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TeleConsult Austria detektiert GPS-Störsignal in Graz

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Forschern der TeleConsult Austria GmbH gelingt Detektion eines GPS-Störsignals in Graz!


Anwendungen von Globalen Satellitennavigationssystemen (GNSS), wie GPS oder Galileo, werden zunehmend das Ziel von Störattacken. Derartige Störattacken sind illegal und können sicherheitskritische GNSS-Anwendungen zum Versagen bringen. Um geeignete Gegenmaßnahmen...

Nürnberg, 23.09.2014 - Anwendungen von Globalen Satellitennavigationssystemen (GNSS), wie GPS oder Galileo, werden zunehmend das Ziel von Störattacken. Derartige Störattacken sind illegal und können sicherheitskritische GNSS-Anwendungen zum Versagen bringen. Um geeignete Gegenmaßnahmen erarbeiten zu können, müssen diese Störsignale allerdings erst identifiziert (detektiert) werden. Forschern der TeleConsult Austria GmbH, einem Schwesterunternehmen der deutschen TeleOrbit GmbH, ist es nun gelungen, ein solches Störsignal in Graz zu detektieren.

Globale Satellitennavigationssysteme gewinnen zunehmend an Bedeutung. Dabei stellen insbesondere sicherheitskritische Anwendungsbereiche, wie beispielsweise die Luftfahrt, höchste Anforderungen an das System. Durch den Einsatz von satellitengestützten und bodengestützten Augmentierungs-Systemen wird die Positionierungsgenauigkeit der Satellitensignale soweit verbessert, dass sogar ein Präzisionsanflug mittels GNSS möglich ist.

Die Signale der GNSS-Satelliten sind aufgrund der großen Distanz zwischen Satellit und GNSS-Empfänger äußerst schwach, wenn sie beim Empfänger ankommen, und können infolgedessen sehr leicht gestört werden. Störungen des Satellitensignals können unter anderem mit sogenannten Jammern durchgeführt werden, die beispielsweise mit den in LKWs und PKWs verbauten Zigarettenanzündern betrieben werden können, um eine GNSS-Überwachung zu verhindern. Jammer sind im Internet sehr günstig zu beschaffen. Infolgedessen wird in den nächsten Jahren vermehrt mit dem Einsatz derartiger Störsender gerechnet.

Diese Störsignale können den Betrieb von GNSS-Empfängern im Umkreis von bis zu 1000 m signifikant beeinflussen. Dies kann zu einer schlechteren Positionsgenauigkeit, einer falschen Position oder gar zum totalen Ausfall der Positionierung führen. Jammer, die sich in flughafennähe aufhaltenden Fahrzeugen befinden, können so die für den Anflug benötigten Satellitensignale auch unbeabsichtigt stören. Bei satellitenbasierten Präzisionsanflugverfahren in der Luftfahrt kann dies verheerende Folgen haben.

Das Forschungsprojekt GAIMS (GNSS Airport Interference Monitoring System) beschäftigt sich mit der Detektion dieser Störsignale. Im Zuge dessen ist es Forschern der Grazer TeleConsult Austria GmbH gelungen, einen Jammer unweit des Flughafens Graz zu detektieren. Dabei wurde am 19. August 2014 um 11:30 Uhr ein Störsignal auf der Südautobahn (A2) detektiert. Verschiedene unabhängige Algorithmen entdeckten den Jammer gleichzeitig. Derzeit werden die während einer intensiven Messkampagne gesammelten Daten detailliert ausgewertet und untersucht.

Das Projekt GAIMS wird im Zuge der 9. Ausschreibung des Austrian Space Application Programme von der TeleConsult Austria GmbH, der Brimatech Services GmbH und dem Institut für Navigation der Technischen Universität Graz durchgeführt. GAIMS wird vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie gefördert sowie von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft betreut.

Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter http://www.tca.at/gaims-3-de.

Die TeleConsult Austria GmbH

Die wesentlichen Aktivitäten der TeleConsult Austria liegen im Bereich der präzisen Positionierung und zuverlässigen Navigation, im Besonderen in der Entwicklung und Verknüpfung von Navigations-, Kommunikations- und Informationstechnologien und -diensten für Anwendungen im Kontext des Transportes und der Mobilität.

Die angebotenen Dienstleistungen umfassen unter anderem die Bereiche Managementunterstützung und technische Unternehmensberatung, Softwareentwicklung, Projektplanung und -begleitung, Geschäftsentwicklung sowie Vertriebs- und Entwicklungsstrategien für neue Produkte und Dienste.

Das Team verfügt über ein umfassendes Fachwissen und über gute Kontakte zu zahlreichen externen Beratern. Zudem kann das Unternehmen auf ein dichtes Netzwerk an europäischen Partnern zurückgreifen, die in vielen Technologiebereichen aktiv tätig sind. Universitäten, Forschungszentren, Industrie wie auch KMUs arbeiten mit uns eng zusammen.

Die TeleConsult Austria besitzt das Know-how und die notwendige Technologie, um Anwendungen zu entwickeln, die Probleme lösen und dabei den individuellen Bedürfnissen entsprechen. Vermarktung und Vertrieb erfolgen über das Schwesterunternehmen TeleOrbit GmbH.


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