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Immer mehr industrielle Unternehmen meistern den Schritt zu mehr Nachhaltigkeit

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Viele industrielle Unternehmen müssen bei Klimademos wie jenen der „Fridays for Future“-Bewegung als Sündenböcke herhalten. Bei genauerem Hinsehen stellt sich jedoch heraus, dass diese Kritik in einigen Fällen unberechtigt ist. Denn die meisten Unternehmer verschließen keineswegs die Augen vor den Gefahren des Klimawandels und haben deshalb die Nachhaltigkeit als zentrales Unternehmensziel der nächsten Jahre auserkoren

Welche Möglichkeiten zur Nachhaltigkeit bieten sich den Industrieunternehmen?

 

Die Sünden der Vergangenheit sind kein Grund, weiterhin den Kopf in den Sand zu stecken. Vieles von dem, was in früherer Zeit der Umwelt angetan wurde, passierte aus purem Unwissen. Selbstverständlich gab es aber auch immer wieder ein paar schwarze Schafe, die wissentlich gehandelt und etwa gefährliche Abwässer in Flüsse geleitet haben. Doch diese Umweltskandale sind lange her.

 

Mit dem aktuellen Kenntnisstand gibt es viele Möglichkeiten, Nachhaltigkeit in einem Industrieunternehmen zu demonstrieren.

 

Fast alle Unternehmen haben dabei die Chance, ihre Bilanz beim Thema Stromverbrauch zu verbessern. Das kann beispielsweise durch die Installation einer Photovoltaikanlage oder der Nutzung von Grundwasser für Kühlzwecke gelingen. Darüber hinaus ist es auch Industrieunternehmen möglich, die Bezugsquelle zu wechseln und vermehrt auf Strom aus erneuerbaren Energien zu setzen.

 

Auch der Wasserverbrauch lässt sich durch gezielte Maßnahmen deutlich verringern. Das kann unter anderem dadurch erfolgen, dass der optimale Wasserdruck gewählt wird, um den Bedarf bei Reinigungsarbeiten zu reduzieren.

 

Darüber hinaus sollten vor allem die eingesetzten Rohstoffe in regelmäßigen Abständen evaluiert werden. Nach Möglichkeit sollte dabei auf umweltschonendere und weniger gesundheitsgefährdete Materialien gesetzt werden.

 

Durch gezieltes Risikomanagement können bereits im Vorfeld mögliche Unfälle analysiert werden, die dazu führen, dass gefährliche Stoffe in den Boden, den Kanal oder das Grundwasser gelangen. So können Maßnahmen gesetzt werden, die bereits zum frühzeitigen Erkennen solcher Unfälle führen. Darüber hinaus ist es so im Fall der Fälle möglich, schnell zu reagieren und den Schaden für die Umwelt zumindest in Grenzen zu halten.

 

Ein wichtiges Thema in den industriellen Unternehmen ist auch ein professionelles Abfallmanagement. Primär gilt es, Abfälle weitestgehend zu vermeiden. Ist das nicht möglich, sollten sie zumindest wiederverwendet oder anderweitig verwertet werden können.

 

Positiv-Beispiele aus der Praxis

 

Wie der Turnaround zum nachhaltigen Unternehmen gelingen kann, zeigt beispielsweise das Gummiwerk KRAIBURG. In den letzten Jahren wurden zahlreiche Maßnahmen gesetzt, die die Nachhaltigkeitsbilanz deutlich verbessert haben.

Laut dem Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens werden die Leistungen im Bereich Umweltschutz und Energieeffizienz laufend optimiert. Bereits seit dem Jahr 2002 ist das Gummiwerk nach der Umweltnorm ISO 14001 zertifiziert. Für die Einhaltung der strengen Normen sorgen dabei die jährlichen Kontrollen der akkreditierten Auditoren.

Die Energieoptimierungen im Unternehmen haben dazu geführt, dass der Stromverbrauch in den letzten zehn Jahren um etwa neun Prozent gesenkt werden konnte. Möglich macht das unter anderem der Betrieb eines eigenen Blockheizkraftwerkes sowie Investitionen in eine Photovoltaikanlage. Der Anteil des Stroms, der aus erneuerbaren Energien bezogen wird, ist in den letzten Jahren auf fast die Hälfte angestiegen.

 

Auch der Wasserverbrauch konnte durch unterschiedliche Maßnahmen seit dem Jahr 2015 um fast ein Viertel gesenkt werden.

 

Ausgezeichnete Nachhaltigkeit bei den Fischerwerken

 

Auch die Unternehmensgruppe Fischer mit seinen über 5.000 Mitarbeitern nimmt das Thema Nachhaltigkeit ernst.

 

Deshalb zog es auch beim Wettbewerb um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis für Unternehmen 2020 ins Finale der letzten Drei in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigstes Großunternehmen“ ein und räumte letztlich den Siegerpokal ab. Der von der von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) organisierte Wettbewerb gilt als Europas bedeutendste Auszeichnung dieser Art.

 

Die Fischwerke haben bereits im Jahr 2015 ein Nachhaltigkeitsteam mit Vertretern aus allen Unternehmensbereichen gegründet, um professionelles Nachhaltigkeitsmanagement betreiben zu können. Christian Ziegler fungiert als Leiter des Teams und betont, dass sich die Spezialisten für Befestigungstechnik auf dieser Auszeichnung keineswegs ausruhen möchten. Er verfolgt den Ansatz, dass der Natur maximal so viele Rohstoffe entnommen werden dürfen, wie sie danach wieder hervorbringen kann.

Unterschiedliche Nachhaltigkeitsprojekte werden unter dem Begriff „Blauer Pfad“ auf dem gesamten Betriebsgelände auf Infotafeln ausführlich erklärt.

 

29. Jun 2021

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