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Spritzguss ist die beste Wahl für die Massenproduktion

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Während der 3D Druck dabei hilft, vorab die Tauglichkeit eines Produkts zu prüfen, ist für die Serienherstellung der Spritzguss besser geeignet.

Warum sich der 3D Druck nicht für die Serienproduktion eignet

 

 

 

Es gibt heutzutage kaum ein Unternehmen, in dessen Geschäftsräumen kein 3D Drucker zu finden ist. Schließlich bietet der dreidimensionale Druck die optimale Möglichkeit, Prototypen herzustellen. Geht es allerdings an die Serienproduktion, dann wird das 3D Druck Verfahren von einer anderen Methode abgelöst.

 

Eine kurze Geschichte des 3D Drucks

 

 

Bereits Mitte der 1980er-Jahre stellte der US-amerikanische Ingenieur Chuck Hull den ersten 3D Drucker der Welt her. In den Handel kamen die Geräte nur wenige Jahre später. Allerdings sollte es noch eine Weile dauern, bis die Methode massentauglich wurde. Erst mit dem Aufkommen des Fused Layer Modelling, also dem schichtweisen Aufbau des gewünschten Objekts, gelang dem 3D-Druck Anfang der 2010er-Jahre der Durchbruch. Für die dreidimensionale Herstellung eines Gegenstands verteilt der Drucker Kunststoff in dünnen Schichten auf einer Oberfläche, bis die gewünschte Form entstanden ist. Mittlerweile gibt es auch Geräte, die Metallpartikel verteilen und somit Objekte aus Metall fertigen. Das ist vor allem dann praktisch, wenn ein Produkt besonders stabil sein soll, verursacht jedoch höhere Kosten als ein Druck aus Kunststoff. Daher ist Plastik nach wie vor das Material, das am häufigsten für Prototypen zum Einsatz kommt.

 

Spritzguss für große Stückzahlen

 

 

Ist die Prototypen-Phase erfolgreich beendet, dann beginnt im Idealfall die Massenproduktion. Für diese ist der 3D Druck jedoch nicht mehr die Methode der Wahl. Denn wenn es an die Herstellung von großen Stückzahlen geht, dann ist der dreidimensionale Druck sehr viel langsamer als das Spritzgießen. Mit dieser Fertigungsweise entstehen die meisten Produkte aus Kunststoff, die heute auf dem Markt sind. Beim Spritzguss füllt eine Maschine erhitzte Plastik in eine Form, wo diese abkühlt und hart wird. Nach diesem kurzen Vorgang ist der Gegenstand bereits fertig produziert. Demzufolge lassen sich mit Hilfe des Spritzgusses viele Produkte in einer relativ kurzen Zeitspanne herstellen.

 

Je mehr, desto günstiger

 

 

Finanziell stellt der Spritzguss den Produzenten zu Anfang vor eine recht hohe Hürde. Denn die Herstellung der Form verursacht nicht unerhebliche Kosten, die sich unter anderem aus ihrem Detailgrad und dem verwendeten Material ergeben. Die Firma 3D Hubs, die neben anderen Fertigungsmethoden auch den Spritzguss anbietet, nimmt daher nur Aufträge an, bei denen mindestens 500 Stück hergestellt werden. Liegt die gewünschte Menge zwischen 1.000 und 10.000, dann macht die Produktion der Form üblicherweise mindestens die Hälfte der Gesamtkosten aus. Erst jenseits von 10.000 Stück übersteigen die Kosten für die Materialien und den Betrieb der Maschine den Preis für die Form. Das Fachpersonal von 3D Hubs ist rasch in der Lage, einzuschätzen, welche Herstellungsart sich am besten für ein bestimmtes Projekt eignet.

 

 

26. Mai 2020

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