Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies.
Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Folgende Cookies erlauben:
Technisch notwendig
Statistik
Personalisierung

PortalDerWirtschaft.de



Suchmaschinenoptimierung mit PdW
mit Content-Marketing - Ihre News
English

Zahl der Pflegebedürftigen nimmt weiterhin stark zu

Von GARANT INVEST GMBH

Der demografische Wandel macht sich gerade im Bereich der Pflege deutlich bemerkbar. So ist es nicht verwunderlich, dass die Zahl der Pflegebedürftigen weiterhin stark zunimmt.

Es dürfte längst kein Geheimnis mehr sein, dass unsere Gesellschaft immer älter wird. Im Gegensatz zu früheren Jahrzehnten ist die gute Gesundheitsfürsorge und –vorsorge unter anderem ein entscheidender Grund dafür, dass Menschen allgemein immer älter werden. Die erhöhten Lebenserwartungen aber sind es, welche die Zahl der Pflegebedürftigen weiterhin stark ansteigen lässt. Doch was bedeutet das schlussendlich für unsere Gesellschaft? Welche Anforderungen ergeben sich daraus? 

 

Neben dem demografischen Wandel selbst sind es aber auch veränderte Familienstrukturen, die es heute nur bedingt zulassen, ältere Menschen zu Hause und im Kreis der Familie zu pflegen. Immer öfter stehen hier dem guten Vorsatz von Angehörigen schlichtweg die eigene Berufstätigkeit und die unter Umständen damit verbundene fehlende Wohnortnähe zum Vater, zur Mutter oder auch zu den Großeltern im Wege. Was früher durch das Leben im Mehrgenerationenhaushalt in Bezug auf die Pflege älterer und kranker Menschen abgefedert wurde, schlägt sich nun heutzutage immer mehr im öffentlichen Bereich der Pflege nieder. Das bedeutet, dass es heute zu einem erhöhten Bedarf an mobilen und stationären Betreuungsangeboten führt, dass Pflegeheime immer mehr Bewohner verbuchen und die Unterbringung in Heimen und Wohngruppen tendenziell steigend ist. Dieser Mehrbedarf steht in engem Zusammenhang zu einem erhöhten Bedarf an professionell ausgebildeten Fachkräften.

 

Wenn man sich die Zahlen des Statistischen Bundesamtes anschaut, so wird deutlich, wie stark die Zahl der Pflegebedürftigen in den nächsten Jahren zunehmen wird. Waren es Ende 2015 noch fast 2,9 Millionen Pflegebedürftige (Quelle: https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Gesundheit/Pflege/Pflege.html, Zugriff: 04.09.2017),  dürfte sich diese Zahl bis 2030 durchaus auf 3,4 Millionen erhöhen. 

 

Sowohl für die ambulanten Pflegedienste, als auch für die Pflegeheime ergibt sich aus diesen Zahlen auch in Zukunft ein hoher Bedarf an gut ausgebildetem Pflegepersonal. Anders ausgedrückt kann man hier auch sagen, dass der Mangel an Fachkräften noch stärker zutage treten wird. Denn Pflege braucht Zeit und Zuwendung. Derzeit jedoch ist an diese Grundanforderungen kaum zu denken, denn schon heute kommen selbst die ambitionierten Pflegekräfte kaum dazu, mehr zu tun, als nur die Grundpflege durchzuführen. Es stellt sich also die Frage, wie der fast schon chronisch zu nennende Fachkräftemangel in Zukunft der steigenden Zahl der Pflegebedürftigen gegenübertreten soll. Wie das Bundesministerium für Gesundheit anhand von verschiedenen Studien heute schon annimmt, steigt der Bedarf an voll ausgebildeten Pflegefachkräften bis zum Jahr 2025 um rund 27 Prozent. (Quelle: https://www.bmg.bund.de/index.php?id=646, Zugriff: 04.09.2017)  

 

Es wird also auch in Zukunft darum gehen, ausreichend Pflegepersonal auszubilden und Quereinsteiger für den Pflegeberuf zu begeistern, damit die stetig zunehmende Zahl an Pflegebedürftigen in einigen Jahren endlich den Anspruch erreicht, der heute schon unter einer guten Pflege verstanden wird. Gute Pflege, bei der genügend Zeit vorhanden ist, um auch Zuwendung zu geben. Auch sollte der gesamte Entwicklungsprozess komplett aufeinander abgestimmt werden. Denn alleine der Bau von größeren und modernen Pflegeheimen, wird ebenso wenig reichen, wie auf den nächsten Jahrgang an Pflegeschülern zu warten, die ihre Ausbildung beenden und in den Berufsalltag wechseln. Für alle Seiten müssen optimale Bedingungen geschaffen werden, damit auch in Zukunft eine Betreuung für ein würdevolles Altern, trotz Pflegebedürftigkeit, möglich ist.

 

Mehr dazu hier:

https://www.pflegeimmobilie-invest.de/wissen/aktuelles/aktuelles-detail/zahl-der-pflegebeduerftigen-nimmt-zu.html

Bewerten Sie diesen Artikel

Bewertung dieser Pressemitteilung 5 Bewertung dieser Pressemitteilung 1 Bewertung bisher (Durchschnitt: 3)

Hinweis

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Rolf Schmolke (Tel.: 071120526322), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 508 Wörter, 4130 Zeichen. Artikel reklamieren

Mit der Gründung von Pflegeimmobilie Invest haben wir unsere über 35-jährige und fundierte Erfahrung der GARANT Immobilien Unternehmensgruppe gebündelt. Mehr als 230 Immobilienmakler in 39 Maklerbüros machen GARANT zum einem der größten Unternehmen für Immobilien im Süden von Deutschland.

Kommentar hinzufügen

Name*
E-Mail*
Institution
Website
Ihr Kommentar*
Bitte lösen Sie 4 + 4

Weitere Pressemeldungen von GARANT INVEST GMBH


11.12.2017: Wir leben mittlerweile in einer Gesellschaft, in der sich der Mindestlohn nach und nach durchsetzt, auch im Bereich Pflege. Was die Politiker, allen vorweg Frau Merkel im Dezember 2016 aussagten, war indes den betroffenen Pflegekräften sowie Gewerkschaften und auch Heimbetreibern schon viel länger klar: Pflegekräfte müssen besser bezahlt werden!   Viele werden sich unter Umständen fragen, warum diese Forderung immer noch nicht vom Tisch ist; jetzt, wo auch Pflegefachkräfte den gesetzlichen Mindestlohn erhalten. In diesem Zusammenhang muss man auch erwähnen, dass die Vergütung im Pfleg... | Weiterlesen

20.11.2017: Bisher sind Pflegeimmobilien noch so stark als Anlageobjekt und Altersvorsorge in Erscheinung getreten. Bedenkt man aber, dass unsere stetig alternde Gesellschaft bereits im Jahr 2030 zu den ältesten der Welt gehören wird, scheint es nur allzu leicht nachvollziehbar, dass man in eine entsprechende Pflegeimmobilie statt Eigentumswohnung investiert. Doch welche Vorteile bietet eine solche Pflegeimmobilie gegenüber Eigentumswohnungen und anderen Anlageformen? Bezieht man die Frage ganz allgemein auf den Wachstumsmarkt der Zukunft, nämlich den Markt der Pflege, so wird schnell deutlich, dass d... | Weiterlesen

Pflegeimmobilie: Ihre Sicherheit für jetzt und in der Zukunft

Kapital in Immobilien anzulegen, ist von jeher keine schlechte Idee, bietet diese Anlagemöglichkeit doch eine gute Rendite. Als besonders sicher und vor allem risikoarm gilt hingegen eine Anlage in eine Pflegeimmobilie: Ihre Sicherheit für jetzt und in de

11.10.2017: Der demographische Wandel wird es auch in den kommenden Jahren mit sich bringen, dass immer mehr ältere und pflegebedürftige Menschen altersgerechten Wohnraum benötigen. Neben den klassischen Anlagemöglichkeiten in eine Immobilie steht zurzeit aber die Investition in eine Pflegeimmobilie zunehmend hoch im Kurs. Immerhin bietet diese Anlagemöglichkeit ein hohes Maß an Sicherheit und birgt kaum ein Risiko in sich. Damit eine Pflegeimmobilie Ihre Sicherheit für jetzt und in der Zukunft aber auf lange Sicht garantieren kann, gilt es einiges zu diesem Thema zu wissen und zu beachten. Grunds... | Weiterlesen