Pressemitteilung von: SIBB e.V.
Wie es dem Health-IT-Talk der Hauptstadtregion gelingt, Akteure der Medizintechnik im rasanten Digitalisierungstempo zu verbinden.
Die engmaschige Zusammenarbeit von Kliniken, Forschungseinrichtungen, Pharmafirmen sowie der IT- und Medizintechnikindustrie bildet die Basis für sich ändernde Gesundheitsangebote, die die Digitalisierung mit sich bringt. Das braucht den Blick über den Tellerrand verbunden mit kontinuierlicher Weiterbildung und Vernetzung der Akteure im medizinischen Bereich, Entwicklungsingenieuren und Multiplikatoren der Gesundheitsbranche gerade auch im Bereich der Medizintechnik und Medizininformatik. Der Branchenverband der IT-Wirtschaft in Berlin und Brandenburg, SIBB e.V., gründete bereits 2009 das Netzwerk Gesundheit (ab 2013 Forum E-Health) mit dem Ziel, die Netzwerkaktivitäten im Gesundheitssektor zu bündeln. 2013 entwickelte sich daraus gemeinsam mit den Partnerverbänden BVMI und KH-IT der Health-IT-Talk mit monatlichen Veranstaltungen zum Lernen, Diskutieren und Vernetzen. Die Plattform hat sich fachrichtungsübergreifend bei Anwendern, Herstellern, Forschung und Patienten etabliert. Die Übernahme des Konzepts des Health-IT-Talks in andere Bundesländer hat gezeigt, dass sich dieses erfolgreich von den vielen eHealth-Veranstaltungen abhebt. SIBB-Vorstand und Forensprecher Stefan Zorn und Michael Engelhorn als Vertreter des BVMI geben einen Überblick über die Weiterbildungsmöglichkeiten in diesem Forum.
Frage: Herr Zorn, Sie wurden vor einigen Jahren als "Aufklärer, der Abend für Abend im Rahmen seiner Netzwerkarbeit als Sprecher des SIBB-Netzwerks Gesundheit unterwegs ist und den Mehrwert und Nutzen digitaler Lösungen zu den Betroffenen bringt" bezeichnet. Dabei geht es vor allem auch um die Digitalisierung der Prozesse im Gesundheitswesen und die Möglichkeiten der Medizintechnik für Ärzte und Patienten. Welche Erfahrungen aus den Veranstaltungen sind die wichtigsten, wenn es um die Herausforderungen bei der Entwicklung digitaler Lösungen für die Medizintechnik geht.
Stefan Zorn: Natürlich geht es bei der Digitalisierung von Prozessen und der in allen Branchen Einzug findenden Digitalen Transformation immer auch um Organisation, Change Management und den Willen, Änderungen zuzulassen. Gerade in der Gesundheitsbranche gibt es auf vielen Seiten noch starke "Beharrungskräfte", die einer zügigen Umsetzung von Digitalthemen im Wege stehen. Die starke Regulierung in Deutschland, Diskussionen zum Datenschutz und häufig fehlende übergreifenden Strategien der Anwender führen oft dazu, dass gute Ideen entweder im Laufe der Entwicklung auf der Strecke bleiben oder im europäischen und außereuropäischen Ausland erfolgreich angeboten werden. Natürlich ist das Thema der Refinanzierung aus ökonomischer Sicht der wichtige Erfolgsfaktor. Hier gibt es in Deutschland aufgrund schwieriger und langwieriger Prozesse bis zur Zulassung für die Regelversorgung inzwischen schon beinahe einen Wildwuchs von individuellen Verträgen zwischen einzelnen Anbietern und einzelnen Krankenkassen. Und es hier gibt genügend Beispiele von Unternehmen, die aufgrund einer Vielzahl solcher Selektivverträge (idealerweise mit den größeren Kassen) kein Interesse daran haben, den steinigen Weg über den GBA in die Regelversorgung zu gehen, sondern in Deutschland sehr gut mit ihrem Status quo leben können.
Die engmaschige Zusammenarbeit von Kliniken, Forschungseinrichtungen, Pharmafirmen sowie der IT- und Medizintechnikindustrie bildet die Basis für sich ändernde Gesundheitsangebote, die die Digitalisierung mit sich bringt. Das braucht den Blick über den Tellerrand verbunden mit kontinuierlicher Weiterbildung und Vernetzung der Akteure im medizinischen Bereich, Entwicklungsingenieuren und Multiplikatoren der Gesundheitsbranche gerade auch im Bereich der Medizintechnik und Medizininformatik. Der Branchenverband der IT-Wirtschaft in Berlin und Brandenburg, SIBB e.V., gründete bereits 2009 das Netzwerk Gesundheit (ab 2013 Forum E-Health) mit dem Ziel, die Netzwerkaktivitäten im Gesundheitssektor zu bündeln. 2013 entwickelte sich daraus gemeinsam mit den Partnerverbänden BVMI und KH-IT der Health-IT-Talk mit monatlichen Veranstaltungen zum Lernen, Diskutieren und Vernetzen. Die Plattform hat sich fachrichtungsübergreifend bei Anwendern, Herstellern, Forschung und Patienten etabliert. Die Übernahme des Konzepts des Health-IT-Talks in andere Bundesländer hat gezeigt, dass sich dieses erfolgreich von den vielen eHealth-Veranstaltungen abhebt. SIBB-Vorstand und Forensprecher Stefan Zorn und Michael Engelhorn als Vertreter des BVMI geben einen Überblick über die Weiterbildungsmöglichkeiten in diesem Forum.
Frage: Herr Zorn, Sie wurden vor einigen Jahren als "Aufklärer, der Abend für Abend im Rahmen seiner Netzwerkarbeit als Sprecher des SIBB-Netzwerks Gesundheit unterwegs ist und den Mehrwert und Nutzen digitaler Lösungen zu den Betroffenen bringt" bezeichnet. Dabei geht es vor allem auch um die Digitalisierung der Prozesse im Gesundheitswesen und die Möglichkeiten der Medizintechnik für Ärzte und Patienten. Welche Erfahrungen aus den Veranstaltungen sind die wichtigsten, wenn es um die Herausforderungen bei der Entwicklung digitaler Lösungen für die Medizintechnik geht.
Stefan Zorn: Natürlich geht es bei der Digitalisierung von Prozessen und der in allen Branchen Einzug findenden Digitalen Transformation immer auch um Organisation, Change Management und den Willen, Änderungen zuzulassen. Gerade in der Gesundheitsbranche gibt es auf vielen Seiten noch starke "Beharrungskräfte", die einer zügigen Umsetzung von Digitalthemen im Wege stehen. Die starke Regulierung in Deutschland, Diskussionen zum Datenschutz und häufig fehlende übergreifenden Strategien der Anwender führen oft dazu, dass gute Ideen entweder im Laufe der Entwicklung auf der Strecke bleiben oder im europäischen und außereuropäischen Ausland erfolgreich angeboten werden. Natürlich ist das Thema der Refinanzierung aus ökonomischer Sicht der wichtige Erfolgsfaktor. Hier gibt es in Deutschland aufgrund schwieriger und langwieriger Prozesse bis zur Zulassung für die Regelversorgung inzwischen schon beinahe einen Wildwuchs von individuellen Verträgen zwischen einzelnen Anbietern und einzelnen Krankenkassen. Und es hier gibt genügend Beispiele von Unternehmen, die aufgrund einer Vielzahl solcher Selektivverträge (idealerweise mit den größeren Kassen) kein Interesse daran haben, den steinigen Weg über den GBA in die Regelversorgung zu gehen, sondern in Deutschland sehr gut mit ihrem Status quo leben können.
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