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JSR-Wochenrückblick KW 16-2019

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Derweil deuten die Frühindikatoren erste Erholungstendenzen an, dass die Weltkonjunktur spätestens zur Jahresmitte das Tal der Tränen durchschritten haben könnte.



In der vergangenen Handelswoche konnte der DAX den Dow Jones deutlich schlagen. Während der DAX rund 1,9 % auf 12.448 Punkte zulegte, schaffte der Dow Jones lediglich ein Plus von 0,6 % auf 26.559 Punkte.

 

Laut Commerzbank sind die DAX-Gewinnprognosen allein seit Jahresbeginn bereits um 13 % gefallen, so dass die Messlatte der bevorstehenden Berichtsaison nicht besonders hoch liegt. Grund für die schlechteren Prognosen waren die chinesischen Exporte und die Industrieproduktion in der Eurozone, die auch im Februar erneut gesunken waren. Aber es gab auch Lichtblicke, denn die Analystenschätzungen lagen im Februar mit Minus 0,2 % deutlich niedriger als die von Analysten prognostizierten Minus 0,5 %.

 

Derweil deuten die Frühindikatoren erste Erholungstendenzen an, dass die Weltkonjunktur spätestens zur Jahresmitte das Tal der Tränen durchschritten haben könnte. Auch von der Industrie in der Eurozone trudeln langsam überraschend gute Nachrichten ein. Laut den Helaba Research Analysten bestehe dadurch mehr Raum für weiter steigende Kurse, zumal sich vorlaufende Indikatoren wie die ZEW-Konjunkturerwartungen ebenfalls inzwischen erholt hätten, auch wenn man die nachlassende Dynamik in der Weltwirtschaft nicht ignorieren könne. Auf Basis der kalenderbereinigten Industrieproduktion ist der Februar gegenüber dem Vormonat zwar von 105,6 auf 105,4 Punkte gesunken, aber unter der Annahme, dass der März zumindest unverändert bleibt, läge das erste Quartal 2019 damit sogar über dem vierten Quartal des vergangenen Jahres.

 

Auch die Gewinne der europäischen Unternehmen würden sich Analysten zufolge in diesem Jahr besser entwickeln als alle anderen. Demnach rechnet man unter Marktbeobachtern z.B. bei den Euro Stoxx-Unternehmen in diesem Jahr mit einem Wachstum von etwa 8,3 %, gegenüber 4,2 % im Vorjahr. Beim S&P 500 rechnen die Experten mit lediglich 4,4 %. 

 

Außerdem scheint sich die Delle der vergangenen Monate beim chinesischen Außenhandel aufgrund der Handelsstreitigkeiten mit den USA langsam wieder auszubügeln. Denn die Aussichten auf eine Lösung des Konflikts wirken bereits wie ein Rückenwind für Chinas Exportindustrie. So sind die Ausfuhren im März auf Dollarbasis gerechnet gegenüber dem Vorjahresmonat unerwartet deutlich um 14,2 % angestiegen. Das entspricht der stärksten Wachstumsrate der vergangenen fünf Monate und übertrifft zudem die Erwartungen der Ökonomen, die lediglich mit einem Anstieg von 8-9 % gerechnet hatten.

 

Aber dennoch ist Vorsicht geboten, denn eine schwächere Entwicklung der Importe deutet darauf hin, dass die Binnennachfrage weiterhin in einer fragilen Verfassung ist.

 

In einer fragilen Verfassung präsentierte sich auch der Goldpreis, der sich wieder schwächer präsentierte und weitere rund 1,1 %, von rund 1.290,- auf rund 1.275,- USD, einbüßte. Der Silberpreis hingegen konnte etwa 0,2 % zulegen, was aber in Anbetracht der hohen Gold-Silber-Ratio von etwa 85 nicht sonderlich ins Gewicht fällt. Da wundert es dann auch nicht, dass der GoldBugs-Index einen herben Verlust von rund 4,8 % hinnehmen musste.

 

Spannende Meldungen gab es auch wieder von den Unternehmen, über die wir regelmäßig berichten. Die aus Radaktionssicht interessantesten Nachrichten finden Sie hier:

 

Ein Quartal der Veränderungen bei Endeavour Silver

Damit tritt die Story Endeavour Silver in die nächste Wachstumsstufe ein. Wenn der Unternehmenschef dieses Tempo weiter beibehält, könnte Endeavour Silver schon mittelfristig zum drittgrößten Silberproduzent aufsteigen.

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Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Jörg Schulte (Tel.: 015150268438), verantwortlich.


Keywords: Wochenrückblick, Aktien, Börsen, Edelmetalle, Kupfer, Endeavour Silver, Ravenquest BioMed, Caledonia Mining, U.S. Gold, Delrey Metals, White Gold, Sibanye Gold

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