Wir nutzen Cookies, um Ihren Besuch auf unserer Website und unseren Service zu optimieren.
Wir betrachten die weitere Nutzung unserer Website als Zustimmung zu der Verwendung von Cookies.
PortalDerWirtschaft.de



Suchmaschinenoptimierung mit PdW
mit Content-Marketing - Ihre News

Wenn der Rücken streikt

Von

Kosten oder Arbeitsunfähigkeit und mögliche Präventionen
Kann ein Arbeitgeber seiner Arbeit aufgrund einer Erkrankung nicht nachgehen, entsteht ein volkswirtschaftlicher Schaden. Durch den Arbeitsausfall entsteht ein Produktionsausfall, hinzu kommen die Krankheitskosten. Das summiert sich jedes Jahr auf mehrere Milliarden Euro.
Bei Einhaltung der Präventionsmaßnahmen ließen sich zahlreiche krankheitsbedingte Ausfälle in Deutschland verhindern. Das rückengerechte Arbeiten ist in vielen Branchen, von der Automobilbranche bis hin zum Gesundheitswesen, ein wichtiges Instrument zur Gesundheitsprävention. Wie Unternehmen und Arbeitnehmer sich richtig verhalten, erklärt dieser Ratgeber.

Lohnkosten in Milliardenhöhe
In wirtschaftlich guten Zeiten sind Arbeitnehmer häufiger krank. Geschuldet ist das dem Empfinden, keine Angst vor der Arbeitslosigkeit zu haben. In Zeiten von hoher Arbeitslosigkeit und bei wirtschaftlich schlechter Aussichten sinken die Krankheitstage – die Sorge vor dem Arbeitsplatzverlust ist größer.
Im Jahr 2019 war jeder Arbeitnehmer im Schnitt 4,3 Prozent seiner Arbeitszeit nicht arbeitsfähig, also krankgeschrieben. Damit ist die Quote deutlich höher als vor zehn Jahren. Die damalige Finanzmarktkrise hat die Wirtschaftlich deutlich geschwächt, den Arbeitsmarkt belastet und die Arbeitslosenzahlen in Deutschland angetrieben.
Rund 17 Tage war jeder Arbeitnehmer in Deutschland im vergangenen Jahr krankgeschrieben. Der volkswirtschaftliche Schaden dadurch wird auf 133 Milliarden Euro Ausfall bei der Bruttowertschöpfung beziffert. Hinzukommen 75 Milliarden Euro Schaden durch den Produktionsausfall. Kurze Phasen von Arbeitsunfähigkeit von wenigen Tagen sind in dieser Statistik nicht berücksichtigt.

Vermeidbare Ursachen für Ausfall
Der häufigste Grund für eine Arbeitsunfähigkeit sind Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE). Jede fünfte Krankschreibung ist darauf zurückzuführen. Mit einfachen Maßnahmen wie rückenschonendes Arbeiten oder durch rückengerechte Arbeitstische von BARTH für ein bequemes Arbeiten ließen sich viele Krankmeldungen verhindern. Arbeitstische erleichtern dem Anwender die Arbeit, sind vielseitig einsetzbar und für die Prävention von enormer Bedeutung.
16 Prozent aller Arbeitsausfälle sind mittlerweile auf psychische und Verhaltensstörungen zurückzuführen. Dieser Wert steigt seit Jahren konstant an. Der gestiegene Leistungsdruck auf der Arbeit und im Berufsleben sind ursächlich. In schwierigen Zeiten zusammenhalten statt gegeneinander arbeiten ist bei Stress am Arbeitsplatz nicht gefragt und befördert diese Zahl.

Rückengerechtes Arbeit
Ein kaputter Rücken ist inzwischen die Volkskrankheit Nummer 1 bei Arbeitnehmern in Deutschland. Dabei kann durch rückengerechtes Arbeiten der erhöhten Belastung des Muskel- und Skelettapparates einer Erkrankung präventiv vorbeugt werden. Ungünstige Bewegungsabläufe schaden nicht nur den Rücken. Auch der Schulter- und Nackenbereich sowie die unteren Extremitäten leiden.
Prävention in diesem Kontext ist vielseitig. Dazu zählen die ergonomische Einrichtung des Arbeitsplatzes, etwa durch Arbeitstische. Die menschengerechte Gestaltung von Arbeitsplätzen sieht ausreichend Platz für eine rückenschonende Tätigkeit vor. Wege sollten barrierefrei und möglichst kurz sein.
Häufig unterschätzt wird die gerechte Verteilung von körperlich anstrengender Arbeit auf alle Beschäftigte. Monotone Arbeit ist gefährlich und erhöht deutlich die Gefahr eines Arbeitsausfalls. Nicht zuletzt ist auch der Einsatz von passenden Hilfsmitteln und das Tragen von geeigneter Arbeitskleidung wichtig für die Gesundheitsprävention am Arbeitsplatz.

Beratungsangebote nutzen
Zur Reduzierung von Gefahren am Arbeitsplatz und Senkungen der Ausfallzeiten können Unternehmen Beratungsangebote nutzen. Bei Fragen zur Gesundheitsprävention stehen die 79 Industrie- oder Handelskammern bei allgemeinen Fragen zur Verfügung. Die Einbindung in einen Arbeitgeberverband bietet ebenfalls nützliche Informationen zu diesem Thema. Nicht zuletzt sind auch die Berufsgenossenschaften und die gesetzliche Unfallversicherung Ansprechpartner zu diesem Thema.

 

02. Sep 2020

Bewerten Sie diesen Artikel

Noch nicht bewertet

Teilen Sie diesen Artikel

Hinweis



Pressemitteilungstext: 532 Wörter, 4734 Zeichen. Artikel reklamieren

Über


Kommentar hinzufügen

Name*
E-Mail*
Institution
Website
Ihr Kommentar*
Bitte lösen Sie 4 + 6