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Neues Glücksspielrecht in Deutschland – Was bedeutet das?

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In Hessen haben sie einen Halt gesetzt, denn Geduld ist leider schon gestrichen. Im Koalitionsvertrag erzeugt die neue Landesregierung einen erdrückenden Zeitdruck. Bis Ende 2019 soll es eine Regelung bei der Neufassung des Glückspielstaatsvertrages geben, die nach Meinung der zuständigen Organe hoffentlich auch durchgesetzt wird. Wäre es das erste Mal, dass einer der 16 Bundesländer in Deutschland sich beschwert, dann gäbe es keinerlei Problem mit hiesigen Glücksspiel-Anbietern. Leider kam dies schon ab und zu mal vor. Und es wird gedroht aus der ganzen Glücksspielgeschichte auszusteigen, was praktisch gewollt ist. Das Ziel der Wiesbadener Koalition ist eine weitgehende Liberalisierung des bislang streng regulierten Glücksspielmarktes in Deutschland.



Die Problematiken des Staatsvertrages


Seit 2012 passen die Regeln nicht ganz zur Realität. Zuständige Landesbehörden versagen dabei, die Verbote durchzusetzen durchzusetzen. Illegale Anbieter aus dem Ausland machen nebenbei auch noch Geschäfte. Bis Mitte Februar sollen Vorschläge auf dem Tisch liegen. Denn 93 Milliarden Euro setzen Gambler in Deutschland pro Jahr auf Kasinospiele. Mehr als 40% davon im nicht gesunden Bereich, ohne Grenzen verspielen sie das Geld. Mit Sportwetten wird es hier auch nichts, denn kein Sportwettanbieter hat die offizielle Lizenz dafür erhalten können, solche Geschäfte laufen zu lassen. Deutschland, also die Bundesländer in Deutschland, haben keine Lust mehr und wissen nicht mehr weiter. Deshalb der Druck. Deshalb hofft man, dass das alles irgendwie geregelt wird. Aber es funktioniert irgendwie nicht alles wie vorhergesehen und keiner weiß warum. Alle geben sich gegenseitig die Schuld und es gibt keine Lösung. Also was soll man tun? Einfach mehr Druck machen und hoffen, dass es zu einem bestimmten Zeitpunkt – spricht Ende 2019- funktionieren wird. Die Zahl der Landespolitiker wächst, welche eine grundlegende Reform anstreben.


Glücksspielstaatsvertrag: Innerer Kreis und Außenstehende sind sich einig


Wenn Glücksspiele im weltweiten Netz, wie Poker und virtuelle Spielautomaten nicht genug eingedämmt werden können, wodurch mehr Bürger in Deutschland Geld sinnlos ins Jenseits befördern, dann muss man das natürlich offensichtlich regulieren. Wie soll in der Zukunft mit Sportwetten und Online Casinos umgegangen werden? Vorschläge sollen bis Februar 2020 bestehen – so die Hoffnung vieler Beteiligter. Eine Behörde, ein Zusammenschluss von allen Ländern soll bundesweit für das Glücksspielthema zuständig sein. Das Lottomonopol soll gesichert werden – das ist einer der größten Wünsche hinter dem neuen Glücksspielgesetz. Wie bereits erwähnt, wollen sie endlich Regeln, ein System, ein Regelwerk dafür haben, welches auf alle Bundesländer anwendbar ist, funktioniert und eingehalten wird und das für alle Spielformen. Auch Spielhallenbetreiber und Automatenhersteller wünschen sich das inzwischen, denn eine Reform würde sowohl Betreiber als auch potenzielle Kunden begünstigen.


Also finden das nicht nur Menschen, die gar nichts mit der Branche zu tun haben und das von außen alles beobachten müssen. Nein, auch den inneren Kreis beschäftigt dieses Thema enorm: Betreiber selbst und die Hersteller von den Spieleautomaten. Dabei wächst die Zahl der teilnehmenden Anbieter stündlich. Die vollständige Liste finden sie unter anderem auf Spielautomaten.com. Georg Stecker, Lobbyist, Spielhallenbetreiber und Automatenhersteller stimmt zu und äußerte einige seiner Wünsche bereits im Koalitionsvertrag. Denn die Frage ob es legal ist Online Casinos in Deutschland zu betreiben ist eine Frage die seit einem Jahrzehnt in der Luft schwebt – und das sowohl in politischer wie moralischer Hinsicht. Reaktionen fallen in der Regel unterschiedlich aus – Pauschale Lösungen sind Mangelware. Aktuell bleibt die Gewissheit: Sollte sich die neue Legislation durchsetzen, könnte Glücksspiel in Deutschland schon in Kürze zum Alltag werden.


Pressemitteilungstext: 451 Wörter, 3556 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren


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