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Daytrading – Der Devisenhandel und die Technische Analyse

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Wer träumt nicht vom schnellen Geld an der Börse? Nun, diese Erwartung ist sicher etwas unrealistisch. Dennoch erhoffen sich viele Börsianer natürlich genau das. Ein Markt, der hierbei äußerst beliebt ist, ist der für Devisen. Im sogenannten Forex-Markt – oder kurz FX-Markt genannt – kann man Währungspaare gegeneinander handeln. Man schließt also eine Wette auf den Wechselkurs zweier Währungen ab.



Mit einem täglichen Handelsvolumen von mehreren Billionen US-Dollar, ist der FX-Markt der größte und liquideste der Welt. Das bietet den Vorteil enger Spreads, also kleiner Differenzen zwischen An- und Verkaufskurs. Zudem kann man aufgrund der verschiedenen Zeitzonen von Sonntagabend bis Freitagabend ohne Unterbrechung handeln. Das Risiko von Kurssprüngen über Nacht ist damit nahezu eliminiert, was Tradern mehr Sicherheit gibt.

  

Wer im Devisenhandel wirklich erfolgreich sein will, sollte natürlich über den Markt Bescheid wissen, sich mit der Wirtschaft auskennen und wissen, was Kurse beeinflusst. Zudem ist die Handelsfrequenz von Bedeutung. Viele Teilnehmer des Devisenmarktes sind Spekulanten, die auf sehr kurzfristiger Basis handeln. Ihr Handelssystem besteht in der Regel in der aus der Wette auf bestimmte Ereignisse, dem sogenannten Event-Trading, oder der charttechnischen Analyse.

 

Diese findet gerade im Daytrading eine flächendeckende Anwendung, da ökonomische Analysen eher längere Halteperioden erfordern. Durch die große Verbreitung kann man in eingeschränkter Form auch sicher von der selbsterfüllenden Prophezeiung sprechen. Denn wenn viele Marktteilnehmer entsprechend bestimmter Chartmuster handeln, können sich die Vorhersagen tatsächlich erfüllen. Aber natürlich ist das beileibe nicht immer der Fall.

 

Bei der Technischen Analyse können mithilfe von Charttools selbst entsprechende Indikatoren eingezeichnet werden, beispielsweise Fibonacci Retracements. Wer mehr Erfahrung hat, kann sich auch selbst Handelssignale programmieren – so zum Beispiel mit dem Expert Advisor. Es stehen aber auch Handelssysteme bzw. Indikatoren von anderen Tradern zur Verfügung, falls man sich lieber Expertise einkaufen möchte. Doch Vorsicht, Sie müssen immer verstehen, was Sie tun.

  

Außerdem ist Obacht beim Einsatz der Hebelwirkung geboten. Denn da im Devisenhandel mitunter auf sehr geringe Kursdifferenzen spekuliert wird, werden oft Instrumente wie CFDs eingesetzt, die über eine Hebelwirkung verfügen. Da dieser Hebel in beide Richtungen wirkt, also Gewinne und Verluste vervielfacht, sollte man über ein gutes Risikomanagement verfügen und stets mit Stop-Loss-Ordern arbeiten.


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