische Molkereigenossenschaft konsequent den Weg, ihr Wirtschaften an den Leitplanken der Nachhaltigkeit auszurichten. Bereits 2010 entschied man sich für gentechnikfreie Fütterung. Die Landwirte erhalten seit Jahren einen fairen Preis für ihre Milch, in der viel Arbeit steckt. Die Kunden erhalten ein Produkt bester Qualität.
Die beschlossenen Regelungen werden in die Milchlieferbedingungen aufgenommen und die Einhaltung über das bestehende Qualitätsmanagement-Tool QSSM extern überwacht.

"Die Wertschätzung, die Bürger und Bürgerinnen mit dem Kauf unserer Milchprodukte den Landwirten gegenüber zum Ausdruck bringen, ist für uns eine Verpflichtung. So auch diese Entscheidung, entgegen dem Gesetzgeber, der den Einsatz der umstrittenen Totalherbizide zulässt", so Bernhard Pointner. "Ich kann hinter dem Hinauszögern einer Entscheidung der Politiker nur starke Lobbykräfte vermuten und fordere deshalb die deutsche Politik auf, sich endlich für ein schnelles Glyphosatverbot stark zu machen."

Die Molkerei Berchtesgadener Land ist eine renommierte Molkereigenossenschaft mit rund 1.800 Landwirten zwischen Watzmann und Zugspitze im Grünlandgürtel der Alpen. Knapp 500 Landwirte wirtschaften heute schon anerkannt ökologisch. Die Molkereivertreter stellen sich ihrer Verantwortung gegenüber Mensch, Tier und Umwelt und verfolgen konsequent und transparent Nachhaltigkeitsziele. Für ihr außerordentliches Nachhaltigkeitsengagement ist die Molkerei Berchtesgadener Land als mittelgroßes Unternehmen für den 10. Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert, der im Dezember verliehen wird.

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Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau eG
Barbara Steiner-Hainz
Hockerfeld 5-8
83451 Piding
08651 / 7004-1150
barbara.steiner-hainz@molkerei-bgl.de
http://bergbauernmilch.de/

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Barbara Steiner-Hainz (Tel.: 08651 / 7004-1150), verantwortlich.


Keywords: Glyphosat, Milchwirtschaft, Molkerei, Berchtesgadener Land, Ackerbau, Totalherbizid

Pressemitteilungstext: 347 Wörter, 2957 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

Unternehmensprofil: Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau eG

Die Molkerei Berchtesgadener Land, gegründet 1927 als Genossenschaft, erfasst heute die Milch von 1800 Landwirten in der Alpenregion zwischen Zugspitze und Watzmann. Am einzigen Produktionsstandort in Piding im südöstlichen Zipfel von Deutschland sind 380 Mitarbeiter beschäftigt. Das Sortiment aus Bio-Alpenmilch wird national, das grüne Premiumsortiment aus der Berg- und Alpenregion mit Schwerpunkt in Süddeutschland vermarktet. Mehr als 200 Mio. Packungen mit dem Schriftzug „Berchtesgadener Land“ konnte die Molkerei 2015 absetzen und erwirtschaftete insgesamt einen Umsatz von 205 Millionen Euro. Mit Investitionen in den Bereichen Ökologie, Soziales und Ökonomie erweitert die Molkerei kontinuierlich ihr Engagement im Nachhaltigkeitsbereich, neben Herkunft und Fairness der dritte Grundpfeiler des Genossenschaftsmodells. Europaweit wird aktuell mit 39,85 Cent brutto* einer der höchsten konventionellen Milchpreise an die Bergbauern ausbezahlt (*Stand Juni 2016 bei 4,0% Fett und 3,4% Eiweiß inkl. 10,7% landwirtschaftliche Vorsteuer)


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