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Letzte Pelzfarm Deutschlands steht in Rahden (Nordrhein-Westfalen)

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Seit Jahren hat sich das Deutsche Tierschutzbüro dafür eingesetzt, dass Pelzfarmen in Deutschland geschlossen werden.

Immer wieder haben die Tierrechtler Bildaufnahmen an Nerzfarmen erstellt und die Betreiber wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz angezeigt. Auch wurde in den letzten Jahren immer wieder Strafanzeige erstattet, doch dies alles hat nicht zur Schließung der Farmen geführt, die sich meist gut versteckt im Wald befinden. "Niemand soll diese Tierquälerei sehen, darum liegen Pelzfarmen und auch Mastanlagen meist weit außerhalb irgendwo hinter hohen Mauern und Bäumen", so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Tierschutzbüros.



Nach einer Änderung der Tierschutznutztierverordnung vor einigen Jahren haben viele Pelzfarmen in Deutschland geschlossen. Die Änderung sah deutlich mehr Platz und Schwimmbecken für die Tiere vor. Allerdings haben nicht alle Nerzfarm-Betreiber die Vorgaben umgesetzt, dementsprechend groß war die Kritik. "Die Farmen wurden illegal betrieben, da sie sich nicht an die gesetzlichen Vorgaben gehalten haben", kritisiert Peifer, der fast alle Pelzfarmen in Deutschland in Augenschein genommen hat.



In den letzten Wochen sind allerdings weitere Farmen geschlossen worden, zuletzt eine Hobbyfarm in der Nähe von Osnabrück und die letzte Pelzfarm in Sachsen-Anhalt bei Magdeburg. Nach einer aktuellen Recherche gibt es nur noch eine Pelzfarm in Deutschland, und zwar in Rahden (Nordrhein-Westfalen), dort werden ca. 4.000 bis 5.000 Tiere gehalten. Vor wenigen Jahren wurden noch über 30 Farmen in Deutschland betrieben. "In engen Käfigen auf Gitterböden müssen die Wildtiere leben, zu fressen gibt es meist nur Fischabfälle, denn diese sind billig. Nach nur wenigen Monaten werden die jungen Tiere meist vergast, um sie zu töten, und dann wird ihnen das Fell abgezogen", so Peifer, der sich schon seit 18 Jahren mit dem Thema Pelztierzucht beschäftigt.



Mit großangelegten Kampagnen versuchen die Aktivisten des Deutschen Tierschutzbüros die Bevölkerung zu informieren. Denn das Schließen der Pelzfarmen in Deutschland hat leider nicht zur Folge, dass weniger Pelze im Land gekauft werden. "Die Nachfrage an Pelz ist sehr hoch, meist kommen die Felle aus China, Finnland und Polen, dort boomen die Pelzfarmen leider derzeit", kritisiert Peifer. Aktuell führt das Deutsche Tierschutzbüro eine Kampagne gegen das Kaufhaus Breuninger durch, das immer noch Echtpelz im Sortiment anbietet. Die Tierrechtler zeichneten das Kaufhaus im Dezember als herzlosestes Unternehmen 2017 aus und riefen zum bundesweiten Boykott auf.



Weitere Informationen zur aktuellen Breuninger-Kampagne unter: https://www.breuninger-pelz.de/


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Jan Peifer (Tel.: 030-27004960), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 385 Wörter, 3014 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

Unternehmensprofil: Deutsches Tierschutzbüro e.V.


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