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Rüdinger Spedition GmbH |

Spedition-Rüdinger-Schaf-Herde optimiert ökologischen Fußabdruck

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Mit acht Schafen und einem Lämmchen produziert die Rüdinger-Spedition ab dem 1. April 2018 auf den Rasenflächen des Betriebsgeländes keine Schadstoffe mehr.

Krautheim, Hohenlohe, 1. April 2018. Acht Schafe und ein Lämmchen sind die jüngste innovative Idee des Preisträgers "Rüdinger-Spedition", der erst vor wenigen Tagen anlässlich einer Festveranstaltung der VerkehrsRundschau in München den 1. Preis in der Disziplin "Digitalisierung - Logistik 4.0" erhielt. Natürlich hätte man den weiteren Preis zum Thema "Umwelt" auch gerne abgeräumt, aber dieser Hinweis - man sieht es dem Logistik-Fachmann Roland Rüdinger an - ist wohl nicht ganz ernst gemeint. Aus Gründen des Schutzes von Kindern und Jugendlichen ist das Lämmchen übrigens im Bild nicht abgebildet.



Acht erwachsene Schafe sind für die Spedition noch nicht die volle Sollstärke an tierischer Hilfe, die man sich unter den Mitgliedern der Geschäftsleitung vorstellt. Zunächst sollen sich aber diese 8 ausgewählten Vertreter für erste Forschungsergebnisse durch die Rasen und Wiesen der Speditionen hindurchfuttern. Später plant man mit dem Kauf und der Bebauung neuer Lagerflächen und der dazu passenden Wiesen und Rasenflächen, mehr dieser tierischen "Rasenmäher" anzustellen.



Vor einem ersten Einsatz war allerdings mit den zuständigen Behörden und auch mit Vertretern von Tierschutz-Organisationen zu klären, wie viele Stunden pro Tag diese Tiere eingesetzt werden dürfen. Außerdem musste geklärt werden, wie die neuen Mitarbeiter gefahrlos im Speditionsalltag eingesetzt werden können. Man einigte sich auf die Einkleidung mit Warnwesten im Corporate Design der Spedition, das selbstverständlich auch einen werblichen Charakter widerspiegeln soll. Einigen konnte man sich mit dem früheren Besitzer, dass alle Schafe unter der Leitung eines älteren Tieres, des sogenannten Leithammels, autark auf dem Firmengelände und den angrenzenden Grundstücken arbeiten dürfen. Auf eine Mindest-Abgrasung als Anforderung wurde bewusst verzichtet, um die Tiere nicht zu überlasten. Die kleine Gruppe der tierischen Mitarbeiter kann selbst über deren Arbeitszeiten entscheiden.



Zwei Bereiche machten Kopfzerbrechen, nämlich zunächst die Bezahlung, die man aber dahingehend lösen konnte, alle dieser Rasenmäher mit der Aussicht auf eine weitere Mahlzeit am kommenden Tag auf einem nächsten Grundstück zu belohnen, ein wirtschaftlich sinnvolles Schneeball-System. Zweitens war zu klären, ob man es den Schafen überlassen wollte, sich von Standort zu Standort der Rüdinger-Spedition zu bewegen, oder alle in einem der zahlreich zur Verfügung stehenden Planentieflader zum folgenden Betriebsort zu fahren. Planentieflader eignen sich zum Schaftransport deshalb hervorragend, weil die Tiere auch ohne große Sprünge sehr bequem auf die Ladefläche finden. Damit die Tiere gesund bleiben, verzichtete man auf eine selbst organisierte Verlegung.



Für 2019 ist der Einsatz von weiteren 35 Schafen geplant, die zusätzlich 20 Lämmchen schon in jungen Monaten zur Mitarbeit anlernen. Noch nicht einigen konnte man sich, ob jedes Schaf einen Namen und konsequent dann auch ein Namensschild bekommt und ob Mitarbeiter den tierischen Freunden ein Leckerli geben dürfen, ohne dass deren Appetit anschließend leidet.



Schafwolle, die nun zusätzlich in regelmäßigen Abständen anfällt, wird gesammelt und einmal im Jahr lässt die Spedition daraus dicke Wollstrümpfe in den Farben Orange und Blau für die Mitarbeiter anfertigen. Lammbraten wurde übrigens von der Geschäftsleitung ab dem 1. April 2018 von sämtlichen kulinarischen Events des Unternehmens gestrichen. Ihn gibt es in Zukunft weder auf Kundentagen, noch zu regelmäßigen gemeinsamen Essen mit Mitarbeitern oder Geschäftsessen in einem der herausragenden Restaurants in Hohenlohe.



An den Tagen der sogenannten Schafskälte zwischen dem 4. und 20. Juni eines jeden Jahres sind die Mäharbeiten unterbrochen und der ohnehin etwas antiquierte Ausdruck "Schafkopf", der laut Duden früher einen dummen, einfältigen Menschen bezeichnete, wird offiziell im Sprachgebrauch des Logistik 4.0-Dienstleisters nicht mehr gerne gehört. Dagegen bekommen Logistiker und LKW-Fahrer an jedem Arbeitstag 5 Minuten die Sondererlaubnis, eine Runde Schafkopf während der Arbeitszeit zu spielen.



Um den Ehrgeiz der neuen Rüdinger-Spezialisten noch weiter zu steigern, wird zukünftig einmal alle 4 Wochen das "Lamm des Monats" mit einer Urkunde geehrt und dieser Sieger darf sich die schönste Stelle auf dem jeweils nächsten Betriebsgelände-Rasen aussuchen.



Die Geschäftsleitung erhofft sich einen Nachahmungseffekt durch andere Speditionen in Deutschland und bittet die eigene Spezialisten-Truppe, während der Arbeitszeiten nicht mit den Schafen zu kuscheln, denn das behindert die perfekte Abwicklung der täglich anstehenden Logistikaufgaben und gleichzeitig ebenso die tierische Flotte beim Kürzen der Halme.



Mehr zum 1. Preis in der Disziplin "Logistik 4.0" der Zeitschrift VerkehrsRundschau erfahren Sie auf der Rüdinger-Homepage zum Thema.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Roland Rüdinger (Tel.: +49 7131 576761), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 718 Wörter, 5738 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

Unternehmensprofil: Rüdinger Spedition GmbH


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