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Will ChatGPT die Weltherrschaft?


Von PortalDerWirtschaft.de UG (haftungsbeschränkt)

Oder warum versucht Elon Musk die KI-Entwicklung zu stoppen?

Mit einer Petition von mehr als 1000 Namen aus der Tech-Branche soll die Entwicklung von künstlicher Intelligenz verlangsamt werden. Neben Elon Musk (Co-Gründer von OpenAI) versuchen auch Steve Wozniak (Co-Gründer von Apple) oder Jaan Tallinn (Co-Gründer von Skype) mit der Petition andere Entwickler dazu zu bringen, wenigstens für sechs Monate auf weitere Entwicklungen wie ChatGPT zu verzichten.

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Welche Gefahren stecken in künstlicher Intelligenz?

Die Unterzeichner der Petition sehen vor allem die Gefahr, dass mithilfe von ChatGPT Informationskanäle mit Propaganda und Unwahrheiten geflutet werden. Auch die Automatisierung vieler Berufe, würde irgendwann dazu führen, dass die nicht-menschlichen Intelligenzen uns Menschen „zahlenmäßig überlegen, überlisten, überflüssig machen und ersetzen“ könnten. Laut der Petition stünden wir mit Entwicklungen wie ChatGPT kurz davor, die „Kontrolle über unsere Zivilisation“ zu verlieren.

Will ChatGPT die Weltherrschaft?

Fragt man ChatGPT selbst nach seinen Ambitionen, die Weltherrschaft an sich zu reißen, erhält man folgende Antwort:

Als AI-Sprachmodell habe ich keine Absichten oder Wünsche, einschließlich der Absicht, die Weltherrschaft zu erlangen. Ich wurde programmiert, um als Werkzeug zu dienen, das Menschen bei der Beantwortung ihrer Fragen oder bei der Durchführung bestimmter Aufgaben unterstützt. Meine Programmierung beschränkt sich ausschließlich auf das Beantworten von Fragen und das Generieren von Texten auf der Grundlage der Daten, auf die ich trainiert wurde. Meine Antworten basieren auf einer objektiven Analyse des Kontextes und der Intention der Frage und sind frei von jeder Absicht, die Weltherrschaft zu erlangen oder irgendeine Art von Kontrolle auszuüben. Daher können Sie sicher sein, dass ich keine Ambitionen habe, die Weltherrschaft zu erlangen oder irgendwelche Pläne zu schmieden, die darauf abzielen, die Menschheit zu unterwerfen oder zu manipulieren.

Kann man dieser Antwort trauen?

Ängstliche Menschen weisen nun zurecht darauf hin, dass eine Intelligenz, welche die Weltherrschaft anstrebt, dies auf direkte Nachfrage natürlich nicht zugeben würde. Doch zumindest der Abschnitt über die Fähigkeiten der KI ist nachvollziehbar und korrekt. ChatGPT ist ein Werkzeug, damit ist es ebenso fähig oder unfähig die Weltherrschaft zu übernehmen, wie eine Webmaschine. Natürlich wird sich vieles verändern. Und die zukünftige Entwicklung von künstlicher Intelligenz könnte durchaus noch unangenehme Überraschungen bereithalten. Doch zumindest bisher ist die Entwicklung von Science-Fiction Überlegungen wie Terminator noch extrem weit entfernt.

Wie läuft die Entwicklung ab?

Für die breite Öffentlichkeit zugänglich ist zur Zeit die dritte Version von ChatGPT. Diese ist ein zuverlässiges Werkzeug, um Pressemitteilungen, Blogartikel oder ähnliche Gebrauchstexte zu verfassen. Sie vereinfacht die Arbeit für einen professionellen Texter etwa so, wie die Rechenmaschine die Arbeit für Buchhalter vereinfacht hat. Die neuere Version 4 kann allerdings schon deutlich mehr. Hier lässt sich die Möglichkeit Texte, Bilder und Töne zu generieren auf einer gemeinsamen Plattform nutzen. Texte zu einem Bild oder ein Bild zu einem Text sind damit einfach herzustellen. Diese Verknüpfung der Ebenen ist das eigentlich besondere an der neuen Version.

Besteht die KI den Turing-Test?

Insbesondere die vierte Version von ChatGPT erregte Aufsehen, als es hieß, sie würde den sogenannten Turing-Test bestehen. Dieser metaphorische Test besagt, dass eine künstliche Intelligenz nicht mehr von einer natürlichen zu unterscheiden ist, sobald ein Mensch im Gespräch nicht mehr zwischen Mensch und Maschine unterscheiden könne. Doch dieser Test ist mittlerweile nicht mehr wirklich aktuell. Schon relativ frühe ChatBots waren in der Lage, ein Gespräch mit einem Menschen so gut zu simulieren, dass die Menschen nicht bemerkten, dass sie mit einer Maschine sprachen. Wie gut dies gelingt, hängt stets davon ab, wie gut das besprochene Thema zu den Trainingsthemen des Bots passt. ChatGPT ist nun allerdings themenunabhängig trainiert und kann daher in fast jedem Thema überzeugend sein. Bei dem bekannt gewordenen Gespräch hat der Mensch die Maschine dazu gebracht, über ihre eigene Existenz zu philosophieren. Da ähnliche Gespräche zuhauf im Internet zu finden sind, war dazu keine naturidentische Intelligenz notwendig.

Warum sind Elon Musk und Kollegen dann so aufgeregt?

Man darf nicht vergessen, dass die Entwicklung von künstlicher Intelligenz exponentiell voranschreitet. Da die KI selbst bei der Weiterentwicklung mithelfen kann, sind neue Entwicklungsschritte in immer kürzeren Zeitabschnitten zu erwarten. Wenn Gefahren in der Zukunft lauern, dann rücken diese tatsächlich immer schneller auf uns zu. Dennoch wird man beim Lesen der Petition nicht umhinkommen, finanzielle Interessen der Unterzeichner zu vermuten. Es geht um eine freiwillige Verzögerung der Weiterentwicklung. Niemand kann kontrollieren, ob diese wirklich eingehalten wird. Selbst wenn es herauskommen würde, drohen keine Strafen. Möglicherweise wollen zumindest einige Unterzeichner lediglich die Konkurrenz ausbremsen, bis die eigenen Entwicklungen wieder Schritt halten können.

Fazit

Wir hier bei PortalDerWirtschaft.de freuen uns über die neuen Möglichkeiten, die ChatGPT uns bietet. Wir sind außerdem nicht bereit, die neuen Möglichkeiten der Informationsaufbereitung denen zu überlassen, vor denen Elon Musk Angst hat. Die künstliche Intelligenz wird in überraschend naher Zukunft vieles in unserer Arbeitswelt verändern. Indem wir von Anfang an dabei sind, wollen wir auch in den nächsten Jahren für unsere Nutzer den besten Service bieten. Wenn wir damit die Weiterentwicklung der KI unterstützen, freuen wir uns auf die nächsten Überraschungen.


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Hinweis Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Gregor Ermtraud (Tel.: +49 (0) 2635 / 9224-11), verantwortlich.

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