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DIHK-Hauptgeschäftsführer Wansleben zur Versteigerung der 5G-Mobilfunkfrequenzen: Mehr als zwei Drittel der Betriebe sehen in der Digitalisierung Chancen für neue Geschäftsmodelle

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Zur Diskussion über die Versteigerung der 5G-Mobilfunkfrequenzen erklärt DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben im Vorfeld der heutigen DIHK-Veranstaltung „Industrie 4.0“: Mehr als zwei Drittel der Betriebe sehen in der Digitalisierung Chancen für...

Berlin, 13.11.2018 (PresseBox) - Zur Diskussion über die Versteigerung der 5G-Mobilfunkfrequenzen erklärt DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben im Vorfeld der heutigen DIHK-Veranstaltung „Industrie 4.0“: Mehr als zwei Drittel der Betriebe sehen in der Digitalisierung Chancen für neue Geschäftsmodelle

„Künstliche Intelligenz und der neue Mobilfunkstandard 5G bieten enorme Chancen für Industrie und Wirtschaft, auch für die Mobilität der Zukunft. Die Digitalisierung verspricht schnelle Prozesse und bessere Kundenbeziehungen. Viele Unternehmen haben die Chancen der Industrie 4.0 etwa in der Automatisierungstechnologie längst erkannt und entwickeln schon heute innovative Produkte und Dienstleistungen. Die gute Nachricht ist: Mehr als zwei Drittel der Betriebe sehen in der Digitalisierung Chancen für neue Geschäftsmodelle. Allerdings hinken Politik und Verwaltung oft hinterher, hierfür die richtigen Voraussetzungen zu schaffen. Gerade in den ländlichen Regionen ist das Internet für neue Geschäftsmodelle leider oft viel zu langsam. Mehr als 20.000 Gewerbegebiete sind immer noch nicht ans Glasfasernetz angeschlossen. Und auch der Ansatz der Bundesregierung, mehr Haushalte, Schienen, Autobahnen und Bundesstraßen mit 5G-Mobilfunk zu versorgen, wird nicht ausreichen, um überall schnelles Internet zu bekommen. Die Politik sollte die 5G-Frequenzen daher in zwei Stufen versteigern: Erst wenn die ländlichen Räume versorgt sind, sollten auch die attraktiven stadtnahen Gebiete zugeteilt werden.“

Hintergrund zur heutigen Veranstaltung:

Industrie 4.0 als neuer Exportschlager Deutschlands? Industrie 4.0 macht nicht an den Grenzen Deutschlands halt. Viele Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer haben die hohen Wachstumspotenziale bereits erkannt und sind auf entsprechende Dienstleister zugegangen. Fragen zur Integration von Anwendungen der Künstlichen Intelligenz, aber auch der Schutz von sensiblen Firmendaten, stehen aktuell besonders im Zentrum der Aufmerksamkeit der Unternehmen.

Um den Mittelstand bei digitalen Transformationsprozessen zu unterstützen, haben Politik und Verbände eine ganze Reihe von Initiativen und Programmen aufgelegt. Vor knapp drei Jahren fiel der Startschuss zur Roadshow „Industrie 4.0@Mittelstand“ mit dem Ziel, das erarbeitete Wissen der Plattform Industrie 4.0 den KMUs insbesondere in den Regionen besser zugänglich zu machen.

Auf der heutigen Veranstaltung wollen wir nachfragen: Wo stehen wir? Was bringt die Zukunft? Was ist dran an der These „Industrie 4.0 war gestern, Künstliche Intelligenz ist heute.“ und wie steht es um die internationale Dimension der Industrie 4.0?


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