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Dycker Gespräche: Erfolgreiche Redevelopment Projekte verbessern die Lebensqualität in Städten

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Am 29. November debattierten auf Schloss Dyck in Jüchen Herr Hans-Dieter Collinet, Ministerialdirigent, Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes NRW, Herr Hermann Marth, Vorsitzender des Vorstandes der Stiftung Zollverein Essen und Herr Hartmut Miksch, Präsident der Architektenkammer NRW. Die Frage des Abends war: Welche Bedeutung gewinnt das Redevelopment von Flächen und Gebäuden in der Stadt- und Regionalentwicklung – insbesondere wenn die Städte im Inneren gestützt werden sollen?

Vor zahlreichen Interessierten berichteten die Gesprächsteilnehmer über ihre Erfahrungen in der Bestandsentwicklung. Aus drei verschiedenen Perspektiven wurde die Frage beleuchtet. An Beispielen wie der Lichtburg und der Zeche Zollverein wurden Herausforderungen und Konflikte des Redevelopments diskutiert.

Gerade in NRW ist Redevelopment ein gesellschaftlich aktuelles Thema. Viele einzigartige Projekte konnten bereits verwirklicht werden. Die daraus gewonnenen Erfahrungen werden in neue Konzepte integriert. In der innerstädtischen Entwicklung werden die Planer zukünftig ganz besonders gefordert: „Gerade im demographischen Wandel spielt der Umgang mit freien Flächen eine wichtige Rolle für die Attraktivität der Städte“, betonte Herr Collinet. Aus immobilienwirtschaft-licher Sicht heißt das für Herrn Marth, innovative Nutzungskonzepte zu entwickeln und durchzusetzen. Stadtrendite war sein Schlagwort; erfolgreich durchgeführtes Redevelopment wird zu einem wichtigen volkswirtschaftlichen Faktor. Die Effekte einer innovativen und intelligenten Bestandsentwicklung können sich nachhaltig auf die Lebensqualität und damit auch die Leistungsstärke einer Stadt auswirken.

Von den Architekten wird dabei verlangt, dass sie diese „Redevelopment“-Projekte besonders kreativ umsetzen. Dies ist mit dem Standardrepertoire schwer zu verwirklichen. Für Herrn Miksch ist klar, dass neue Konzepte entstehen müssen, um diese Veränderungsprozesse erfolgreich bewältigen zu können.
Genau dieser Herausforderung stellt sich auch der im Gespräch vorgestellte Masterstudiengang „Redevelopment / Design and Management“ der RWTH Aachen, der bereits im Februar 2009 zum dritten Mal durchgeführt wird. Das postgraduale, berufsbegleitende Studienprogramm vermittelt praxisnah alle relevanten Inhalte zur Lösung der besonderen Problematik von Bestandsimmobilien und vormals industriell genutzter Immobilien und Flächen, die sich mit herkömmlichen Mitteln nicht dem Markt zuführen lassen.

Gäste dieses Abends waren neben Interessierten aus der Öffentlichkeit auch die Industriepartner RAG Montan Immobilien GmbH, RWE Power AG und LEG Stadtentwicklung NRW GmbH sowie Vertreter der Stiftung Schloss Dyck. Durch das Gespräch führte Herr Prof. Kunibert Wachten, Inhaber des Lehrstuhls für Städtebau und Landesplanung der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen. Er hat die Dycker Gespräche ins Leben gerufen, um das Thema auch für die interessierte Öffentlichkeit erfahrbar zu machen. Die Veranstaltung findet im jährlichen Turnus statt.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Christine Cox, verantwortlich.

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