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Management-Institut Dr. A. Kitzmann |

Die Kraft der positiven Aggressionen

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Einmal im Leben so richtig wütend werden – den Worten und Taten freien Lauf lassen und ohne Rücksicht auf die Umgebung und andere Menschen allen Zorn und Ärger einfach rauslassen …

 



 

Wer bei diesen Worten eine unbändige Sehnsucht verspürt, dem sei dringend geraten, das Wütend-Werden endlich zu lernen. Gefühle, die da sind, müssen raus. Wie ein Hund, den man Gassi führt.

 

Dass Aggressionen insbesondere im Berufsleben ein schlechtes Image haben, ist gut. Jedoch hat sich nicht jedes schlechte Benehmen gleich in Luft aufgelöst. Manche Aggressionen, Beleidigungen oder Diskriminierungen sind so subtil geworden, dass sie nur schwer erkennbar und kaum nachzuweisen sind.

 

TIPP: Prüfen Sie Ihre Erlebnisse und Erfahrungen, die Sie mit Kollegen oder Vorgesetzten gemacht haben. Hat jemand einfach seine Emotionen nicht im Griff oder erleben Sie gezielte Aggressionen? Wird es um Sie herum laut oder sind die Verletzungen leise und kaum sichtbar? Es gibt eine Grenze zwischen Aggressionen und Mobbing. Mobbing-Opfer sind die Zielscheibe für Aggressionen, die auf einer anderen Ebene stattfinden und mit denen die Täter nicht umgehen können. Auch deshalb ist Mobbing ein schwieriger Prozess, der allein kaum durchzustehen ist.

 

Der Umgang mit Kolleginnen und Kollegen, Kunden, Lieferanten und Vorgesetzten ist nicht immer einfach. Nicht jede Person ist stets freundlich und die eigene Laune hat auch so ihre Tücken. Im täglichen Miteinander ein angenehmes Betriebsklima zu halten, ist an manchen Tagen schlicht unmöglich. Dies kann das erste Anzeichen sein, sich mit den eigenen Aggressionen zu beschäftigen.

 

•          Was ist heute passiert?

•          Was war unangenehm, ärgerlich, peinlich?

•          Was hat sich daraus ergeben?

 

Eine alltägliche Situation kann rasch zu explosivem Verhalten führen, das weder sinnvoll noch gerechtfertigt wird. Menschen, die nicht explodieren können, werden leiden. Sie suchen Schuldige, bemitleiden das eigene Unvermögen und strengen sich an, den Kummer zu verheimlichen. Die Reflexion zu den Geschehnissen des Tages ist nötig, um den Aggressionen Raum zu geben bzw. sie zu erkennen.

 

TIPP: Registrieren Sie Ihre Ärgernisse wie auf einer Beschwerdeliste: Die Zahnpasta-Tube war leer, die Kaffeedose nicht nachgefüllt. Das Stehen im Stau hat Zeit gekostet, deshalb den Anfang der Sitzung versäumt. Wie viele Punkte kommen auf Ihrer Liste zusammen, bis Ihnen der Kragen platzt? Welche Strategien haben Sie, um den Ärger auszuhalten, den Sie in diesen Momenten erleben?

 

Gesundheitlich gesehen schadet jeder Ärger, der hineingefressen, starr erduldet oder ausgesessen wird. Statt sich selbst zu schaden, sollte Ärger hinausgelassen werden.

 

•          Den Müllcontainer in der Tiefgarage anschreien,

•          Einen Plastikeimer mit Wucht über den Flur treten,

•          Papierknäule an die Wand werfen,

•          Das Sitzungsprotokoll zerfetzen …

 

sind nur einige Strategien, die sich im eigenen Büro oder an abgelegenen Orten verwirklichen lassen. Die Schäden sind überschaubar, meistens marginal. Was all diese Strategien gemeinsam haben, ist körperliche Aktivität. Ob sich die Lungen mit Luft füllen, der Brustkorb sich weitet, Arme oder Beine weite Gesten machen  - wichtig ist, dass aus der eigenen Bewegung etwas geschieht. Der körperlichen Aktivität folgt ein gutes Gefühl der Freiheit, der Leere, der Erschöpfung. Dabei ist nicht wichtig, was passiert ist. Nur, dass etwas passiert ist und dass es aus eigenem Antrieb geschehen ist. Eine Situation selbst gestaltet zu haben, macht zufrieden.

 

TIPP: Sie können auch die Bedeutung der alltäglichen Situationen umwidmen. Wer sagt, dass es schlimm ist, zu spät zu kommen? Nur wer zu spät kommt, gibt anderen die Chance, die Geschehnisse in die eigene Hand zu nehmen. Hier wird nichts verpasst oder versäumt, sondern anderen eine Option eröffnet, die erst aus dem eigenen Fehlen entstanden ist. Mit diesem Bewusstsein im Kopf wird sich ein Zu-Spät-Kommer nicht mit schuldbewusstem Gesichtsausdruck in den Raum stehlen, sondern selbstbewusst fragen: Wie weit seid ihr ohne mich gekommen?

 

Um Situationen eine andere Sichtweise zu verleihen, braucht es

•          Phantasie

•          Kreativität

•          Mut.

 

Dabei ist es nicht wichtig, dass andere Menschen wissen, wie die eigene Umdeutung aussieht. Schon allein die Beschäftigung mit einer anderen Interpretation führt dazu, dass der eigene Ärger sich auflöst und der wütende Gesichtsausdruck einem Grinsen weicht. Dieses Erlebnis prägt und sollte eine vergleichbare Situation wiederkehren, ist das Grinsen wieder da. Wer seine Wut so umdeutet, hat den positiven Umgang mit Aggressionen gelernt.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Dr. Jana Völkel-Kitzmann (Tel.: 01721561000), verantwortlich.


Keywords: Kraft, Aggression, Gefühle, Emotionen, Management, Umgang, Kommunikation, Verhalten,

Pressemitteilungstext: 658 Wörter, 4943 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

Unternehmensprofil: Management-Institut Dr. A. Kitzmann



Das Management-Institut Dr. A. Kitzmann ist ein Weiterbildungsanbieter, der sich vornehmlich an Fach- und Führungskräfte aus Wirtschaft und Verwaltung wendet. Das Institut ist 1975 gegründet worden und hat sich auf die Weiterbildung von Fach- und Führungskräften spezialisiert.

Das Institut bietet Weiterbildung in Form von offenen und Inhouse Seminaren sowie Einzelcoachings, Workshops und Vorträgen an. Offene Seminare werden zu mehr als 75 verschiedenen Themen an den Standorten Münster, Hamburg, Berlin, Hannover, Leipzig, Köln, Frankfurt, Nürnberg, Stuttgart, München, Amsterdam, Brüssel, Wien, Zürich und Warschau angeboten. Firmeninterne Weiterbildungsmaßnahmen werden in der gesamten DACH- und Benelux-Region durchgeführt.

Ziel des Instituts ist eine praxisgerechte Vermittlung der wichtigsten Schlüsselqualifikationen für Fach- und Führungskräfte. Die zugrundeliegende Philosophie geht davon aus, dass auch in einer Leistungs- und Konkurrenzsituation wichtige menschliche Fähigkeiten im Vordergrund stehen. Der ermittelte Trainingsbedarf wird in maßgeschneiderten Trainingslösungen umgesetzt.

Derzeit arbeiten für das Institut an den elf Standorten 75 Seminartrainer/innen, die über eine abgeschlossene Hochschulausbildung verfügen, mehrere Jahre Führungspraxis aufweisen und eine Trainerausbildung des Management-Instituts Dr. A. Kitzmann absolviert haben. Die Trainer/innen fühlen sich der humanistischen Psychologie verpflichtet.

Dr. Arnold Kitzmann

Gründer und geschäftsführender Gesellschafter des Instituts ist Dr. Arnold Kitzmann. Kitzmann studierte Psychologie an der Westfälischen Wilhelms Universität in Münster und promovierte anschliessend in Ulm. Seine Ausbildung zum Psychotherapeuten absolvierte er schließlich in Münster, wo er 1975 das Management-Institut Dr. A. Kitzmann gründetet. Kitzmann ist Autor der Bücher „Massenpsychologie und Börse“, Gabler Verlag 2008, „Persönliche Arbeitstechniken und Zeitmanagement“, 3. Aufl. Ehningen 1998, „Grundlage der Personalentwicklung“, Lexika-Verlag München 1982 und „Das Assessment-Center“, BVB Bamberg, 3.Auflage 1990. Außerdem sind über 100 Artikel über die Arbeit des Instituts in Fachzeitschriften erschienen.

Dr. Gunnar Kitzmann

Nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre (Dipl.-Kfm.) an den Universitäten European Business School (ebs) in Oestrich-Winkel, ESC Rouen und Pennsylvania State University arbeitete Gunnar Kitzmann bei der Investment Bank Lehman Brothers in London im Bereich Mergers & Acquisitions (M&A) bis 2006. Seitdem ist er im Management-Institut Dr. A. Kitzmann als geschäftsführender Gesellschafter in der zweiten Familiengeneration tätig. Zwischenzeitlich absolvierte Gunnar Kitzmann seine Promotion an der European Business School (ebs) in Oestrich-Winkel. Er ist Autor des Buches “Implikationen der Flow-Theorie für Dienstleistungsanbieter”, AVM München, 2011.

Dr. Jana Völkel-Kitzmann

Nach ihrem Studium der Betriebswirtschaftslehre (Dipl.-Kffr.) an den Universitäten European Business School (ebs) in Oestrich-Winkel, Université Lille und San Francisco State University schloss sie ihre Promotion an der ebs an. Anschließend arbeitete Jana Völkel-Kitzmann bei der Investment Bank Morgan Stanley im Bereich Mergers & Acquisitions (M&A) in Frankfurt und in London bis 2007. Seitdem ist sie im Management-Institut Dr. A. Kitzmann als geschäftsführende Gesellschafterin in der zweiten Familiengeneration tätig. Frau Völkel-Kitzmann ist Autorin des Buches “Private Equity in Deutschland”, Gabler, 2005.


Der folgende Link führt Sie zu dem Imagefilm vom Management-Institut Dr. A. Kitzmann:
https://www.youtube.com/watch?v=W_y6--yS6bI

Pressestimmen:

"Das Management-Institut Dr. A. Kitzmann in Münster setzt vor allem teilnehmeraktivierende Methoden ein. Laufender Wechsel von Einzelarbeit zur Partnerarbeit, zur Kleingruppenarbeit, zur Plenumdiskussion wird von Kitzmann zum „know-how“ eines guten Seminars gerechnet."
Die Welt

„Die Seminarteilnehmer erhalten wichtige Impulse für ihren Arbeitsalltag. Sie frischen ihr Wissen auf und optimieren es. Sehr gut profitiert man auch vom Erfahrungswissen anderer. Man nimmt sich Zeit zum produktiven Nachdenken über neue Trends und aktuelle Entwicklungen. Da die Seminarinhalte an die eigenen Erfahrungen anknüpfen, ist ein sehr hoher Praxisbezug vorhanden.“
Markt & Wirtschaft


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