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Venenentdeckung eröffnet für MAG Silver signifikantes Explorationspotenzial

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Das erste Bohrloch der ‚Venadas'-Ader schnitt Gehalte von bis zu 392 g/t Silber und 5,54 g/t Gold.

Das kanadisches Explorations- und Entwicklungsunternehmen MAG Silver (ISIN: CA55903Q1046 / TSX: MAG) hat eine nordöstlich verlaufende, hochgradig mineralisierte Ader auf seinem ‚Juanicipio'-Projekt entdeckt, die dem Unternehmen und seinem Projektpartner Fresnillo ein großes Explorationspotential bescheinigt.

Damit ist die ‚Venadas'-Ader die erste mineralisierte Ader im gesamten Fresnillo-Distrikt, die winkelig zu den historisch abgebauten, Nordwest (NW)-orientierten Adern ausgerichtet ist. Anzumerken ist hierbei, dass weiter entfernt andere, und zwar viel größere Nordost (NO)-Strukturen mit intensiver Oberflächenveränderung auf ‚Juanicipio' bekannt sind, welche jetzt als vorrangige Explorationsziele gelten. Keine davon wurde allerdings jemals direkt bebohrt, bis jetzt!

Konkret wurde die ‚Venadas'-Ader aus einer Ausrichtung von fünfzehn zuvor nicht miteinander verbundenen Abschnitten abgeleitet, bevor sie in einer unterirdischen Erschließung mit einer 1,1 m breiten Ader geschnitten wurde, die Gehalte von 116 g/t (3,4 Unzen pro Tonne) Silber (Ag) und 3,16 g/t Gold (Au) lieferte. Das erste Bohrloch, das speziell für die Prüfung der ‚Venadas'-Ader entwickelt wurde, schnitt bei einer Bohrbreite von 3,0 m Gehalte von bis zu 392 g/t (11,5 Unzen pro Tonne) Silber und 5,54 g/t Gold. Alle Abschnitte enthalten zudem Basismetalle, wenn auch nur in vernachlässigbaren Konzentrationen. Aufgrund der Höhe von mehr als 1.750 m, wobei sich die meisten Adern sogar noch deutlich höher befinden als die Spitze der ‚Valdecañas'-Ader in 1.850 m, deutet schlussendlich auf eine sehr hohe Gesamtposition im Modell der Venenzonierung hin und bescheinigt ‚Venadas' damit ein erhebliches Potenzial.

"Wir sprechen hier von einem völlig neuen und bisher unbekannten Venentrend, der den erwarteten NW-Ausrichtungen der seit fast 500 Jahren abgebauten Venen in den bekannten Teilen des Fresnillo-Distrikts entgegengesetzt ist", veranschaulichte MAG Silvers CEO Dr. Peter Megaw und ergänzte:"Wir denken, dass das sehr wichtige Kontrollpunkte für das gesamte Mineralisierungssystems sein könnten, da die Ader ‚Valdecañas' breiter und goldreicher wird, wo ‚Venadas' und seine mutmaßlichen Brüder sie durchqueren. Von zentraler Bedeutung ist, dass die bisherigen Schnitte alle in hohen Lagen liegen, was uns dazu veranlasst, in die Tiefe zu bohren, um zu sehen, ob sie zunehmen."

MAG Silver - https://www.youtube.com/watch?v=Zsk3jL0IPMk&t=28s - zieht aus der Entdeckung diverse erfolgversprechende Schlüsse. Zunächst einmal eröffnet die Erkennung der NO-orientierten Venen, die sich von den bekannten NW-orientierten Venen des Fresnillo-Distrikts unterscheiden, viele neue Erkundungsmöglichkeiten innerhalb des ‚Juanicipio'-Claims sowie des gesamten Distrikts. Ähnliche NO-Strukturen mit sehr starker Veränderung sind auf ‚Juanicipio' schon an anderen Stellen bekannt, wurden bislang aber nur in Erkundungskartierungen erfasst. Diese werden nun zu vorrangigen Explorationszielen. Zudem liegen die meisten ‚Venadas'-Aderabschnitte bisher über 1.850 m Höhenmeter. Das ist die Tiefe der Spitze der Ader ‚Valdecañas', wo sie sich in dünne, unregelmäßige, silber- und goldreiche Adern mit sehr niedrigen Basismetallwerten aufteilt. Dies entspricht den bisherigen Merkmalen der ‚Venadas'-Ader, was wiederum darauf hindeutet, dass sie sich in Breite und Tiefe über mehrere hundert Meter weiter verbessern sollte.

Darüber hinaus ragt die erstmals im Jahr im Jahr 2011 geschnittene ‚Venadas'-Ader, die damals Gehalte von 491 g/t Silber und 2,69 g/t Gold schnitt, einschließlich 1,65 m mit 965 g/t Silber und 6,39 g/t Gold, direkt in die Überlappungszone zwischen den Adern ‚Valdecañas West' und ‚East'. Diese Zone weist Merkmale einer großen Mineralisierungsfluid-Auftriebszone auf. Diese sich überschneidenden Strukturen könnten einen idealen vertikalen Kanal für auftriebsmetallhaltige Flüssigkeiten geschaffen haben, der schnell ansteigt und sich seitlich in die einzelnen Strukturen ausbreitet.

Außerdem liegen zwei scheinbar ähnliche NO-orientierte Strukturen einige hundert Meter auf beiden Seiten der ‚Venadas'-Ader und werden ebenfalls durch unverbundene Abschnitte und umfangreiche Oberflächenveränderungen angezeigt. Die Struktur im Südosten ragt in eine deutliche vertikale Ausbuchtung in die Ader ‚Valdecañas' hinein, wo die Goldgehaltwerte deutlich ansteigen. Diese Ziele sollten ideal für eine Bohrbestätigung untertage sein. Und nicht zuletzt könnte der 1,1 km entfernte Übergang südlich von der Ader ‚Valdecañas' zur hochgradigen Ader ‚Juanicipio' deutlich beschleunigt werden, wenn die Entwicklung der Mineralisierung entlang der ‚Route' folgen würde.

Viele Grüße
Ihr
Jörg Schulte




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