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Wie Technologie den Finanzsektor revolutioniert

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Die Welt wird digital. Musik wird heute nicht mehr im Plattenladen gekauft, sondern im Internet heruntergeladen. Videotheken sind zum Relikt geworden und stattdessen gibt es "Netflix and Chill".



Fortschritte dieser Art scheinen unaufhaltbar. Und es war nur eine Frage der Zeit, bis die Digitalisierung auch den Finanzsektor beeinflussen würde. Eines der wohl erfolgreichsten digitalen Zahlungsmittel von heute sind die sogenannten Bitcoins. Diese Kryptowährung ist für den globalen Gebrauch ideal, da selbst bei internationalen Überweisungen kaum Transaktionsgebühren anfallen.


Doch wie genau funktionieren Bitcoins und welche Auswirkungen haben sie auf den Finanzsektor? Hier ein kleiner Überblick.


Was sind Bitcoins?

Bei Bitcoins handelt es sich um eine digitale Währung. Das heißt, anders als z.B. der Dollar oder der Euro werden Bitcoins nicht gedruckt. Sie existieren nur in der digitalen Welt, aber trotzdem kann man mit ihnen Waren und Güter kaufen.

 

Bitcoins sind ein dezentrales Zahlungsmittel. Jede mit Bitcoins getätigte Transaktion wird in einem großen Register gespeichert, welcher Blockchain genannt wird. Das macht Zahlungen 100 % transparent. Die Daten werden nicht auf einem einzelnen Server gespeichert, sondern auf vielen Computern. Mit anderen Worten, es gibt keine Bank oder keine andere Institution, die diese Währung kontrolliert.

 

Wo kann man bereits mit Bitcoins zahlen?

Würde sich ein solches dezentrales Zahlungsmittel großflächig durchsetzen können, dann wären Banken und andere Zahlungsdienstleister nicht mehr unbedingt notwendig.

 

Und es gibt mittlerweile immer mehr Unternehmen, die die revolutionäre Währung als Zahlungsmittel akzeptieren. Einige Unternehmen, die die digitale Währung zumindest für einige Transaktionen akzeptieren, sind zum Beispiel WordPress, Reddit, Microsoft, OKCupid, Expedia, Dell und Lionsgate Films. Auch im Online Casino kann diese Zahlungsart benutzt werden, es gestaltet das spielen einfacher und bequemer.

 

Es gibt auch bereits Geschäfte in den Einkaufsstraßen, in denen man mit Bitcoins zahlen kann. In Berlin akzeptieren einige Cafés und Restaurants, wie die Leuchtstoff Kaffeebar in der Siegfriedstraße, das TresvCabezas in der Boxhagener Straße und patiti patiti in der Samariterstraße Bitcoins. Gleiches gilt auch für den Laden Legacy BLN in der Yorckstraße und die Otherland Buchhandlung in der Bergmannstraße.

 

Weitere Probleme für die Banken

Die Zeiten, in denen fast alle Transaktionen über die Banken liefen, sind längst vorbei. Da immer mehr Menschen mittlerweile ein Smartphone in der Tasche haben, hat sich eine sogenannte Sharing Economy entwickelt.


Uber und Airbnb sind zwei sehr gute Beispiele für die Auflösung alter Normen. Für den Urlaub muss man kein Hotel mehr buchen und für die Fahrt zum Flughafen kein Taxi rufen. Die Funktion der Banken als Zwischenhändler ist bei diesen Transaktionen also gar nicht mehr nötig.

 

Bitcoins und Sharing Economy bedeuten nicht unbedingt, dass Banken bald gar nicht mehr zu tun haben werden. Bisher gingen viele Banken mit der Zeit und sind längst keine digitalen Dinosaurier mehr. Doch ob sie in ihrer heutigen Form noch weiter so bestehen bleiben können, bleibt fragwürdig. Innovation und Anpassung an eine neue, digitale Welt sind das A und O für Banken, die auch in Zukunft weiterhin erfolgreich sein wollen. 


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Daniel Hoffmann (Tel.: keine Angabe), verantwortlich.

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